Bi us … de niege Footgängerzone

Watt les ik daor in de Kaas­blatt? De Foot­gänger­zone van Büren wullt umstal­tet wern un niege Steene kre­gen. Hefft ji de niege Steene van´t vor­leest Jaohr Ker­mes weer schi­er kre­gen?
Ik heb hin­ten up´n Hoff een Fud­er ole Steene liggen. Kün­nt ji wull hebben!
Dann kan ik de niege Steene, de för de Foot­gänger­zone wern, biäter för mien niege Swien­estall un de Silo­plat­te nehmen, die ik up de Plaggen van Over­mey­er bouen wull. De ole Steene, die doar liggen, wullt ik als Ünner­gründ mak­en un dann kan ji up de Plaggen plas­tern! Een niege Swien­estall in de Innen­stadt van Büren is biäter dan die Huus van de Hol­län­der. Dat ward eh nix wern. Kan ik auk biäter inte­greern in de Stadt­beeld. De Dong van de Swiene kan ik ja doar de Kiörtel­biäke loopen lat­en … wern de niege Steene auk schi­er van.

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Bi us … de niege Steene

Hat mi toch vörgüstern use Nah­ber­sche Hilde van de Michael­sköt­ters (die ken­nt ähr doch von de Kiarmess) vertellt, dat in Büren niege Steene up de Oberen Markt plas­tert was.
“Niege Steene”, segg ik, “daar­för hett de Stadt Penun­sen, awer niet voor de oole Mag­nus-Plaggen?.” “Jaor”, seg­gt Hilde, “awer die bünt nich de Beste, hebbt in de Kees­blatt stahn. De niege Steene bünt fuul van de Kiarmess un van de Lüüd.”

(Ik kan de Kees­blatt niet mehr liäsen, is jaor wat met de Onlein-Reg­is­terierung!)

Herr Börg­er­meester, ik nehm de niege Steene voor mien Hoff. We moeten de niege Swien­stall en de Gülle­bak plas­tern. Da kün­nt ji de oolen Dak­pan­nen voor de Oberen Markt hebben, die daor in´t Feld liegen. Dann kan ik auk biäter met de Treck­er in de Stadt faohrn.

Gäß´ton was Hilde up Kaf­fee un hefft auk weer Nieuws mee­bracht: Büren wullt een Plats inne Stadt naor de Pschtor Nier­mann nömen.

Ik weet het noch als wie et gäß´ton was, als de Pschtor bi us up Land kam en …

Ik moet up de oole Buurnkalen­ner kieken, wat hei maakt hebbt up usen Hoff.

 

 

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Pornografie in der Öffentlichkeit

Ich lese ger­ade den Text Zen­sur vs. Anstand: Pornografie in der Bib­lio­thek von der ganz zauber­haften Jil­lian C. York, in dem die Geschichte aufge­grif­f­en wird, wie in ein­er Bib­lio­thek in Los Ange­les sich ein Obdachlos­er beim Anschauen eines Pornos, sagen wir mal: einen schö­nen Tag machte. Und für die Amis war jet­zt anscheinend der Umstand, dass da ein Porno in ein­er Öffentlichen Bib­lio­thek lief, schlim­mer als das andere.

York find­et es nun irgend­wie nicht gut, dass in Bib­lio­theken Pornos laufen, was mir irgend­wie eher egal ist. Mir ist aber etwas ähn­lich­es passiert. Nicht wie Sie jet­zt denken. Ich lief diese Woche an ein­er Lokalität vor­bei, in der auch das Benutzen von Com­put­ern mit Inter­net­zu­gang ange­boten wird. Im Vor­beige­hen huschte mein Blick über den Mon­i­tor ein­er dieser Com­put­er, der ger­ade in Benutzung war. Und eben da lief, tja, also das muss eine Live-Gynäkolo­gie-Unter­suchung gewe­sen sein. Der Betra­chter machte sich zwar jet­zt nicht so einen schö­nen Tag wie der Obdachlose, aber es schien immer­hin so inter­es­sant zu sein, dass man Kopfhör­er dazu braucht.

Ich weiß jet­zt nicht, ob ich es merk­würdi­ger find­en soll, dass da jemand mit der­ar­ti­gen Vor­lieben, so intel­li­gent ist, dass er einen PC-Sitz­platz nimmt, der von im offe­nen Blick­feld ein­er Fuss­gänger­zone ist, oder dass es mir über­haupt merk­würdig erscheint. Kabi­nen sind wohl ein­fach nicht mehr in.

