Wie Ikarus sich an der Krim verbrannte

POPCORN! Nach­dem die NOZ und der betr­e­f­fende Autor dieser Geschichte auf Nach­fra­gen, ob Andreas Mau­r­er der Reise­führer in der Geschichte war, ein­fach nicht reagierten, schiebt man jet­zt — nach­dem man online gele­sen hat, was da so zu Mau­r­er ste­ht — ein­fach ein Por­trait des Poli­tik­ers nach und stellt ihn als armes Würstchen dar:

Eine Verurteilung wegen Wahlbe­trugs kön­nte das ändern. So fern die Anerken­nung ein­er wieder rus­sis­chen Krim liegt, so begren­zt wäre dann noch die Anerken­nung, die Mau­r­er erfährt. Die verzweifelte Suche nach ihr – vielle­icht ist sie es, die den Kreistagsab­ge­ord­neten und die Krim so schick­sal­haft verbindet.

Zusät­zlich weiß der Jour­nal­ist ja spätestens nach sein­er Reise, dass Mau­r­ers Reisen vom vol­lkom­men unab­hängi­gen und pro­pa­gandafreien rus­sis­chen Fernse­hen bezahlt wur­den. Da kann man beruhigt alles in die Zeitung schreiben, was der einem vorkaut. Die Russen wür­den ihm seine Reisen sich­er auch bezahlen, falls seine Mei­n­ung je von rus­sis­ch­er Pro­pa­gan­da abrückt. Und auf ein­mal kommt der Jour­nal­ist auch auf die Idee, bei der Parteizen­trale von Die LINKE in Berlin anzu­rufen, was man dort von Mau­r­er hält.

Was dem Leser der NOZ etwas zusam­men­hang­los erscheinen mag, ist online betra­chtet ein schlap­per Ver­such, die eigene Rep­u­ta­tion zu ret­ten, indem man das Augen­merk woan­ders hin­schiebt. So muss man die eigene Rolle dann auch ein­fach nicht mehr erk­lären und kann Mau­r­er immer noch für einen Star hal­ten:

Von so einem Jour­nal­is­mus, da brauchen wir unbe­d­ingt noch mehr von.

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