Auf YouTube hat da neulich jemand eine Art Met­rickz-Bash­ing veröf­fentlicht, dass zu einem Teil daraus beste­ht, den Ibbtown-Wiki-Artikel zu ihm vorzule­sen und irgendwelche seicht­en Bemerkun­gen hinzuzufü­gen:

Das Niveau ist in etwa auf ein­er Höhe, dass unser Bash­er nicht den Unter­schied zwis­chen einem Gerichtssaal und einem Hör­saal ken­nt. Sowas nen­nt man heutzu­tage dann wohl einen Low­brain­er. Check die Kralle, Alda.

200 neue Flüchtlinge, ein Aufruf um Spenden und auf Face­book ist unter Ibben­büren­ern der Mob los:

spendenmob

Heute mal zu ein­er Art Under­ground-Klas­sik­er der späten 90er Jahre des ver­gan­genen Jahrtausends:

RelaxBuecherschrank

Dies ist Alexa Hen­nig von Langes Geschichte eines Partyabends aus der Sicht eines Pärchens, das sel­bi­gen getren­nt von einan­der ver­bringt. Hat mir damals viel Freude beim Lesen­bere­it­et, ist inzwis­chen etwas anges­taubt, weil die Jugend von heute doch etwas übertech­nisiert daher kommt, aber was soll’s: Ein immer noch sehr lesenswert­er Schmök­er über Nicht­mehrkinder, aber noch keine richti­gen Erwach­se­nen.

Was ein­mal funk­tion­iert hat, das funk­tion­iert auch noch ein Mal: Nicht nur die Pres­se­tex­te der Polizei kann man dop­pelt umgeschrieben und untere­inan­der ver­wursten, das geht mit der KfD St. Lud­wig genau­so gut.

LehrerzimmerBuecherschrank Den Schmök­er wird wohl schon fast jed­er Lehrer mal gele­sen haben: Irrsin­nige Geschicht­en aus dem Lehrerz­im­mer. Erre­icht zwar keine son­der­liche Tiefe, ren­nt irgend­wie auch schrift­stel­lerischen Vor­bildern hin­ter­her, sorgt aber kurzweilig für Unter­hal­tung.

BuecherschrankSueskind

Ich habe mal wieder einen Klas­sik­er — und in dieser kleinen Serie den zweit­en Schinken von Patrick Süskind — in den Büch­er­schrank gelegt, den ich noch zu Abiturzeit­en sel­ber dur­chack­ert habe. Ich war damals von der ele­gan­ten Sprache und den Anlehnun­gen des Ver­führungsro­mans an Thomas Mann und Gün­ter Grass begeis­tert. Die spätere Ver­fil­mung ließ mich dage­gen eher kalt, aber sowas soll­te einen von der Lek­türe dieses Schmök­ers nicht abhal­ten.

Heute wird übri­gens im Alten Posthof noch ein Bücher­flohmarkt ver­anstal­tet.

Ich habe lei­der nur die erste Hälfte des Feuer­w­erks aufgenom­men, weil ich vorher die Spe­icherkarte nicht freigeräumt habe, aber immer­hin:

Was ich schon länger haben woll­te, funk­tion­iert nun auch unter ibbtown: Ein Microblog­ging-Dien­st, durch den man sich auch plat­tfor­müber­greifend mit anderen Leuten verbinden kann. Es ist somit qua­si ein Twit­ter-Klon, aber ohne Wer­bung und merk­würdi­ger Änderun­gen durch den Betreiber. Alles und mehr vor Ort.

Mir sind wenige Einzel­heit­en bezüglich der aktuel­len Schuld­iskus­sion, die darum rankt, ob die Gesamtschule ihre Räum­lichkeit­en mit der Anne-Frank-Realschule tauschen soll, bekan­nt. Aber da ste­he ich wohl nicht alleine da.