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Stummer Schrei nach Liebe

Vor zwei Wochen habe ich aus­ländis­che Gäste in Ibben­büren zum Essen aus­ge­führt. Auch keine ganz so leichte Auf­gabe, diverse Ange­bote erfüllen nicht ganz den Wun­sch nach etwas, was es so oder so ähn­lich nicht über­all in der Welt gibt. Die Wahl fiel dann auf das Etab­lisse­ment, was viele als erstes benen­nen, wenn man einen der­ar­ti­gen Wun­sch äußert. Der Abend ver­lief dann auch aus­ge­sprochen heit­er und angenehm. Bis wir die Gast­stätte ver­ließen, um noch einen kurzen Spatzier­gang durch die Stadt zu machen.

Denn auf dem Oberen Markt ran­nte uns ein klein­er Nazi ent­ge­gen, wollte wohl noch provozieren, aber da wir nicht reagierten, wandte er sich irgend­wann Schlüs­sel klimpernd ab. Nichts­destotrotz — als Gast­ge­ber ärg­ert man sich über diesen Stem­pel, den der Abend den­noch bekom­men hat.

Denn eigentlich wird man von sowas im Mün­ster­land ja kaum belästigt, die NPD ist hier gefühlt nicht exis­tent. All­t­agsras­sis­mus? Sich­er vorhan­den, aber immer noch aus­re­ichend Gegen­stim­men.

Aber man muss sich vielle­icht in der Prov­inz davon ver­ab­schieden, Ras­sis­mus immer nur also lokales Prob­lem aufz­u­fassen. Am Klein-Nazi, der uns da bedrängte, war zu erken­nen, dass ihm die Innen­stadt zumin­d­est etwas fremd war, weswe­gen er sich schließlich in eine Gasse ver­ab­schiedete, die son­st nie­mand ein­schla­gen würde. Gibt es also eine Art Touris­mus, sich dort rebel­lisch aufzuführen, wo man kaum auf Wider­stand trifft, wenn ander­norts der Wider­stand zu groß ist? Hof­fentlich nicht, man wird es aber im Auge behal­ten müssen.

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Das neue Viertel

             “Hubert, du glaub­st es nicht”,

schrie mir eben meine bessere Hälfte Run­hilde ent­ge­gen. Ken­nen Sie das eigentlich? Da wird irgend­wo im Haus was gebrüllt und man muss antanzen, son­st wird noch lauter gebrüllt oder man bekommt ein Du hörst ja nich’ an den Kopp gek­nallt.

            “Die bauen schon wieder ein neues Vier­tel!”

Ich muss wohl meinen Klap­prech­n­er im Wohnz­im­mer offen ste­hen­ge­lassen haben, eigentlich kommt mir die Runi da nicht so ein­fach dran. Früher, ja früher hat die Frauen­welt die Tech­nik ja gar nicht inter­essiert. Früh­stück, Haus­putz, Mit­tagessen, Mit­tagspause, Einkaufen, Aben­dessen, Schaufen­ster am Don­ner­stag, Show und Co. mit Car­lo, Gesund­heits­magazin Prax­is und dann ab in die Fed­ern. Das war mal noch ein geregel­ter All­t­ag. Heute wird man dauernd unver­mit­telt in Alarm ver­set­zt, weil Runi sich vom Inter­net erschreck­en lässt.

           “Erst bauense den Wod­kahügel, dann Klein-Moskau und nun schon wieder
            was!”

Endlich bin ich in der guten Stube ange­langt:

-          “Na, was bauen sie denn?”

           ” Nord­stadt-Arkaden.”

-         “Nord­stadt-Arkaden? Wo liegt denn Nord­stadt?”

            “Dass muss da, wo früher der alte ALDI war, liegen.”

-    “Da hin­ten raus? Das ist doch noch Ibben­büren. Dann müsste das  Ibben­büren-Nord­stad­tarkaden. sein. Wer baut denn da?”

              “Hier schreibense nur von Ein’!”

Ein Einziger? Und dann gle­ich ein ganzes Vier­tel. Ja, die hamse doch nicht mehr alle. Ich glaube ja sowieso, so wie in Ibben­büren gebaut wird, da wird zeitweise mehr gebaut als gewohnt. So sieht es doch aus!

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Bi us … Magnus-Gelände

Heb ik just in de Blatt gele­sen. De Geldgev­er von die alte Mag­nus-Land heb de Bauantrag stellen.
De Lüür solln Wiehnacht­en nächst Joar dor schon inkopen kün­nen. Bin ik ja mal ges­pan­nt. Hätt de Stadt ja ook een Park­platz van mak­en kün­nen oder een Park. Givt ja nich veel Grön in Büren. Äwer wat solln we in Büren met noch een­em Elek­tron­ikmarkt? Inne Nord­stadt-Arkaden soll toch ook een Elek­tron­ikmarkt hen. Macht Büren jet­zt in Elek­tron­ik, wo we toch so veele Laden­han­nel met Plün­nen heb?
Ik gä nu inne Köken, Eten koken en över­legen, ob ik nich ook noch een Plün­nen­han­del upmo­ken tu.

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