Fips, Fips, Hurra

Seit Tagen hat mein Kol­lege immer was zu Kich­ern am Mor­gen. Gestern kam er dann endlich mal raus, was er hat: “Deine Holde hat doch geschrieben, dass ihre Kol­le­gen jet­zt Fips Asmussen auf Twit­ter fol­gen, dass sie seine Witze für ganz blöde hal­ten, aber sie lesen dann doch alles durch.” Ja, und? “Naja, und sie behaupten doch immer, dass sie so gründlich arbeit­en, keine Märchengeschicht­en ver­bre­it­en und so.” Komm mal auf den Punkt. “Dann wurde ihre Kolumne über den Fips-Asmussen-Account geteilt und da fan­den sie sich wohl so geehrt, dass sie das retweet­et haben.” Was ist denn jet­zt das The­ma? “Die haben bis heute nicht geschnallt, dass das wed­er Fips Asmussen und seine Witze sind, noch wem sie da auf den Leim gegan­gen sind.” Ach, ja? “Sagen wir mal so, es kön­nte sein, dass Fips mor­gen fol­gen­den Witz twit­tert:

Gehen zwei Jour­nal­is­ten an ein­er Kneipe vor­bei.”

Dann ist der, sie wis­sen schon, ja endlich doch mal für einen Lach­er gut,

ihr Philibb

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Neu im Bücherschrank (151): Johannes Leppich – Christus auf der Reeperbahn


Klingt so wie abstruser Reli­gion­skram, ist es wohl auch:

Gele­gentlich sieht man noch im Fernse­hen Fil­mauf­nah­men von Massen­predigten des Pater Lep­pich. Irri­tierend wie er die Men­schen aufwühlt, sich sel­ber hine­in­steigert, für den heuti­gen Zuhör­er wohl unerträglich. Und so sind seine Kapi­tel in diesem Buch typ­isch für das “Maschi­nengewehr Gottes”. Das Buch ist höch­stens inter­es­sant als Zeit­doku­ment. Inter­es­sant auch was Pater Lep­pich speziell über die schlimme Homo­sex­u­al­ität zu sagen weiß. (···) Kein Wun­der daß Lep­pich dann irgend­wann von seinem eige­nen Orden von seinem Wan­der­predi­ger­tum abge­zo­gen wurde.(···) Die Über­he­blichkeit des Autors der zu allem was zu sagen hat, macht die Lek­türe des Buch­es schw­er erträglich.

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