Jürgen Kehrer: Wilsberg und die Wiedertäufer

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Über den aktuellen Kehrer-Kri­mi blieb mir ja wenig Pos­i­tives zu sagen, das kon­nte ich mir qua­si für einen älteren auf­s­paren: Wils­berg und die Wiedertäufer ist vom Anfang der Krim­is­erie her gese­hen der bis­lang beste Wils­berg-Kri­mi in Buch­form.

Eine Gruppe von der Katholis­chen Kirche sich gedemütigt Füh­len­der bege­ht Anschläge zu Motiv­en der Wiedertäufer. Wils­berg schlid­dert bei der Aufk­lärung des Fall­es in die Grup­pen­dy­namik hinein so dass SPOILERALARM er auch der Liebe wegen sich vor Gericht wieder sieht und in Folge dessen pri­vat vor dem Nichts ste­ht.

Ein wenig Lokalkolorit, etwas Liebe­san­bän­delei, ein biss­chen Lokalhis­to­rie mit Fußnoten, ein angeschla­gen­er Held und tat­säch­lich so etwas wie Span­nung zum Finale, das Buch den Leser bei der Stange hal­tend inter­es­sant zu Ende erzählt wird — was will man mehr von einem Prov­inzkri­mi?

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