Sag mal, liebe IVZ, …

wie war das noch let­ztens bezüglich dieses Face­book-Beitrages, den ihr angezeigt habt?

Die Strafanzeige durch unser Medi­en­haus sollte ein deut­lich­es Sig­nal sein, solche Äußerun­gen im Inter­net nicht ein­fach als Spin­nerei abzu­tun, son­dern sie als das zu behan­deln, was sie sind: Mei­n­ungsäußerun­gen, gegen die klar und deut­lich öffentlich Posi­tion bezo­gen wer­den muss.

Kann man das ernst nehmen? Es wird gegen Mei­n­ungsäußerun­gen was gemacht, gegen die klar Posi­tion bezo­gen wer­den muss? Gilt das auch für Mitar­beit­er?

Ich komme darauf, weil ich ger­ade eine Buchbe­sprechung gele­sen habe, und dort vom Blog Polit­i­cal­ly Incor­rect die Rede war. Und dann war ich mal wieder bei denen auf der Seite dieses antimus­lim­is­chen Het­zblogs. Und da habe ich mir deren Links ange­se­hen. Und da habe ich mich wieder ein­mal gewun­dert. Da stand immer noch ein bebilde­ter Link zu Götz Wieden­roth.

Den ken­nt man ja aus der IVZ, der zeich­net da ab und an die Poli­tik­er, aber was macht der denn auf dieser Het­z­seite? Als ich den da das erste Mal gese­hen hat­te, dachte ich: Gut, die find­en den wohl toll, was soll’s, irgend­wann löschen die den Link wieder. Aber der Link ist immer noch da. Schon mal aufge­fall­en, liebe IVZ?

Ich habe mir heute mal ange­se­hen, auf was für Karika­turen die PI News da genau ver­linken. Und dann habe ich ver­standen. Da wird z.B. auf die da und die da ver­linkt und die da und die da und die da. Er ist wohl frei­willig da und er passt auch sehr gut da hin.

Die Bilder­sprache ist doch ein­deutig oder? Müsste man da nicht was zu sagen? Ein Zeichen set­zen? Oder ist das jet­zt ein­fach nur eine Spin­nerei?

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Metrickz — Du lügst

Nach über­standen­em Unfall meldet sich Met­rickz mit der ersten Auskop­plung seines zweit­en Albums wieder zu Wort. Geän­dert hat sich bis­lang nichts, im Lied geht es wie immer um irgend­je­man­dem, dem ungerecht wider­fahren wurde, und der rächt sich dann. Immer das­selbe The­ma, immer auf der sozialen Entwick­lungsstufe eines unge­bändigten Kinder­gartenkindes. Seine Fans wer­den es mögen.

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Lesezeichen

  • Kohlekon­ver­sion: Kon­sens statt Kirch­tur­m­denken in Ibben­büren “Noch drei Jahre, dann ist die Zeche in Ibben­büren zu. Schluss, Aus, Vor­bei! Doch von wegen Unter­gang. Im Gegen­teil: Auf­bruch­stim­mung ver­bre­it­et Uwe Man­teuf­fel. Der Geschäfts­führer der Schnittstelle Kohlekon­ver­sion in Ibben­büren war jet­zt zu Gast beim Haupt-, Finanz- und Wirtschafts­förderungsauss­chuss der Gemeinde Westerkappeln.”<br>
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Die neue Idee der IVZ

Oh, POPCORN! Der Geschäfts­führer der IVZ erk­lärt auf dem derzeit­i­gen Tre­f­fen des BDZV das Konzept der IVZ, die die Anwe­senden nicht so gut ken­nen.

11.06 Uhr

Ein Lokalver­lag habe ganz andere Prob­leme als ein Region­alver­lag oder ein großes Medi­en­haus. Rieping präsen­tiert die hau­seigene Dig­i­tal­strate­gie — die der kleine Ver­lag für die Region entwick­elt hat. Dazu gehört: eine harte Pay­wall. Heißt: Nur wer zahlt, bekommt Inhalte aus dem Hause ivz.

