Neu im Bücherschrank (150): Ulrich Wickert – Der Ehrliche ist der Dumme

Der Feuil­leton­predi­ger der 90er wirkt irgend­wann im Buchre­gal dann doch so anges­taubt, dass man ihn aus­sortiert, weil man eh noch ein E-Book dieser Aus­gabe irgend­wo rum­fliegen hat. Wick­ert schreibt sicher­lich süf­fig, entwick­elt aber keine philosophisch hand­feste Basis, von der aus er moral­philoso­phieren kön­nte. So bleibt all dies Gerede ein wohlwol­len­des Tap­pen im Dunkeln.
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Neu im Bücherschrank (148): Werner Paczian – Der Psycho-Guru von Münster


Die Bew­er­tung dieses Schmök­ers über­lasse ich mal einem anony­men Leser:

Dieses Buch, das in der Orig­i­nalver­sion 19,80€ kosten soll, ist katas­trophal schlecht und gehört zum Schlecht­esten, was ich je gele­sen habe. Glück­licher­weise habe ich es als Män­gelex­em­plar für 4€ gekauft, denn das Ding wan­dert sofort in die Alt­pa­pier­tonne. Null Hand­lung, null Span­nung, lan­gat­mig und vorherse­hbar. Der Autor würde bess­er Wet­ter­berichte schreiben, dafür kön­nte es reichen.()
Gibt es in Ver­la­gen eigentlich keine Lek­toren mehr, die solchen Mist ver­hin­dern soll­ten? Oder wird nun jed­er Quatsch gedruckt? Nach Lek­türe von diesem Megamist drängt sich mir dieser Ein­druck tat­säch­lich auf.

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Neu im Bücherschrank (147): Emmanuelle Arsan – Emmanuelle

Zum Dezem­ber­an­fang eröff­nen wir hier unseren Bücher­ad­ventskalen­der: 24 Mal das Türchen auf­machen bedeutet, 24 Büch­er sind zu ent­deck­en bis Wei­h­nacht­en – gute und mis­ratene. Dieser Schmök­er hat zumin­d­est in der Filmver­sion in den 1970er Jahren die Män­ner­herzen höher schla­gen lassen. Ob die Textvor­lage dieses Schmacht­fet­zens heute noch wen hin­ter dem Ofen her­lockt, ich weiß es nicht.
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Neu im Bücherschrank (143): Herrenwitz international


Hoho­ho, kom­men wir nun zum friv­olen Her­ren­witz – auch so eine Gat­tung, die heute kaum noch bekan­nt ist, und eher vom niveaulosen Mal­lor­capro­ll­ton abgelöst wurde. Keine Ahnung, wie dieser Schinken es in meinen Büch­er­schrank geschafft hat, ich habe mal reingeschaut, ob man nicht einen kurzen Witz zitieren kön­nte, aber Pustekuchen: Es wird lan­gat­mig etwas erzählt und die Pointen sind meist kom­plett unver­ständlich.
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Neu im Bücherschrank (141): John Grisham – Die Jury


Ich erin­nere mich noch, die ersten paar Seit­en gele­sen, und dann aus Langeweile die Lek­türe abge­brochen zu haben. Das war dann der Bruch mit der Lek­türe von Büch­ern zu Fil­men, die man schon gese­hen hat, auch wenn dieser Schinken keine Nacherzäh­lung ist. Aber inter­essiert haben mich diese amerikanis­chen Anwalts­geschicht­en dann auch nicht so sehr, für den Film brauchte es ja auch die Optik von Julia Roberts.
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