Revolution der sozialen Kurznachrichtendienste

Twit­ter irri­tiert seit der Über­nahme durch einen amerikanis­chen Investor seine Nutzer. Unaufhör­lich wer­den Mitar­beit­er ent­lassen. Experten meinen, es seien schon gar nicht mehr genug übrig, um die Seite am Laufen hal­ten zu kön­nen. Einen Ibbtown-Zugang gibt es noch bei Twit­ter, aber es ist schon spür­bar, wie wenig da von denen noch gepostet wird, die vom Kanal Ibbtown abon­niert wurden.

Das Konkur­ren­znet­zw­erk Fedi­verse bricht derzeit Neuan­mel­dungsreko­rde, dank der dazuge­höri­gen Soft­ware Mastodon. Auf Ibbtown.com wurde die Soft­ware Frien­di­ca instal­liert. Allerd­ings ist das Betreiben ein­er solchen Instanz derzeit zu zeitauf­fressend, weswe­gen da zurück­geschraubt wer­den muss.

Was sich ger­ade grundle­gend ändert, ist, dass dieses Blog auch über @ibbtown@ibb.town im Fedi­verse erre­ich­bar ist und deswe­gen keine zusät­zliche Fedi­verse-Adresse braucht. Alle Blo­gein­träge sind gle­ichzeit­ig Ein­träge unser­er Adresse im Fedi­verse. Wer also schon auf Mastodon unter­wegs ist, kann diese Adresse ein­fach nutzen. 

Wie kommt man ins Fedi­verse? So schw­er ist das eigentlich nicht. Man meldet sich entwed­er direkt auf ein­er Seite an, die zum Fedi­verse gehört und fol­gt den dor­ti­gen Instruk­tio­nen. Oder man lädt sich z.B. die App Tusky auf sein Handy, wählt eine Inter­net­seite, im Fedi­verse Instanz genan­nt, und meldet sich darüber an.

Warum sollte man ins Fedi­verse? Das Fedi­verse kann ein nüt­zlich­es Instru­ment sein für Leute, die mit anderen Men­schen gerne nation­al oder inter­na­tion­al net­zw­erken und Infor­ma­tio­nen aus aller­welt bekom­men möcht­en. Es bein­hal­tet viele Dien­ste, die es zu Anfang des Inter­net­zeital­ters schon gab, aber von großen Inter­net­sei­t­e­nan­bi­etern aus­ge­bremst wur­den. Jet­zt ist die Chance, diese Dien­ste wieder sin­nvoll mit vie­len Nutzern zu teilen.

Region­al inter­es­sante Seit­en sind osna.social und muenster.im.

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Die Kontaktaufnahme

Ein neuer Tag im Spaziversum.

Die Spazier­er befind­en sich in der Som­mer­pause. Dieses sinnbe­fre­ite Umherir­ren schlaucht ja auch. Zeit für geistige Besin­nung und ehrliche Reflexion.

#kiesel­stein­wegschieß*

Klein­er Scherz, was denken Sie denn? Dass die der All­ge­mein­bil­dung noch eine Chance geben und zu einem Buch greifen? Scherzkeks! Wenn die ein Buch sehen, guck­en die so ver­ständ­nis­los aus der Wäsche wie ein 15jähriger, der eine Tele­fonzelle sieht. 

Nee, die ren­nen jet­zt auf Fried­höfen rum und check­en, ob die frisch Toten noch Sig­nale senden. Über die Blue­toothchips, die denen mit der Imp­fung einge­spritzt wur­den. JA, NOCH VERDREHEN SIE DIE AUGEN! DAS KENNEN WIR VON DEN SCHLAFSCHAFEN! ABER PASSEN SIE MAL AUF:

Drei haben zurück­ge­funkt. Ein­er wollte sein Tes­ta­ment nochmal ändern, ein­er sein Handy wieder­haben und einem war’s zu dunkel. Also stören sie demächst den Typen nicht, der auf dem Fried­hof sein Handy rauskramt: Vielle­icht hat der Kon­takt aufgenommen!

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Das große Scheitern

Ein neuer Tag im Spaziversum. 

Das Pro­jekt des Red­ners und Vor­denkers der Spazier­er, 200.000 Leute einzus­pan­nen, um die Wahl des CDU-Min­is­ter­präsi­den­ten zu ver­hin­dern, ist gescheitert. 

Tja. Pech! Kon­nte kein­er ahnen, haben wir auch nur min­i­malst gespoil­ert.

Aber, so sagt der Red­ner, das Pro­jekt ist nicht gescheit­ert, weil die Idee gescheit­ert wäre. Nee, nee. Die sei nach wie vor richtig. Es hät­ten ein­fach *warte, gle­ich kommt’s* es hät­ten ein­fach 200.000 Leute zu wenig mitgemacht.

Joa.

*steinkiesel­wegschieß*

Das war die Erklärung. 

Mehr kommt da nicht. 

Wie? Ja, das meint der ernst. Wenn der mor­gen erk­lärt, er kauft Elon Musk Twit­ter für 60 Mrd. US-Dol­lar ab, dann scheit­ert das nicht an der Idee, son­dern an der fehlen­den Kohle. Genau genom­men ist das Geld schuld.

Und wenn Sie jet­zt nicht lachen, son­dern mit ern­ster Miene begreifend nick­en, dann kön­nen sie bei denen mitspazieren. Die Spazier­er glauben sowas.

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Zitate für Dummies (47)

Das ist auch toll: Bei fol­gen­dem Falschz­i­tat in der IVZ wurde sich beim Copy&Paste wohl nicht mal die Mühe gemacht, ein zusät­zlich­es Leerze­ichen zwis­chen Autoren­name und fol­gen­der Klam­mer hinzu zu fügen.

Vorher­sagen sind schwierig,
beson­ders wenn sie die Zukun­ft betreffen.“
Mark Twain(1835 – 1910)
Schriftsteller

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Zitate für Dummies (45)

Wieder mal was irgend­woher Kopiertes in der Lokalpresse

Wir wer­den geformt und gestal­tet durch das, was wir lieben.

Johann Wolf­gang von Goethe, deutsch­er Dichter und Natur­forsch­er, 1749 — 1832

Dieses ange­bliche Zitat find­et sich nicht im Werk Goethes, dafür viel öfter auf englis­chsprachi­gen Inter­net­seit­en als:

We are shaped and fash­ioned by what we love.

Bei Wik­iquote ste­ht es bei den unbelegten Zitat­en, die man nicht ver­wen­den will.

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