Ja, natür­lich: Nur wer Geld zahlt, kann hin­ter diese harte Pay­wall guck­en. Die ist ja so hart, diese Pay­wall. Ger­adezu undurch­dringlich. Wäre ja noch schön­er, wenn man ein­fach direkt auf Inhalte zugreifen kön­nte. Tja, und das beson­ders Harte ist ja, dass immer weniger Leute bere­it sind, dafür zu bezahlen.

11.11 Uhr

Ein­er der Clous der Strate­gie: viel Video­jour­nal­is­mus. “Jed­er Lokalredak­teur macht auch lokale Videos”, sagt Rieping.

Echt? Jed­er? Ich dachte, das wären eher die Aushil­f­skräfte. Wie man sich irren kann.

Ein weit­eres Schmankerl in Ibben­büren: Alle Zeitungsaus­gaben seit 1898 wur­den dig­i­tal­isiert, die Leser kön­nen darin recher­chieren.

Wobei die Ankündi­gung auf Leser­nach­frage, dass es bald eine Such­funk­tion gäbe, doch auch schon anderthalb Jahre alt ist.

11.17 Uhr

Eine neue Idee der ivz: Die Lokalredak­tio­nen wer­den in zehn “The­men­wel­ten” unterteilt — von Lokalpoli­tik über “Blaulicht” bis Gesund­heit. Er präsen­tiert ein Dia­gramm dazu, viele Anwe­sende zück­en ihr Smart­phone für ein Foto. Rieping ern­tet Applaus für das Lokalver­lagskonzept, die Medi­en­mach­er scheinen ange­tan.

Das ist ver­ständlich. Großar­tige neue Idee ein­er Zeitung, die den Man­tel­teil nicht sel­ber macht. Das sieht man ja auch auf der Inter­net­seite, wo all diese Punk­te auf­tauch…, Moment, nee, ich bin ger­ade auf der Seite der Rheinis­chen Post, wo man all diese Punk­te find­et, auf der der IVZ kom­men die wohl erst noch. Aber gut: Auf der Seite der IVZ ist das sicher­lich eine neue Idee.

Aktu­al­isierung 3.11.2015
Inzwis­chen hat man wohl an der Bezahlschranke gear­beit­et und so wie ver­linkt lassen sich die Artikel nicht mehr anzeigen.

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Gott ableiten

Fre­unde, holt das Pop­corn raus, die IVZ hat wieder einen Experten am Wick­el. Was ist denn das The­ma heute? Quan­ten­physik stützt die Exis­tenz Gottes. Ganz mein Humor. Gott per Quan­ten­physik beweisen, wieso nicht gle­ich über die Steuer­erk­lärung? Aber gut, lassen wir den Experten erst­mal selb­st reden:

Ich stimme Ihnen zu, dass es im wis­senschaftlichen bzw. im natur­wis­senschaftlichen Welt­bild keinen Platz für Gott gibt. Das liegt allerd­ings weniger an der Unmöglichkeit von Gottes­be­weisen, son­dern eher am Prinzip der wis­senschaftlichen Meth­ode.

Ja, das nenne ich mal Experten­wis­sen. Es liegt am Prinzip der wis­senschaftlichen Meth­ode, dass Gott noch nicht bewiesen ist. Weiß der Teufel, was dieses Prinzip ist. Dass Men­schen Wis­senschaft ausüben?

Für mich ist der gesamte Evo­lu­tion­sprozess ein „Wer­den Gottes“, an dem alles Anteil hat. Ähn­lich wie Teil­hard de Chardin sehe ich im Evo­lu­tion­sprozess eine ständig anwach­sende materielle Kom­plex­ität – vom Quant bis zum Men­schen – begleit­et von einem ständig zunehmenden Bewusst­sein. Dabei ist das „Bewusst­sein“ eines Quants als rudi­men­tär zu sehen und nicht mit unserem Bewusst­sein zu ver­wech­seln.

