Bi us … Knechthild met die Russen

Heb we drinken Chor­ti­za Organ­ic, met Gurke. Lekker, aww­er niet so gut wie de Kartuffel­brand van Hin­nerk, mien Naor­bar.
Hin­nerk was frööher in ***grad un hefft gel­ernt van di Russen. Äww­er so.

Up de Eis­bahn in büren was ik auk met mien Trak­tor. Aww­er de Lüür van de Eis­bahn wullt niet, dat ik met mien Han­nover­sch Maschin up de Eis´bahn fahr. ***

Wat was datt iegent­lik met die Foto up Fatze­buk van de Eis´bahn? Heb ik nicht geseh´n. Heb ze mich zien up de Eis´bahn met mien Trak­tor in de Kam­eras?

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Dünnes Eis

POPCORN! Die Betreiber der Face­book-Seite von Ibb on Ice über­rascht­en ihre Leser gestern mit fol­gen­dem Ein­trag:

duenneseis

Wie schön da Sarkas­mus in Anführung­shäkchen gepackt wird, aber das klingt mir doch sehr danach, als sei ein pri­vater Fah­n­dungsaufruf von stat­ten gegan­gen. Ist so etwas in Deutsch­land nicht ein winzig­wenig ver­boten?

Hierzu Anwalt Chris­t­ian Solmecke:

Vielle­icht sollte man sich das mit dem Besuch noch ein­mal über­legen — kön­nte teuer wer­den. Denn wenn sich tat­säch­lich darauf berufen wollte, jeman­dem via Video-Beobach­tung nur nachträglich “Lob” zu über­brin­gen, so ist diese Form der Video-Überwachung auch nicht recht­ens, schließlich ist ein Mark­t­platz ein öffentlich­er Raum, den man nicht ein­fach so überwachen darf. [ Anmerkung: Die Eis­bahn wird nicht als öffentlich­er Raum gese­hen. ]

Aktu­al­isierung, 17. Dezem­ber 2013, 10.30 Uhr

Der Ein­trag wurde auf Face­book inzwis­chen nach kri­tis­chen Kom­mentaren gelöscht.

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Die CDU und die Fotovoltaik

Gestalte und bringe dich ein in Ibben­büren. Mit­glied in der CDU zu sein, heißt sel­ber etwas bewe­gen.

ste­ht auf der Face­book­seite der CDU Ibben­büren. Momen­tan möchte man in der CDU Ibben­büren wohl nicht so gerne etwas bewe­gen.

Vor vier Wochen stimmte die CDU im Umweltauss­chuss gegen die Anschaf­fung ein­er Foto­voltaik-Anlage auf dem Kepler-Gym­na­si­um und schon damals ver­stand man inner­halb des Umweltauss­chuss­es die Kri­tik der CDU nicht.

Volle vier Wochen hat man gebraucht, um allein darauf zu reagieren. Eine Begrün­dung für ihre Abstim­mung kann man das nicht nen­nen, was die CDU nun vor­legt, es ist schlicht polemis­che Schwarz­malerei. Und sowas kann man immer anbrin­gen.

In ihrer Veröf­fentlichung spricht die CDU von ein­er fraglichen Rück­fi­nanzierung von 300.000€, die eine solche Anlage kostet und ignori­ert somit schlechthin die vorgelegte Analyse über die Refi­nanzierung der im Ausss­chuss aus 216.000€ bez­if­fer­ten Anlage.

Und schon vor vier Wochen kri­tisierte Tobias Vieth die CDU in der IVZ:

Zumal die Poli­tik­er ihre möglicher­weise offe­nen Fra­gen nicht konkret stell­ten, son­dern auf All­ge­mein­plätzen argu­men­tierten, auf der unklaren Energiewende, auf nicht konkretisierten „Amor­ti­sa­tion­szeit­en“ oder möglichen Kosten für Solar­mod­ule. Keine Frage hinge­gen zur Kred­it­laufzeit, tilgungs­freien ersten Jahren oder der Höhe von Reparatur­pauschalen.

Zielführend scheint das nicht. Denn wer ein allem Anschein nach wirtschaftlich­es Pro­jekt ablehnt, sollte mehr Argu­mente anbrin­gen als bloße Unwäg­barkeit­en.

Man kann genau das­selbe über die aktuelle Stel­lung­nahme der CDU schreiben.

Witziger Weise sagt der CDU-Vor­sitzende des Umweltauss­chuss­es am 14.11.2013 in der IVZ Fol­gen­des:

Kann die Stadt eine Vor­re­it­er­rolle ein­nehmen und Beispiel­ge­ber sein für ener­getisch vernün­ftiges Ver­hal­ten der Bürg­er?

Jacobus: Ja, das kann die Stadt. Wenn Geld da ist und wenn wir in ener­getisch sin­nvolle Maß­nah­men investieren und das auch öffentlich bekan­nt machen, kommt das beim Bürg­er an. Schade ist nur, dass wir Energie und Strom eins­paren, uns aber den­noch die Kosten weglaufen. Weil der Strom so teuer gewor­den ist. Und das ist bei den Pri­vatleuten lei­der genau­so.

Nun ist der Ansatz mit ein­er Foto­voltaik-Anlage ja ger­ade gegen diese ausufer­n­den Kosten anzuge­hen. Aber selb­st das ist für die CDU ein Fass ohne Boden. Für die CDU gibt es wohl über­haupt keine Alter­na­tive zu ausufer­n­den Kosten. Vielle­icht soll­ten sie mal bei der Natur anrufen und den Kli­mawan­del absagen — er ist ein­fach nicht finanzier­bar.

