Steingröver in der Kritik nach unglücklicher Personalentscheidung

Kurz nach Ostern haben sich offen­bar Bürg­er­meis­ter Ste­in­gröver und die IVZ noch selb­st ein Ei ins Nest gelegt:

Für die IFI ist die Beset­zung mit André Hagel als Öffentlichkeit­sar­beit­er der Stadt Ibben­büren eine krasse Fehlentschei­dung und ein “Schlag ins Gesicht” von Ibben­bürens Part­ner­stadt Dessau-Roßlau. Der ehe­ma­lige Ibben­büren­er Bürg­er­meis­ter Heinz Unland hat­te die Per­son­alentschei­dung beim Ibben­büren­er Wirtschafts­früh­stück offen angeprangert. Zudem kri­tisiert die Wäh­lervere­ini­gung die Berichter­atat­tung der Ibben­büren­er Volk­szeitung. Peter Hein­rich­mann von der IVZ hat­te die Wort­mel­dung Unlands polemisch als „argu­men­ta­tiv kaum nachvol­lziehbar“ beze­ich­net, ohne auf die Idee gekom­men zu sein, bei Unland selb­st zwecks besseren Ver­ständ­niss­es nachzufra­gen. Ver­ant­wortlich­er, kri­tis­ch­er Jour­nal­is­mus sieht anders aus.

Denn die Kri­tik Unlands an der Per­son­alie Hagels ist im Gegen­teil sehr leicht ver­ständlich: Hagel hat­te ein Inter­view mit dem Ober­bürg­er­meis­ter Koschig und dem Super­in­ten­den­ten Jür­gen Tobies der Part­ner­stadt Dessau-Roßlau in der Zeitung Neues Deutsch­land veröf­fentlicht, deren Besitz von der SED über die PDS zur Linken weit­erg­ere­icht wurde.

Nach deren Bekun­den hat sich André Hagel unter Hin­weis auf die Städtepart­ner­schaft mit Ibben­büren das Ver­trauen erschlichen. Er hat es geschafft, diese bei­den zu einem Gespräch zu bit­ten, wozu diese nur im Hin­blick auf die beste­hende funk­tion­ierende Städtepart­ner­schaft bere­it waren.

so die Ifi.

Dem Jour­nal­is­ten Hagel dürfte klar gewe­sen sein, dass den Inter­viewten eine Veröf­fentlichung in dieser Zeitung auf Grund des heiklen poli­tis­chen Hin­ter­grunds erk­lärungswert gewe­sen ist.

Insofern wäre die Per­son­alentschei­dung Ste­in­grövers — gelinde gesagt — unglück­lich. Aber ich denke mal, dass das nicht das let­zte Wort in dieser Sache ist.

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