Aha. Wir sind also kom­plexe Quan­ten? Und wer­den irgend­wann alle BMWs besitzen? Ich glaube, ich komme da durcheinan­der.

Die Quan­ten­physik hat mir dabei sehr geholfen, diese Sichtweise zu ver­tiefen. Das Ziel dieser Bewusst­sein­sen­twick­lung ist es, dem göt­tlichen Bewusst­sein immer näherzukom­men. Jesus hat dieses Ziel bere­its vor 2000 Jahren erre­icht.

Jesus war ein Bewusst­sein­sen­twick­ler und hat die Quan­ten­physik vor­weggenom­men?

Ich glaube, dass diese materielle Welt, die wir täglich erleben, einge­bet­tet und durch­drun­gen ist von ein­er hin­ter­gründi­gen geisti­gen Wirk­lichkeit, der wir im West­en den Namen Gott gegeben haben. Diese Überzeu­gung habe ich zum einen durch meine per­sön­liche Lebenser­fahrung gewon­nen, zum anderen leite ich sie ab von Erken­nt­nis­sen der Quan­ten­physik.

Tja, und ich glaube, dass ist im Grunde alles 42. Das habe ich den Schriften von Dou­glas Adams und mein­er per­sön­lichen Lebenser­fahrung ent­nom­men. Außer­dem leite ich sie aus dem Kaf­feep­rütt ab.

Diese in der Quan­ten­welt erkennbare Grund­struk­tur unseres Uni­ver­sums als ständi­ger Aus­tausch zwis­chen sicht­bar­er Real­isierung und nicht-sicht­bar­er Entwick­lung von Möglichkeit­en finde ich auch im Men­schen wieder: in der Inter­ak­tion zwis­chen Kör­p­er und Geist.

Tja, da hapert es aber auch schon wieder im Gebälk: Es ist bis­lang gän­zlich uner­forscht, wie es möglich ist, dass ein Men­sch über seinen Geist den eige­nen Kör­p­er steuert. Fragt man z.B. wieso man nicht genau­sogut den Kör­p­er eines anderen steuern kön­nte, muss diese Frage nach heutigem Wis­sen ungelöst bleiben. Und daraus fol­gt gar nichts. So wenig wie aus ein­er Annahme über die Wahrschein­lichkeit der Exis­tenz Gottes irgen­det­was über die tat­säch­liche Exis­tenz Gottes aus­ge­sagt wird.

Im Rückschluss bedeutet das, wenn unser Experte seine Ableitun­gen der­art willkür­lich, aber gewollt her­anzieht, ist damit nichts gezeigt. Nur, dass er daran glaubt. Und das wollen wir ihm lassen.

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Kaffeeprüttlesen mit der CDU

Der Bürg­er­meis­terkan­di­dat der CDU Ibben­büren wartet nach der Bürg­er­meis­ter­wahl mit dem Ergeb­nis ein­er Umfrage auf sein­er Inter­net­seite auf. Die Ergeb­nisse sollen “in den Entschei­dung­sprozess der CDU Frak­tion im Stad­trat ein­fließen”. Ern­sthaft?

Die Umfrage wurde durch ein externes Unternehmen in die eigene Seite inte­gri­ert. Offen­bar kostet sie 35€. Man bekommt sie auch kosten­los, nur scheint dann die Bean­wor­tung der Umfrage auf 100 Eingaben beschränkt. Da man monatlich min­destens 175 Eingaben hat­te, würde eine kosten­lose Ver­sion nicht in Frage kom­men.

