In Spanien ste­ht wohl so was wie ein Show­down bevor: Die Regierung will Kat­alonien Autonomierechte entziehen.

Bei der Tagess­chau meint man, es sei rühm­lich das Regierungschef Tillich in Sach­sen zurück­ge­treten sei. NAja, Biedenkopf hat den aber auch so run­terge­meiert, dass fraglich war, wie er unbeschadet weit­er hätte machen können.

Ben hat Der kleine Tier­fre­und jet­zt zum 25jährigen Jubiläum auf Vinyl.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie lange dauert es wohl, bis die auf­ständis­chen Klein­län­der und Regio­nen wieder auf­muck­en? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Oh, POPCORN! Bei der IVZ recher­chiert man nochmal die Ter­rorzelle-Ibben­büren-Ente nach:

Dass es „salafistis­che Struk­turen im Nor­den des Mün­ster­lan­des“ gibt, wie die Sicher­heits­be­hör­den es for­mulierten, hat 2014 für Auf­se­hen gesorgt.

Naja, vor allem hat diese unbelegte Behaup­tung zu so ein­er Ente in der IVZ geführt:

Ter­rorzelle im Mün­ster­land: Salafis­ten im Raum Ibben­büren schick­en junge Mus­lime nach Syrien und in den Irak

In und um Ibben­büren haben sich offen­bar radikalis­lamis­che Kräfte etabliert, die erfol­gre­ich junge Mus­lime für die Ter­ror­gruppe „Islamis­ch­er Staat” (IS) rekru­tieren. (···) Nach Infor­ma­tio­nen unser­er Zeitung hat die Ibben­büren­er Salafis­ten­szene zehn bis 15 Mit­glieder, die sich vor­wiegend in einem Pri­vathaus tre­f­fen. „Sie unter­hal­ten inten­sive Kon­tak­te zu ein­er pak­istanis­chen Hin­ter­hof-Moschee bei Hamm und zu islamistis­chen Kreisen in Wup­per­tal”, erzählt ein Kon­tak­t­mann aus Ahlen. (···) Zur Gruppe der Salafis­ten gehört dem Vernehmen nach „ein Syr­er, mehrere türkischstäm­mige Per­so­n­en und min­destens ein Mann aus Bosnien- Herze­gow­ina”. Im Hin­ter­grund sollen „Geldge­ber mit deutschem Pass” aktiv sein. Der Ver­fas­sungss­chutz beobachtet die Aktiv­itäten im Kreis Ste­in­furt intensiv.

Ange­blich lock­en die Islamis­ten die jun­gen Mus­lime auch mit Geld. „Sie zahlen dem­jeni­gen, der sich dem IS anschließt, bis zu 10 000 Euro”, hieß es. Ihre paramil­itärische Aus­bil­dung erhal­ten die jun­gen Extrem­is­ten ange­blich in Deutsch­land und der türkischen Stadt Antep nahe der syrischen Grenze.

Geldge­ber mit deutschem Pass, geheime paramil­itärische IS-Aus­bil­dungscamps in Deutsch­land – man kon­nte ja wirk­lich nicht ahnen, dass da ein­er Bull­shit erzählt.

Heute weiß man von der dama­li­gen Räu­ber­pis­tole nur noch wenig:

2014 hat­ten die islamis­chen Gemein­den in Ibben­büren beteuert, nichts von der Radikalisierung der jun­gen Män­ner geah­nt zu haben, obwohl min­destens ein­er von ihnen auch Gebet­sräume in der Stadt besucht haben soll.

Oha! “Min­destens ein­er (···) besucht haben soll” – hat die akribis­che Fake-News-Redak­tion der IVZ neue Kon­tak­t­män­ner? Gibt es geheime, paramil­itärische Aus­bil­dungscamps unter Tage? Möchte der Ver­fas­sungss­chutz noch eine wilde Speku­la­tion abgeben?

Das nördliche Mün­ster­land ist nach aktueller Ein­schätzung des Ver­fas­sungss­chutzes keine Hochburg des Salafis­mus in NRW. Natür­lich sei nicht auszuschließen, dass sich Einzelper­so­n­en selb­st­ständig radikalisieren, teilt die Press­es­telle des NRW-Innen­min­is­teri­ums mit.

Eine nieder­schmetternde Mit­teilung im Jahr der Reko­rde: Ibben­büren ist nicht mehr Hochburg des Salafis­mus in NRW. Wer hätte das gedacht? Für solche Erken­nt­nisse braucht man eben den Verfassungsschutz.

Aus der Sam­m­elecke meines Vaters, die Über­set­zung von Angels & Demons. Der Schmök­er hat auch schon wieder 14 Jahre auf dem Buck­el, wirkt also schon etwas anges­taubt. Ich habe die englis­che Ver­sion noch für laue Zeit­en im Büch­er­schrank liegen, aber irgend­wie waren die Zeit­en noch nicht so unspan­nend, dass ich nach diesem dur­chaus unter­halt­samen, aber eben auch bloß unter­halt­samen Schmök­er nicht gegrif­f­en habe.

15. October 2017 (8:19)

11. October 2017 (3:06)

Ich hat­te mich vor Kurzem gewun­dert, dass ich doch schon seit län­gerem keinen Wils­berg-Kri­mi mehr zur Hand genom­men habe. Aber bei diesem Bänd­chen ist es mir wieder deut­lich vor Augen geführt wor­den: Die Buch­serie ist lang­weilig, span­nungsarm, die Krim­i­au­flö­sung kommt aus dem Nichts und anges­taubt ist die Buzz­word gespick­te Börsen­geschichte aus den 90ern auch.

10. Teil der Wal­lan­der-Rei­he von Hen­ning Mankell, der ja beim Nach­na­men auf der ersten Silbe betont wird, aber egal. Er bildet auch die Grund­lage der Serie mit Kris­ter Hen­riks­son, die ihren eige­nen kalt-sprö­den Charme hat, und immer düster­er wurde.

7. October 2017 (5:26)

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