Oh, *POPCORN*, die IVZ hat eine Abnehm­ex­per­t­in aufgetrieben, die sog­ar schon ein eige­nes Buch auf dem Markt hat. Die Kun­den­rezen­sio­nen auf Ama­zon dazu kom­men mir zwar größ­ten­teils wie Anfänger­fakes vor, aber was soll’s.

Die Heil­prak­tik­er­in meint, sie habe ein Abnehmver­fahren, das besser wirkt als “kon­ven­tionelle Diäten”. Was ist denn hier das spezielle Ele­ment, das ste­ht in der IVZ ja irgend­wie gar nicht beschrieben? Kaf­fee ver­graben? Dreimal um’s Haus ren­nen vor dem Stuhl­gang? Nein, ganz falsch: Es ist Klopfen!

Und das machen wir doch jet­zt alle mal: Entspan­nen Sie sich, lassen Sie ihre Arme leicht baumeln, heben Sie nun ihren recht­en Arm, beu­gen Sie ihn etwas und tip­peln sie sich erst­mal mit dem Zeigefin­ger ganz san­ft gegen die Schläfe. Dann lassen Sie ihre Seele ihren Klopfrhyth­mus find­en. Ganz leicht aus ihrem Inneren her­aus. Klopfen Sie immer weit­er! Jet­zt erzäh­le ich Ihnen noch, dass eine Beratungsstun­de für indi­vidu­elles Klopfen 180 € kostet, und Sie sehen: Das Klopfen hat automa­tis­ch eine viel höhere Tak­t­fre­quenz angenom­men! Die Tak­t­fre­quenz der Seele.

Paul Ulrich Unschuld vom Horst-Görtz-Stiftungsin­sti­tut an der Berlin­er Char­ité meint zu diesem Ver­fahren:

Es gibt keine ern­sthafte Forschung zur Effizienz solcher Maß­nah­men etwa bei Dia­betes — und kein ser­iöser Endokri­nolo­ge würde sich je an so etwas her­antrauen

aber für das Niveau der IVZ reicht es dann eben doch, darüber einen kom­plett kri­tik­losen und das The­ma nicht hin­ter­fra­gen­den Artikel zu schreiben.

am 28.10.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Schon wieder geht die Lan­desregierung gegen Jäger ins Feld: NRW-Umwelt­min­is­ter Rem­mel plant ein Abschussver­bot für wildern­de Katzen. In den Kreisen Mün­ster Borken und Ste­in­furt sind im let­zten Jahr 2500 wildern­de Katzen erschossen wor­den.

am 26.10.2015 von unter 4530 abgelegt. | 2x kommentiert

… hät­te ich mir jet­zt irgend­wie spek­takülär­er vorgestellt, aber gut:

am 23.10.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Die let­zte Zeit waren wir ja mehr unter­wegs und weniger am bloggen, deswe­gen sei hier mal das Video zum neuen Album von Chris­tian Steif­f­en nachgere­icht, bei dem wir die Herzkönig­in ins Ren­nen schick­en durften:

Das Video wur­de im Res­i­denz-Hotel in Osnage­dreht, einem sehr gemütlichen Etab­lisse­ment, das immer noch über die Ein­rich­tung der Anfangs­jahre ver­fügt.

am 20.10.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Ich habe mich ja vor Kurzem über die Gefahren bei Stream­ing-Ange­boten im Inter­net aus­ge­lassen. Die IVZ hat da jet­zt mal *POPCORN* einen Experten befragt: Stream­ing ist nicht straf­bar.

Das passiert auch nicht oft, dass schon die Über­schrift falsch ist. Stream­ing beze­ich­net einen Daten­strom über Com­put­er­net­zw­erke. Diesen kann ich emp­fan­gen oder senden, insofern spricht man auch von einem einge­hen­den und einem aus­ge­hen­den Stream. 

Das Prob­lem mit Inter­net­seit­en, die Streams zu Medi­en zur Ver­fü­gung stel­len ohne dass sie daran Veröf­fentlichungsrechte hät­ten, ist, dass viele Nutzer nicht erken­nen, ob ein angeschauter Stream nur einge­hend ist oder auch nahezu zeit­gle­ich wieder aus­ge­ht.

Generell sei gesagt, dass es kein Grund­satzurteil zum einge­hen­den Strea­men ille­gal zur Ver­fü­gung gestell­ter Medi­en gibt. Das Versenden eines Streams, an dessen Inhalt man keine Veröf­fentlichungsrechte besitzt, ist allerd­ings sehr wohl straf­bar und es sind auch schon Pri­vat­per­so­n­en wegen zur Ver­fü­gung gestell­ten Streams durch aus­ge­hen­de Streams abgemah­nt wor­den.

Noch ein Schmankerl aus dem Inter­view:

Was passiert, wenn plöt­zlich Post vom Anwalt ins Haus flat­tert?

Plegge: Dann ist es in der Regel schon zu spät.

Vielle­icht soll­te man besser sagen, was jemand tun soll­te, der einen solchen Brief bekommt: 1. Ruhe bewaren. 2. Sofort damit zum Fachan­walt gehen und — sofern man juridis­ch nicht bewan­dert ist — in keinem Fall eigen­ständig auf ein solch­es Schreiben antworten. Der­ar­tige Briefe sind oft gespickt mit zu hohen Forderun­gen und Fangfra­gen, die allein schon wieder viel Geld kosten kön­nen, wenn man auf sie antwortet. Da sind die Kosten für einen Fachan­walt oft­mals deut­lich bil­liger als ein direk­tes Einge­hen auf die Forderun­gen.

am 19.10.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben
am 12.10.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben
am 02.10.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben