Mission Olympic: TV Rottenburg sammelt 190.000€ Spenden

Der TV Rot­ten­burg nimmt maßge­blich für die Geg­n­er­stadt Ibben­bürens am Finale von Mis­sion Olympic teil. Ger­ade hat man 190.000€ zum Erhalt der Vol­ley­ball­bun­desliga­mannschaft zusam­men gesam­melt, da deren Haupt­spon­sor abge­sprun­gen ist. Bei diesem Haupt­spon­sor han­delte es sich wohl um den Kopp Ver­lag, der mit Büch­ern über Ufolo­gie, Prä-Astro­nau­tik, Ver­schwörungth­e­o­rien, Eso­terik und den obskuren “Nachricht­en” mit Eva Her­man auf sich aufmerk­sam machte. Hof­fentlich ist da nichts hän­gen geblieben.

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Bi us … Kaasblatt up Tablett

Nah­ber­sche Hilde seg­gt, dat de Kaas­blatt nü vor Dag un Dau up Tablett naor Huus bräng’ön woard. Heb ik noch niet zien. Mien Kaas­blatt leg­gt alltied up de Dee­lendöör.
Watt wüll ik auk met een Kaas­blatt, watt mi up Tablett bräng’ön woard? Sünt daor auk Eier in Eier­bek­er drop? Un Koffie? Un bräng’ön de Kaas­blat­tbüd­del mi de Tablett in de Kaustall or moet ik naor de Dee­lendöör?

De Weken­blatt van de Landweertschop­skamer kümmt auk niet up Tablett, de bräng’ön de Post­büd­del!

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Familienzeitung

Gestern rief mich mein Schwip­penkel Sören an. Das muss der Sohn von Rölkens Ani­ta aus erster Scheine­he sein. Die war doch früher da mit Stunken­möllers Josef ihm sein Nach­bar zu Gange. Kan­nte ich gar nicht so aus dem Gedächt­nis. Aber wer erin­nert sich schon gern an all seine Ver­wand­schaft, nech? Jeden­falls, was wollte ich sagen? Ja, dieser Kevin rief bei mir an, um mir zum Geburt­stag zu grat­ulieren. Der ist erst noch, aber schön, dass er dran gedacht hat. Früher, nech, da wurde Fam­i­lien­zusam­men­halt noch größer geschrieben. Viele melden sich ja gar nicht mehr.

Ob ich gehört hätte, dass die Zeitung umgestellt wird? Ja, irgend­was war da, weswe­gen das alles teuer­er wird, aber so genau wüsste ich das auch nicht. Das käme jet­zt als Ieh-Peper. Aso. Dann kön­nten endlich mehr Leute die Zeitung lesen, so auch mit­ten Handy und sowas und man dürfte das in der Fam­i­lie rundgeben. Er wolle das von nu an auf seinem Handy lesen und dazu bräuchte er Zugangs­dat­en von mir, und würde auch nicht mehr kosten. Ja, wenn das so ist. Wir reden gle­ich weit­er, sagte ich noch, es klin­gelt an der Tür.

Stand da doch glatt Börgelküm­pers Karl-Eugen bei mir im Rah­men. Wir hät­ten doch damals 70/71 nach der Meis­ter­schaft von Glad­bach Brüder­schaft getrunk­en und er wolle sich jet­zt mor­gens die Zeitung holen, das mache man unter Brüdern so. Ich hab ja noch das Ieh-Peper, das kann man auch lesen. Na, wenn das so ist, dann wird das wohl stim­men, sage ich noch so.

Beim Gehen dreht er sich mit der Zeitung unterm Arm im Tür­rah­men noch mal um, bevor er es vergesse, sein ange­heirateter Unter­mi­eter Özkan Düric wolle nach­mit­tags noch auf einen Sprung bei mir vor­bei kom­men, wäre was in ein­er drin­gen­den Fam­i­lien­an­gele­gen­heit. Ein Tablett brächte er wohl auch noch mit. Dabei hat­te ich gar keins ver­liehen.

Ja, was soll ich sagen? Man kommt gar nicht mehr zum Zeitun­gle­sen bei soviel Fam­i­lien­zusam­men­halt, nech?

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Briggeln und Hilfsgeschichten

Ja, von wegen. Ver­schluckt hat sie den Maikäfer samt und son­ders und dann in den Vor­garten, äh, ergeben, oder wie man das fam­i­lien­fre­undlich sagen soll. Die Kleine kommt halt nach dem Papa und hält sich neuerd­ings eine Insek­ten­zucht über dem Schreibtisch in einem Aquar­i­um. Da kreucht und fleucht es, dass gewisse Erziehungs­berechtigte den Ein­tritt ins jugendliche Reich scheuen. Gekreis­cht hat sie auch erst, als ihr Maikäfer weg war. Sah halt so aus, als hätte die Holde im Fluge nach ihm geschnappt, war aber wohl eher ein Zufall­str­e­f­fer, als sie anhob, über die Viel­seit­igkeit der Tier­samm­lung zu wet­tern. Da hat­te sie die Igelfam­i­lie im Papierko­rb und das Erd­män­nchen im Klei­der­schrank noch gar nicht ent­deckt.

Als sie dann im Vor­garten den Ver­schluck­ten wieder freiließ hat sie wohl den toten Mäuserich vom Vortag gese­hen, den ich beim Aus­graben der Kuh­le gefun­den und dann dort bestat­tet habe. Den muss unser Hund Beller­mann wieder aus­ge­graben haben. Der Anblick hat wohl ger­ade eh schon beansprucht­en Ner­ven­sys­tem den Rest gegeben und sie ist weggekippt. Als sie wieder zu sich kam, haben wir ihr dann den Bären von wegen heldin­nen­hafter Käfer­be­freiung aufge­bun­den. Son­st müsste die Kleine sich von allen Tieren ver­ab­schieden und wohin mit dem Zeug?

Dann doch lieber eine Fabel für, sie wis­sen schon,

ihr Philibb
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