Das große Scheitern

Ein neuer Tag im Spaziversum. 

Das Pro­jekt des Red­ners und Vor­denkers der Spazier­er, 200.000 Leute einzus­pan­nen, um die Wahl des CDU-Min­is­ter­präsi­den­ten zu ver­hin­dern, ist gescheitert. 

Tja. Pech! Kon­nte kein­er ahnen, haben wir auch nur min­i­malst gespoil­ert.

Aber, so sagt der Red­ner, das Pro­jekt ist nicht gescheit­ert, weil die Idee gescheit­ert wäre. Nee, nee. Die sei nach wie vor richtig. Es hät­ten ein­fach *warte, gle­ich kommt’s* es hät­ten ein­fach 200.000 Leute zu wenig mitgemacht.

Joa.

*steinkiesel­wegschieß*

Das war die Erklärung. 

Mehr kommt da nicht. 

Wie? Ja, das meint der ernst. Wenn der mor­gen erk­lärt, er kauft Elon Musk Twit­ter für 60 Mrd. US-Dol­lar ab, dann scheit­ert das nicht an der Idee, son­dern an der fehlen­den Kohle. Genau genom­men ist das Geld schuld.

Und wenn Sie jet­zt nicht lachen, son­dern mit ern­ster Miene begreifend nick­en, dann kön­nen sie bei denen mitspazieren. Die Spazier­er glauben sowas.

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Die Sinnsuche

Ein neuer Tag im Spaziversum.

Nach ein paar Wochen des sinnbe­fre­it­en Zusam­men­tr­e­f­fens der Spazier­er hat der Demor­ed­ner in einem hellen Moment fest­gestellt: Die Demos brin­gen gar nichts. Danach kam lei­der wieder ein dun­kler Moment und er grün­dete eine Bewe­gung der Spazierer. 

Für diese sollen sich 200.000 Spazier­er zusam­men find­en, die kurz vor der näch­sten Land­tagswahl ihre Wahlstim­men gebün­delt der bish­eri­gen Lan­desregierung anbi­eten. Dumm nur, dass man nicht so ganz weiß, wie man an 200.000 Stim­men kom­men soll. Oder ob die Lan­desregierung die über­haupt braucht, um die Wahl zu gewin­nen. Oder ob man die Stim­men irgen­dein­er anderen Partei anbi­etet, wenn die regierende die gar nicht haben will. Oder ob Spazier­er sich Parteien mit drei Buch­staben merken können.

Ich will ja nicht spoil­ern, aber die Idee ist in dem Moment gestor­ben, als sie geboren wurde.

Und so ver­loren sich 13 Spazierende zu einem geheimen Tre­f­fen am Torf­moorsee, nach­dem sie beim Herthasee nicht spazieren kon­nten, da der Demor­ed­ner dort merk­würdi­ger Weise in der­sel­ben Woche Hausver­bot bekom­men hat­te, und wur­den dort von Nichtspazier­ern aus­gelacht. Vol­lkom­men verdient.

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Das Rätsel

Ein neuer Tag im Spaziversum. 

Die Spazier­er betra­cht­en die Fotos ihrer let­zten Demo. Sie sehen eine Frau, die ein Schild hochhält: “Das B in QUERDENKEN ste­ht für Bil­dung!” Sie rät­seln was das heißen soll: “Wo ist denn in Quer­denken ein b?”. Sie begreifen es nicht. Ohne Scheiß: Die sind nicht mal nah dran. 

Aber Gott sei Dank kön­nen sie sich Dinge auf Grund ihrer unfass­baren men­tal­en Fähigkeit­en erschließen. Die Logik hin­ter dem Spruch sei, dass es keine Logik gäbe: “Wenn man das b umdreht, ist es ein q.” 

Schon bastelt ein Spazier­er an ein­er Antwort: “Das K in Antifa ste­ht für Kommunismus!” 

Die kriegen alles raus, die Spazier­er. Alles kriegen die raus.

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Der Werksmodus

Ein neuer Tag im Spaziversum. 

