Schleswig-Holstein, meerumschlungen, deutscher Sitte hohe Wacht

POPCORN! Ich hat­te mich schon gewun­dert, weswe­gen ein Gern-mal-die-Partei-Wech­sler auf Face­book mit mir befre­un­det sein wollte, aber das klärt sich ger­ade auf: Bei mir hat sich jemand gemeldet, der wohl das Video für die Junge Union hergestellt hat. Ange­blich habe ich es so dargestellt, dass Inhalte des Videos Idee des Video­her­stellers und nicht der Jun­gen Union gewe­sen sei. Man fragt mich, woher ich wisse, dass die Darstel­lung mit “Schleswig-Hol­stein” und alle Sprach­in­halte nicht vom Auf­tragge­ber gewollt waren.

Ich soll mich bis zum 07. März, 18 Uhr, für diesen Artikel öffentlich entschuldigen, anson­sten dro­ht man mir, man werde die Rechtsabteilung des Video­her­stellers mit ein­er Schaden­er­satzk­lage von 50.000 € beauf­tra­gen, eine einst­weilige Ver­fü­gung gegen meine Inter­net­seite ein­leit­en, sowie Gegen­darstel­lun­gen “auf allen uns zur Ver­fü­gung ste­hen­den Inter­net-Medi­en” veröf­fentlichen.

Ich habe mich über­haupt nicht dazu geäußert, welchen Anteil der Video­her­steller am Inhalt des Videos hat. Ich habe den Her­steller nicht ein­mal genan­nt. Ich habe wed­er behauptet, dass “die Darstel­lung mit ‘Schleswig-Hol­stein’ und alle Sprach­in­halte nicht vom Auf­tragge­ber gewollt waren”, noch das Gegen­teil davon. Sicher­lich habe ich die inhaltliche Qual­ität des Videos gew­ertet, allerd­ings herrscht in Deutsch­land Mei­n­ungs­frei­heit, da sind pri­vate ver­gle­ichende Wer­turteile dur­chaus erlaubt.

Und sagen wir es mal so: Der Video­her­steller hat das Video nach Ken­nt­nis­nahme meines Artikels umge­hend auf YouTube depub­liziert. Noch Fra­gen?

Aktu­al­isierung 6. März 2014, 15:00 Uhr
Wieder Post. Man werde sich an “Her­rn Ste­ingöver” wen­den, “den Sie ja gut ken­nen” und eine Nach­frage täti­gen, “ob er mit Arbeit­splatzge­fährdun­gen in der hiesi­gen Region, durch Men­schen wie Sie es ein­er sind, ein­ver­standen ist”.

Ich habe mal gefragt, was Herr Ste­in­gröver — ich ver­mute mal, man meint den aktuellen Bürg­er­meis­ter Ibben­bürens, den ich außer als Bürg­er­meis­ter nicht gut kenne* — mit der Sache zu tun hat und was mit “Men­schen wie Sie ein­er sind” gemeint ist.

Daneben habe ich der Redak­tion ein­er Ibben­büren­er Inter­net­seite ganz unab­hängig von dieser Angele­gen­heit hier über eine E-Mail das Ange­bot gemacht, so wie andere Ibben­büren­er Seit­en auf news.ibbtown.com vertreten zu sein. Offen­bar ist diese E-Mail an die in Rede ste­hende Agen­tur weit­ergeleit­et wor­den und nun wolle man diese E-Mail ein­er Klage beifü­gen. Ich habe nicht die leis­es­te Ahnung, wozu das gut sein soll.

Es ehrt mich natür­lich, dass es offen­sichtlich Leute gibt, die meinen, an mein­er Mei­n­ung zu irgendwelchen YouTube-Videos hin­gen Arbeit­splätze, aber ich halte das für ein winzig­wenig über­trieben.

Aktu­al­isierung 6. März 2014, 19:00 Uhr

Der Video­her­steller hat eine neue Ver­sion des Videos online gestellt — ohne die Grafik von Schleswig-Hol­stein. Man fand das Video wohl doch verbesserungswürdig. Meine Rede.

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*) Ich habe Her­rn Ste­in­gröver 1998 ein­mal unter 6 Augen inter­viewt und 2009 unter 4 Augen einen Pod­cast, der allerd­ings nicht veröf­fentlicht wurde, aufgenom­men. Weit­ere Begeg­nun­gen, bei denen ich nicht Teil eines Pub­likums war, sind mir nicht bekan­nt.

