Reden und adressieren

Manch­mal mache auch ich mir ansatzweise Sor­gen, ich sagen Ihnen das ganz ehrlich. Ich meine, was war das wieder für eine Woche mit der Hold­en? Erst sucht sie Mon­tag über­e­mo­tion­al­isiert den Weg zur Kirche und find­et dort Maria, dann kriegt sie Dien­stag  den Gartenkoller und unsere­ins darf dran glauben, Mittwoch bleibt sie am Ball und stalkt mich auch noch auf der Arbeit, sehnt sich Don­ner­stag über alle Maßen nach Schoko­lade und Fre­itag nach Fast­food. Und heute fing sie dann an, mit den Scheinen in ihrer Geld­börse zu sprechen. Dass sie mit ihrer Hand­tasche redet, dem Föhn, der Waschmas­chine und dem Kühlschrank, dass sie generell im All­t­ag so vor sich her­brabbelt, das alles kan­nte ich ja schon. Aber mit der Geld­börse?

Da gibt es jet­zt wohl den Kleinen, den Großen, die Süße und meinen Liebling. Ich will ja nicht eifer­süchtig sein, aber irgend­wie denke ich ab und an, wir hät­ten die Kinder­pla­nung nicht ganz so früh an den Nagel hän­gen sollen. Wochen wie diese, Sie wis­sen schon,

ihr Philibb
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