In Laggen­beck hat­ten ein paar Spazier­er Prob­leme mit dem Inter­netemp­fang. Sie wis­sen, was das heißt! 

*kiesel­stein­wegschieß*

Ja, gut, SIE WISSEN DAS NATÜRLICH WIEDER MAL NICHT! All diese Liefer­ket­te­nun­ter­brechun­gen, der Aus­fall von Strom- und Han­dynet­zen, die Cyberan­griffe sind Zeichen des vom WEF vorsät­zlich durchge­führten Cyber­poly­gons. Macht die Vor­ratskam­mern voll! DIE ZIEHEN DEN STECKER

Und in Laggen­beck fängt das an! Glauben Sie auch nicht, was? Sie glauben wohl auch, die spren­gen in Laggen­beck alle Bankau­to­mat­en weg, um an Geld zu kommen!
SIE SCHAF

The great reset hat aber auch sein Gutes: Wenn Laggen­beck in den Werksmodus reset­tet wird, gibt’s vielle­icht bald wieder Elix­mann-Brötchen mit Bonuskärtchen. 

Die kriegen alles raus, die Spazier­er. Alles kriegen die raus.

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Der Provokant

Ein neuer Tag im Spaziversum.

Ein Spazier­er berichtet, bei der let­zten Demo habe ein Anwohn­er einen Böller in die Menge der vor­beilaufend­en Spazier­er gewor­fen. Manche Frauen kon­nten erst in let­zter Sekunde zur Seite sprin­gen. Die Spazier­er regen sich auf: Typ­isch Gegen­de­mo! Woher kommt der Hass? Gibt ne Anzeige! Die Lügen­presse schweigt natür­lich wieder! 

Meldet sich ein Nichtspazier­er: Ihr meint aber nicht die Szene aus eurem mitge­dreht­en Video, wo ein­er von euch in der Menge einen Böller zün­det und vor seinen Füßen ablegt? 

Ver­wun­dert check­en die Spazier­er das und kon­kludieren messer­scharf: Das muss ein Spitzel der Antifa gewe­sen sein, der als Pro­vokant da die Menge spren­gen will. Ken­nt man ja. Kann gar nicht sein, dass bei uns frei­willig Bek­loppte mitren­nen. Sehr plump und durch­schaubar, haben wir sofort gemerkt. Woher kommt der Hass? Gibt ne Anzeige! Lügen­presse schweigt natür­lich wieder! 

Die kriegen alles raus, die Spazier­er. Alles kriegen die raus!

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Die Mutanten

Ein neuer Tag im Spaziversum. 

Sie ken­nen das sich­er auch. Da sitzt man nach der Boost­erung noch 15 Minuten im Warter­aum und denkt sich: Okay, jet­zt bin ich geboost­ert, so etwa zu 30% vor ein­er Ansteck­ung geschützt, so zu 70% vor einem schw­eren Ver­lauf bei COVID19-Ansteck­ung, aber was soll die Imp­fung wirk­lich? Schutz gegen eine Krankheit? Sie Schaf! Die Spazier­er haben das jet­zt rausgekriegt. 

Der eigentliche Plan sieht so aus: Man will durch die Imp­fung das Immun­sys­tem zer­stören und die Impflinge dann in ein CRISPR-Pro­gramm verkaufen zur Her­stel­lung kün­stlich­er Mutan­ten. Endet lei­der oft tödlich. Aber so kön­nte der Ein­stieg sein. Auf die Weise ist näm­lich viel mehr Geld zu ver­di­enen als mit Impf­stof­fen. Die über­leben­den Mutan­ten zahlen näm­lich 50.000€, weil sie länger gesün­der leben.

Die kriegen alles raus, die Spazier­er. Alles kriegen die raus.

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Die Busfahrt

Ein neuer Tag im Spaziversum. 