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Neu im Bücherschrank (58): Ursula Richter, Wolf-Dieter Strubel — Weihnachten am Kamin

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Es wei­h­nachtet noch nicht so sehr oder? In unser­er Bergmannsstadt — nen­nen wir sie mal so, so lange es noch stimmt — ist ja eher Novem­ber­wet­ter ange­sagt. Die dem Kom­merz geschulde­ten Wei­h­nachts­beleuch­tun­gen in der Innen­stadt finde ich auch nicht son­der­lich stim­mungsvoll, und dass die Däm­merung derzeit um halb vier ein­set­zt, ärg­ert mich von Tag zu Tag.

Sei’s drum, den Büch­er­schrank befülle ich mit wohl einem der ersten Wei­h­nachts­büch­er dieser Sai­son. Wei­h­nacht­en am Kamin bein­halt eine Vielzahl pri­vater Geschicht­en mir unbekan­nter Per­so­n­en. Ich hat­te das Buch mal gekauft, um zur Wei­h­nacht­szeit was Stim­mungsvolles zum Vor­lesen oder Inspiri­eren lassen zu haben. Dafür war es dann aber nicht so geeignet. Wird den­noch sich­er einen passenden Leser find­en.

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Neu im Bücherschrank (57): Valentin Braitenberg — Ill oder Der Engel der Philosophen

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Taj, was soll man über diesen Schinken sagen. Brait­en­bach ist Physik­er und Gehirn­forsch­er und auf philosophis­chem Gebi­et nicht son­der­lich bewan­dert, was diesem Schmök­er den Todesstoß gibt. Nettes Blabla, aber nicht mehr, auch wenn er eine gute Ama­zon-Kri­tik einge­heimst hat.

Da ist das Wet­ter heute ja schon inter­es­san­ter. In der Stadt herrscht­en Aus­läufer des Orkans Xaver, es herrschte also mitunter eine steife Brise, man hätte das Meer in der Nähe wäh­nen kön­nen. Auch mal schön.

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Ibbenbüren und die GroKo

Ja, Ibben­büren wurde bei Hart aber fair erwäh­nt:

Da ist aber für sich genom­men nicht der Rede wert.

Daniela Vates bei der Frank­furter Rund­schau macht ich allerd­ings diesen Reim auf die Erwäh­nung:

Plas­berg schloß sich beim Mit­glieder­entscheid der Skep­sis sein­er ZDF-Mod­er­a­torenkol­le­gin Mari­et­ta Slom­ka an, deren Inter­view mit SPD-Chef Sig­mar Gabriel am Don­ner­stagabend beim The­ma Ver­fas­sungsmäßigkeit eskaliert war. Slom­ka berief sich auf Ver­fas­sungsrechtler, Plas­berg ließ vor­rech­nen, dass bei geringer Wahlbeteili­gung man statt den Genossen auch die Kle­in­stadt Ibben­büren um ihr Votum fra­gen kön­nte. In Ibben­büren liegt übri­gens eines der noch aktiv­en Steinkohle­berg­w­erke. Möglicher­weise ist man dort ganz zufrieden mit dem Koali­tionsver­trag.

In der Tat, so nahe­liegend für die Inten­tion Plas­bergs ist Ibben­büren nicht.

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Kaffeeprüttlesen mit der IVZ (3)

Eine neue Zeit­form hat man da einge­fan­gen, den Face­book-Präsens. Er beschreibt das ohne kri­tik­lose uns zeitun­ab­hängige, also als ob nie­mand anders auch kri­tisch sein könne, Ver­tratschen von Face­book-Gerücht­en.

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Dieses Mal wird darauf hingewiesen, dass irgend­je­mand irgendwelche Gerüchte über das Aasee-Bad auf Face­book geschrieben hat. Wahnsinn. Aufgerun­det 50 Leute, also auf 50 aufgerun­det, minus diejeni­gen, die sich nicht neg­a­tiv äußern, jeden­falls 50, son­st wäre ja der Artikel albern.

Immer­hin ist die Kri­tik wohl wahrgenom­men wor­den, so dass beim aber­mals beschriebe­nen Umfrage-Werkzeug der Inter­net­präsenz, über das weit­er­hin jed­er x-beliebig oft abstim­men darf, darauf hingewiesen wird, die Abstim­mung, an der nun nur noch Stim­men, keine Men­schen mehr teil­nehmen, sei nicht repräsen­ta­tiv. Ja, nicht nur das, sie ist nicht ser­iös, darauf sollte man eher hin­weisen.

Aber wem will man das erzählen? Wie ser­iös ist denn eine Zeitung, bei der vor Veröf­fentlichung nicht mehr gegen­ge­le­sen wird, die der­art Gerüchte ver­bre­it­et, und die eben nicht vor Veröf­fentlichung alle am The­ma direkt beteiligten Seit­en anhört, wie man sich ander­norts vor Kurzem noch auf die Fah­nen schrieb?

Ohne Dig­i­ta­lange­bot sei man nicht über­lebens­fähig, sagte der IVD-Geschäfts­führer Reck­er Indus­triellen let­zte Woche. Denen gab er auch mit auf den Weg, vor dem Inter­net keine Angst zu haben. Das mit der Seriosität ist da wohl hän­del­bar­er.

9 Uhr 30

Man meinte, wie jet­zt im betr­e­f­fend­en Artikel zu lesen ist, dann doch die Face­book-Präsenz.

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