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Die Retourkutsche von Steinfurt.tv

POPCORN!

Auf Steinfurt.tv gibt es seit heute einen offe­nen Brief an meine Per­son. Es gibt feiger Weise keinen namentlich genan­nten Absender des Briefes. Meine Per­son wird dage­gen natür­lich zur Abschreck­ung namentlich genan­nt. Damit soll wohl ver­hin­dert wer­den, dass ich genau so einen Artikel schreibe, wie ich ihn hier­mit schreibe. Aber diese Masche ken­nt man ja noch von Cebu­lons Welt.

Ich habe mir diesen Brief im Gegen­satz zur Darstel­lung des anony­men Ver­fassers nicht gewün­scht, ich habe nur gesagt, dass der Anrufer von let­zter Woche mir die Pub­lika­tion dieses Briefes ange­dro­ht hat. Nur dieser ver­sucht­en Ein­schüchterung des Anrufers wird mit dem Brief meines Eracht­ens nachgekom­men. Dieser Logik des anony­men Schreibers fol­gend wün­sche ich mir wohl auch, dass rechtliche Schritte gegen mich unter­nom­men wer­den.

In der gram­ma­tis­chen Sicher­heit, der genauen Führung der Gedanken und im  Ver­such der kraft­meierischen Manip­u­la­tion erin­nert mich der anonyme Schreiber eben­so stark an den Her­ren, der mich anrief und der im Text namentlich, wenn auch nur in drit­ter Per­son, genan­nt wird.

Aber der Schreiber möchte das The­ma, das ihn so sehr aufregt, auch abschließen, deswe­gen greift er aber­mals in die psy­chol­o­gis­che Kiste und schreibt:

Wenn Sie es nötig haben, inter­es­sant zu sein, dann kön­nen Sie ja weit­ere Artikel schreiben.

So sauer ist er also, dass solche Sätze nötig sind. Mit weit­eren Artikeln zu dieser Pro­voka­tion eines anony­men Schreibers würde ich also der Küchenpsy­cholo­gie des Schreibers zufolge lediglich meine Unreife zeigen. Das sagt jemand, der sich hin­ter einem “Wir” ver­steckt, im Gegen­zug allerd­ings andere durch Nen­nung des Namens bloß stellen will. Reife Leis­tung.

Auch inhaltlich ist der Text des anony­men Schreibers etwas merk­würdig. Wo schreibe ich, dass ich etwas gegen MAZZ.TV habe? Oder MZZ.TV? Offen­sichtlich möchte mir der anonyme Schreiber, wie der Anrufer es auch schon tat, eine missliebige Konkur­renzbeziehung zu mazztv.de unter­stellen:

Herken­hoff betreibt die Webs. „ibbtown.com“ da ist für MAZZ.tv und Steinfurt.tv kein Platz.

Da? Wo da? Auf mein­er Inter­net­seite? Da ist in der Tat kein Platz für zwei weit­ere Inter­net­seit­en. Mazztv.de soll dadurch wohl auf die eigene Seite des anony­men Schreibers gezo­gen wer­den. Bin beein­druckt. Ich habe kein grund­sät­zlich schlecht­es Ver­hält­nis zu mazztv.de und ich freue mich auch, dass man dem Pro­jekt Zeit zur Entwick­lung gibt. Anson­sten macht mein Blog ja etwas ganz anderes als das nahezu tage­sak­tuelle Video­por­tal mazztv.de und konkur­ri­ert insofern gar nicht miteinan­der. Die abschließend genan­nte Besucherzahl der Seite steinfurt.tv, die ange­blich offen gelegt wer­den kann, aber nicht wird, dient neben dem Name­drop­ping von Thomas Hoeren auch nur der küchenpsy­chol­o­gis­chen Unter­malung. Ich habe diese Zahl ja nie angezweifelt, sie hat auch mit meinen Äußerun­gen nichts zu tun, und soll mein­er Mei­n­ung nach widerum nur der Kraft­meierei dienen: Jet­zt denken die behaupteten 1000 täglichen Besuch­er von Steinfurt.tv neg­a­tiv über mich. Welch ein Druck­mit­tel.

Das war’s von mir aus, wenn der anonyme Schreiber sich nicht weit­er rächen möchte.