Ein paar Spazier­er möcht­en einen Aus­flug machen. In Brüs­sel soll eine schöne Demo für Spazier­er stat­tfind­en. Es soll da enden, wo es ange­fan­gen hat. JA, WEISS ICH AUCH NICHT, WAS DAS HEISST. SCHLUCKEN SIE DAS EINFACH, BEVOR SIE WIEDER SO ARGWÖHNISCH GUCKEN! Wo war ich? Ja, Brüs­sel — da möchte man hin. Mit dem Bus. Yeah! Busfahr’n! Busfahr’n! Alle sind bester Laune. 

*bus­bestell*

Meldet sich so ein doofer Nichtspazier­er und sagt: Coole Sache! Bus­fahren und so! Ist aber vier Stun­den Bus­fahren mit Maske, ne? Und hat Brüs­sel nicht für Deutsche spezielle Ein­reisebe­din­gun­gen? Boost­erung und aktueller COVID-19-Test? Habt ihr das alle? 

*bus­abbestell*

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Der Demo-Ausfall

Ein neuer Tag im Spaziversum.

Der Demor­ed­ner ist in Quar­an­täne und wird nicht an der kom­menden Demo teil­nehmen. Wegen des Impf­s­ta­tus’ sieht aber alles ganz töfte aus. Es find­et sich nie­mand, der eine Demo anson­sten anmelden kann. Die Spazier­er bemühen sich den Grund für die Abwe­sen­heit zu kaschieren. Man möchte die Impfgeg­n­er und Coro­naleugn­er in den eige­nen Rei­hen nicht unnötig irri­tieren und spricht von Ter­min­schwierigkeit­en. Außer­dem hat man den Daten­schutz für sich ent­deckt, weswe­gen der Impf­s­ta­tus auch nicht öffentlich the­ma­tisiert wer­den soll.

Schul­terzuck­end klappt ein mitle­sender Mann beim Ver­fas­sungss­chutz den Lap­top zu. Dann müssen meine Jungs Don­ner­stag nicht nochmal raus und kön­nen Fernseh guck­en. Auch was.

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Der Gesundheitsbeauftragte

Ein neuer Tag im Spaziversum.

Die Gesund­heits­beauf­tragte der Spazier­er meldet sich zu Wort. Die ver­sproch­enen Impf­schä­den sind bish­er nicht geliefert wor­den. Auch Zahl der Impftoten habe bis heute den kri­tis­chen Wert von 1 noch nicht erre­icht. Man bemühe sich zwar darauf hin zu weisen, dass irgendwelche aktuell Ver­stor­be­nen kurz zuvor mal gegen das Coro­novirus geimpft wor­den sind, wird aber oft darauf hingewiesen, dass hier der Autoun­fall doch entschei­den­der gewe­sen sein könnte.
Jet­zt haben die Leute, die einen darauf ansprechen, wo denn die für Dezem­ber angekündigten Impftoten bleiben, immer so einen komis­chen Blick drauf. Auch die Nach­barn guck­en schon. Man müsse befürcht­en nicht mehr glaub­würdig zu sein. Dabei sei bish­er die Wahrheit doch immer auf ihrer Seite gewe­sen. Ein Dilemma.

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Die Guerilla-Abteilung

Ein neuer Tag im Spaziversum.

Die Gueril­la-Abteilung der Spazier­er tagt. Dum­mer­weise ist der erste Plan, “andere Wege zu gehen” durch die “krim­inelle” Lokalzeitung aufgedeckt wor­den. Deswe­gen ver­schiebt man es vor­erst, vor das Gebäude der Lokalzeitung zu spazieren und “Lügen­presse” zu schreien.
Eine Alter­na­tive wird gesucht. Es wird vorgeschla­gen, beim Super­markt rein zu gehen, zehn Einkauf­swa­gen hal­b­voll zu pack­en und dann im Gang ste­hen zu lassen. Große Begeis­terung bei den Spazierern.

Ja, ich weiß, Sie guck­en jet­zt doof. Aber dass die Rev­o­lu­tion, wenn sie kommt, mal so ausse­hen wird, das hät­ten Sie auch nicht gedacht.

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