Auch immer etwas span­nend, wie unbeschadet Büch­er­schranke­in­stel­lun­gen die Kirmes über­leben. Dies ist der Erstling Schier­achs, der unter­durch­schnit­tliche Kri­tiken bekom­men hat. Mir geht der Stil Schier­achs eh sehr ab, auch die Fernsehserie zu seinen Rechts­fällen fand ich merk­würdig über­zo­gen und moralisch irrlichtig. Wer’s mag.

am 04.09.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Etwas inhaltlich anges­taubt ist dieser Schmök­er, deren Autorin meint, der Ein­fluss des christlichen Fun­da­men­tal­is­mus’ auf die Regierung sei auf Jahre das größte Prob­lem der amerikanis­chen Bevölkerung. Immer­hin ein noch aktueller Appell für die strik­te Tren­nung von Staat und Religion.

am 28.08.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

1. Kille Ja, kille kille, gutschi, gutschi, der liebe Herr Gang­ster­rap­per ver­wurstet das, was er immer besingt: Bitch­es, seinen unheim­lich hohen Kon­to­stand und seine Mami. Gott­sei­dank schnell vorüber.
2. Rollin’ Neues Lied, gle­ich­bleibende Däm­lichkeit: Baby, pass auf deine High-Heels auf, die waren teuer und dein Ex-Mann ist nur Seat gefahren.
3. Bril­li Zum x-ten Mal der­selbe Inhalt: Bitch­es und Bril­lis und das neue Album des Rum­rap­pers. Und wenn man nicht sin­gen kann, nimmt man eben Auto-Tune. “Ich hab’ ein Port­mon­naie, das voller ist als mein Ter­minkalen­der”. Ist wohl auch nicht so schwer.
4. Foot­prints Viertes Lied, zweite englis­che Betitelung, ohne dass dazu ein Grund bestünde. Inhalt? Kle­in­stad­trap­per, dem immer übel mit­ge­spielt wurde, dem nur seine Mami zur Seite stand, schafft es. Bekan­nt? Mhm.
5. Kick­down “Aufgewach­sen ohne Vater, ... ich kam von ganz unten.”, dieses Mal wieder mit Auto-Tune.
6. Holy “Alles, was ich schreibe, ist so heilig wie ‘ne Bibel-Zeile”. Eher so gekon­nt gereimt wie ein Beipackzettel.
7. Des­ole “Mein drittes Album...” ist eine kün­st­lerische Bankrot­terk­lärung. Eine wiederholte.
8. Früher s.o.
9. V.G.U. s.o.
10. Weihrauch s.o.
11. Inter­lude Die Frauen, die auf Met­rickz ste­hen, haben wohl auch nicht mehr alle Tassen im Schrank.
10. Can­dy So über­dreht einge­set­ztes Auto-Tune, dass man gar nicht erst ver­sucht ist, den selb­s­tumkreisenden Mist weit­er anzuhören.
11. XENO Strun­z­dum­mer Text, bei dem Wörter wieder­holt ein­er Sinns­tiftung den Kampf ansagen. Kraftaus­drücke mit Marken­name­drop­ping, Aut­o­fahren und erträumte Pis­tolen­schüsse in nicht enden wol­len­der Wieder­hol­ung täuschen nicht über die geistige Sim­pliz­ität hin­weg, für die das Album steht.

Und was sagt Wikipedia zu Xenon?

Xenon wirkt narko­tisierend und kann als Inhala­tion­sanäs­thetikum ver­wen­det wer­den. (...) Der größte Nachteil des Xenons ist sein hoher Preis.

am 28.08.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Über einen zu großen Besucheran­drang kon­nte sich die Aura in let­zter Zeit nicht beschw­eren und Aktio­nen wie “No Babyfaces”-Parties, die auf eine eher speziell deutsche Per­so­n­en­gruppe aus­gerichtet waren, zeigten wenig Erfolg. Das brachte wohl die Idee auf, ein bekan­ntes Gesicht in der Aura auftreten zu lassen: Nel­ly, zweifach­er Gram­my-Gewin­ner mit aktuell sink­en­dem Stern, wird am 4. Novem­ber in der Aura ein Stelldichein geben. Den Besucheran­drang dauer­haft zu ver­größern wurde schon in der Vorgängerdis­co erfol­g­los mit Sido versucht.

am 23.08.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Ein sehr leicht zu lesender, sehr ernst zu nehmender Roman wan­dert hier­mit in den Büch­er­schrank. Das Werk kenne ich aus den Zeit­en, in denen das Lit­er­arische Quar­tett im ZDF unter der Leitung von Mar­cel Reich-Ran­ic­ki noch weg­weisende Lesetipps her­vorge­bracht hat.
am 22.08.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Met­rickz zieht die Veröf­fentlichung seines näch­sten Albums vor und kommt jet­zt schon mit sein­er ersten Sin­gle raus, die 7 Tage nach Veröf­fentlichung immer­hin schon 1,2 Mil­lio­nen Abrufe auf YouTube zu verze­ich­nen hat. Dafür lang­weilt das Stück eher und auch intellek­tuelle Aus­fälle wie “Spritze der Bitch auf die Faketit­ten drauf, nein, Mann, ich kann nix dafür”, “ich fick’ eure Müt­ter nie ohne mein Team” und “Ja, Mann, seit mein­er Geburt hab’ ich schein­bar ‘ne steigende Homo­pho­bie” provozieren nicht, son­dern blamieren. Das ist keine Kun­st, das kann sofort weg:

am 17.08.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Wenn man mal heiratet, dann kommt auch sowas mal an: Kalen­der­spruch­texte in Buch­form. Taugt lei­der nicht mal als ern­sthafte Klolek­türe. Zumin­d­est nicht auf unserem Klo.

am 10.08.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

- meint zumin­d­est dieser Rap­per auf seinem Spatzier­gang durch die Katakomben des Kepler-Gymnasiums:

am 01.08.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Dieser Schinken wird jet­zt schon als Weltbest­seller gehan­delt, was nichts über die Qual­ität aus­sagt: Autis­tisch ver­an­lagter Autismus-Wis­senschaftler geht per aus­gek­lügel­tem Frage­bo­gen auf Brautschau und ver­liebt sich in die Falsche, der er bei ihrer Vater­suche behil­flich ist. Die Irri­ta­tio­nen, die er als autis­tisch Ver­an­lagter in Sit­u­a­tio­nen her­vor­ruft, wenn er sich poli­tisch kor­rekt ver­hal­ten möchte, sind der Witz an dieser Geschichte – lei­der der einzige.

Wer sich die Geschichte doch vornehmen möchte, dem sei das von Robert Stad­lober vorge­le­sene Hör­buch ans Herz gelegt.

am 28.07.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

So, wir haben’s dann auch mal zum Deich­brand-Fes­ti­val geschafft und passender­weise das Donots-Konz­ert mitgenommen:

Und: Ja, live reißen die ordentlich was ab. Unser­er Mei­n­ung nach auch so das zweitbeste Konz­ert über­haupt nach Wan­da, aber angesichts der Bands dieses Fes­ti­vals sind die Geschmäck­er auch wirk­lich unge­mein verschieden.

am 25.07.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben
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