Die Linke rem­pelt ger­ade auf Face­book gegen diverse an der Diskus­sion beteiligte Parteien: SPD, Grüne, CDU und IVZ kriegen ihr Fett weg. IFI und FDP kom­men gar nicht vor, dabei hat es die FDP immer­hin geschafft, einen Artikel der IVZ kom­plett zu kopieren. Die IVZ sei nicht an umfassender Berichter­stat­tung inter­essiert, indem sie nicht über das Ansin­nen der Linken zu ein­er Infor­ma­tionsver­anstal­tung berichte, und die poli­tis­che Mehrheit nicht an umfassender Unterich­tung betrof­fen­er Bürg­er. Der Bürg­er­meis­ter habe sich in intern­er Run­de über die Protes­tak­tion an sich echauffiert.

Wo gegen sich der Bürg­er­meis­ter, wenn über­haupt, aus­ge­sprochen hat, ist nicht so klar. Philosophis­ch gese­hen sind Bürg­er­proteste begrüßenswert. Immanuel Kant hat von so einem Auf­muck­en gemeint, es sei ein Zeichen, dass das Volk poli­tis­ch mit­denke, was zu begrüßen sei, auch wenn für poli­tis­che Entschei­dungs­find­ung Vertreter gewählt wor­den seien.

Ich hal­te es allerd­ings für diskutabel, dass Kinder in poli­tis­chen Diskus­sio­nen vorgeschickt wer­den. Diese sind nicht in der Lage, sach­lich aus­ge­wogen eine der­ar­tige Diskus­sion zu ver­fol­gen. Wor­in der Sinn beste­ht, dass Kleinkinder in öffentlichen Sitzun­gen das Wort gegen den Bürg­er­meis­ter erheben, erschließt sich mir nicht. Mir kommt es vor, als ver­steck­ten sich hin­ter den Kindern Erwach­sene, die sich nicht aus der Deck­ung trauen.

Der Abschlussrem­pler gegen die CDU ist nicht unge­mein aktuell, aber eine offene Wun­de: Die CDU ver­mag es in Ibben­büren nicht, sich ein eige­nes Pro­fil zu ver­schaf­fen, mit dem man Wahlen gewin­nen kann. Und dabei eröffnet die SPD ger­ade eine riesige Lücke in punk­to Bürg­er­beteili­gung.

Das ist alles noch etwas schwach auf der Brust für einen Blog­a­r­tikel. Ich habe mich nur an die alte Rubrik der IVZ von Aloys Veis­mann erin­nert. Er schrieb jeden Sam­stag die Kolum­ne “Worüber man spricht und sprechen soll­te”. Eine klas­sis­che Mei­n­ungs­mache-Kolum­ne: Unge­fähres, Anek­do­tis­ches, Hören­sagen — das sub­jek­tive Gefühl der Informiertheit. Vielle­icht nicht unge­mein ser­iös, aber eben unter­halt­sam und nahe am poli­tis­chen Geschehen. Und die aktuelle Schuld­iskus­sion samt der unter­schiedlichen Poli­tio­nen und Wirkun­gen wäre in dieser Kolum­ne ein Dauer­bren­ner.

Eerder deze week waren wij in Ams­ter­dam bij het con­cert van The Orwells in de Bit­ter­zoet. De Bit­ter­zoet hoort blijk­bar naar het Par­a­di­sio, hoe dan ook, het con­cert werd ten­min­ste geschreven op hun de poster. The Orwells is een wat kinder­lijke band, maar zorgt voor een goede stem­ming. Het con­cert wordt beeindigt toen de zanger tegen de deur van de garder­obe liep. Maar ‘t was ook goed zo.

Anfang dieser Woche waren wir im Bit­ter­zoet in Ams­ter­dam für ein Konz­ert der Orwells. Schein­bar gehört das Bit­ter­zoet zu Par­adiso, jeden­falls ist es bei denen aufm Plakat mit drauf und es sieht auch aus wie ein kleines Par­adiso. Die Band war etwas jack­e­lig und man fühlte sich wie 15, aber Stim­mung machen kön­nen die schon mit ihren Gitar­ren, das muss man ihnen lassen. Been­det war das Konz­ert nach knap­pen 50 Minuten, als der Sänger gegen die Garder­oben­tür im oberen Bere­ich lief. War auch okay so.

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