Revolution der sozialen Kurznachrichtendienste

Twitter irritiert seit der Übernahme durch einen amerikanischen Investor seine Nutzer. Unaufhörlich werden Mitarbeiter entlassen. Experten meinen, es seien schon gar nicht mehr genug übrig, um die Seite am Laufen halten zu können. Einen Ibbtown-Zugang gibt es noch bei Twitter, aber es ist schon spürbar, wie wenig da von denen noch gepostet wird, die vom Kanal Ibbtown abonniert wurden.

Das Konkurrenznetzwerk Fediverse bricht derzeit Neuanmeldungsrekorde, dank der dazugehörigen Software Mastodon. Auf Ibbtown.com wurde die Software Friendica installiert. Allerdings ist das Betreiben einer solchen Instanz derzeit zu zeitauffressend, weswegen da zurückgeschraubt werden muss.

Was sich gerade grundlegend ändert, ist, dass dieses Blog auch über @ibbtown@ibb.town im Fediverse erreichbar ist und deswegen keine zusätzliche Fediverse-Adresse braucht. Alle Blogeinträge sind gleichzeitig Einträge unserer Adresse im Fediverse. Wer also schon auf Mastodon unterwegs ist, kann diese Adresse einfach nutzen.

Wie kommt man ins Fediverse? So schwer ist das eigentlich nicht. Man meldet sich entweder direkt auf einer Seite an, die zum Fediverse gehört und folgt den dortigen Instruktionen. Oder man lädt sich z.B. die App Tusky auf sein Handy, wählt eine Internetseite, im Fediverse Instanz genannt, und meldet sich darüber an.

Warum sollte man ins Fediverse? Das Fediverse kann ein nützliches Instrument sein für Leute, die mit anderen Menschen gerne national oder international netzwerken und Informationen aus allerwelt bekommen möchten. Es beinhaltet viele Dienste, die es zu Anfang des Internetzeitalters schon gab, aber von großen Internetseitenanbietern ausgebremst wurden. Jetzt ist die Chance, diese Dienste wieder sinnvoll mit vielen Nutzern zu teilen.

Regional interessante Seiten sind osna.social und muenster.im.

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