Aktu­al­isierung um 21.20 Uhr

Ich bin darauf aufmerk­sam gemacht wor­den, dass der von mir zitierte Text inzwis­chen von steinfurt.tv gelöscht wor­den ist, aber es gibt einen Screen­shot der Seite. Stattdessen hat die Seite einen mein­er Texte, reißerisch tit­uliert als “Run­dum­schlag” und mit dem unter­stel­len­den Zusatz “(maz­ztv)” bere­ichert, ohne meine Genehmi­gung veröf­fentlicht [Screen­shot]. Das zusam­men mit ein­er zusät­zlichen Unter­stre­ichung meines Textes ist dann wohl der vehe­mente Ver­such, mir eine Feind­schaft zu maz­ztv anzu­dicht­en. Das Datum der Artikel­seite wurde übri­gens auch verän­dert. Offen­bar damit nie­mand, der die Start­seite von steinfurt.tv anschaut, diesen alber­nen Artikel sieht, denn dort wer­den die dieser Datum­sanzeige gemäß die let­zten Artikel gelis­tet. Durch diese Neu­datierung ist der Artikel nicht mehr auf der Start­seite ver­linkt.

Zudem hat sich die küchenpsy­chol­o­gis­che Analyse über den Grund meines Artikels zu Steinfurt.tv geän­dert. Für den anony­men Schreiber ist es nicht das, was ich schreibe, son­dern

Herken­hoff betreibt die Webs. „ibbtown.com“ da ist für MAZZ.tv und Steinfurt.tv kein Platz auf der Präsen­ta­tions­form Ibben­büren.

Zum Fes­thal­ten: Von der angekündigten Kri­tik an mein­er Per­son übrig geblieben ist lediglich ein gram­matikalisch und inhaltlich kaput­ter Satz.

Irgend­wie ist dieser verän­derte Satz wohl als Reak­tion auf das in diesem Artikel hier Geschriebene zu ver­ste­hen. Nur: Was will der anonyme Schreiber damit über­haupt sagen?

Ich bitte von hier aus die ungenehmigte Textveröf­fentlichung zurück zu nehmen, da eine E-Mail mein­er­seits an die im Impres­sum von steinfurt.tv angegebene E-Mail-Adresse mit Nichter­re­ich­barkeits­fehler­mel­dung zurück­kam.

Aktu­al­isierung 20.11. 00.20 Uhr

Inzwis­chen ist auch die eben besproch­ene Seite gelöscht wor­den und stattdessen wird die erste E-Mail veröf­fentlicht [Screen­shot], die mir genau­so zuge­gan­gen ist. Immer­hin wurde mein­er Bitte entsprochen und auf die vor­ange­gan­gen Verunglimp­fun­gen wurde verzichtet.

Aktu­al­isierung 20.11. 08.30 Uhr

Die Seite wurde inzwis­chen ent­fer­nt.

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In eigener Sache: Steinfurt.tv

Der Betreiber der Seite Steinfurt.tv hat mich angerufen und gefordert, dass ich diesen Artikel inner­halb von 8 Tagen lösche. Das tue ich unter Beru­fung auf die durch das Grundge­setz zuge­s­tandene freie Mei­n­ungsäußerung nicht. Man habe ein Schreiben in pet­to, das im Falle ein­er Nichtlöschung veröf­fentlicht werde. Da bin ich aber mal ges­pan­nt. Dass auch andere Medi­en­vertreter diese Seite kri­tisch begutacht­en, zeigen die West­fälis­chen Nachricht­en.

Ich habe den Betreiber gefragt, ob man sich durch das Wort “ama­teurhaft” belei­digt füh­le, worauf ich keine klare Antwort bekam. Nun ist es aber so, dass sein Mitar­beit­er, wie im fol­gen­den zu sehen ist, eben­so den Betreiber “Ama­teur” nen­nt. Zudem wird gesagt, dass “ein Filmer­folg davon abhängt, wie er geschnit­ten und bear­beit­et wird”, es wird also genau der Gedanke geäußert, den ich im Text auch vertrete.

Somit bleibt an kri­tik­möglichen Aus­sagen mein­er­seits nur noch meine Mei­n­ung, dass ich das Inter­view mit Heinz Ste­in­gröver belusti­gend finde. Tue ich nach wie vor.

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