Tech­nisch ist die Umfrage allerd­ings höchst fraglich: Eingaben kön­nen von jed­er­mann beliebig oft mit beliebi­gen Antworten gemacht wer­den. Es gibt keine Kon­trolle darüber, jeman­den zu wahrheits­gemäßen Angaben zu ver­leit­en. Zudem sind die Fra­gen an sich zweifel­haft:

1. Wann waren Sie zulet­zt im Aasee­bad?
2. Welche über­re­gionale / touris­tis­che Bedeu­tung hat das Aasee­bad für Ibben­büren?
3. Welche Bedeu­tung hat das Aasee­bad für uns Ibben­büren­er?
4. Wie bew­erten Sie das Ibben­büren­er Ange­bot aus Hol­sterkamp­bad (für Schulen+Vereine), Aasee­bad und Laggen­beck­er Freibad?
5. Sollte eine Sanierung in den kom­menden Jahren durchge­führt wer­den?
6. Ist ein Neubau eine vernün­ftige Alter­na­tive?
7. Kom­men Sie aus Ibben­büren?
8. Frage nach dem Alter

In der ersten Frage gibt es für Per­so­n­en, die let­zt­ma­lig vor drei Jahren im Aasee­bad waren keine Antwort­möglichkeit. Schon die zweite Frage nach der über­re­gionalen Bedeu­tung des Aasee­bads ist für Befragte oft nicht sin­nvoll beant­wort­bar. In der drit­ten Frage wird nach ein­er Mehrheitsmei­n­ung gefragt, die kaum sin­nvoll klar beant­wortet wer­den kann. Frage 4 ist für Befragte, die das Gesam­tange­bot nicht ken­nen nicht beant­wort­bar. Frage 5 unter­lässt eine Angabe über die Kosten ein­er Sanierung, wodurch die Beant­wor­tung eben­so willkür­lichen Charak­ter hat. Gle­ich­es gilt für Frage 6. Bei den let­zten Fra­gen stellt sich die Frage, ob die Endergeb­nisse denn nach Alter und Herkun­ft unter­schieden wer­den kön­nen.

Kurzum: Die Umfrage ist Unfug. Sie bein­hal­tet mehrheitlich schlecht gestellte Fra­gen und es ist nicht erkennbar, wie manip­uliert sie ist. Die zusät­zlichen Anmerkun­gen von Teil­nehmern sind sicher­lich ernst zu nehmen, nur hätte es hier­für keine Umfrage gebraucht. Der Kan­di­dat ist begeis­tert, dass “fast 350 Bürg­erin­nen und Bürg­er teilgenom­men haben”. Da glauben wohl auch nur die dran, die denken, dass die Mehrzahl der Fans sein­er Wahlkampf­seite aus Ibben­büren kom­men.

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Bürgermeisterwahl 2015 — Wahltagticker

19.30 Uhr Das vor­läu­fige Endergeb­nis lautet:
Dr. Marc Schramey­er (SPD) 52,1 % (9.818 Stim­men),
Chris­t­ian Moll (CDU) 38,6 % (7.275 Stim­men) und
Ernst Gold­beck (DIE LINKE) 9,3 % (1.754 Stim­men).

Und damit danke für Ihr Inter­esse und noch einen schö­nen Abend!

19.11 Uhr Marc Schramey­er hat die Bürg­er­meis­ter­wahl in Ibben­büren deut­lich gewon­nen und ist nach vor­läu­figem Ergeb­nis direkt gewählter Bürg­er­meis­ter.

19.04 Uhr Ernst Gold­beck liegt derzeit bei 9,3%, das heißt deut­lich über der Prozentzahl sein­er Partei bei der Kom­mu­nal­wahl 2014, was aber ein­er­seits daran liegen kön­nte, dass es keine weit­eren Mit­be­wer­ber kleiner­er Parteien und Wahlvere­ini­gun­gen gegeben hat und ander­er­seits möglicher­weise an Wäh­lerver­lus­ten der CDU.

19.02 Uhr Dr. Klaus Eff­ing von der CDU wird die Wahl zum Lan­drat deut­lich mit derzeit 58% gewin­nen.

18.42 Uhr Nach 31 aus­gezählten Wahllokalen führt Marc Schramey­er immer noch mit 53,5%, die Wahlbeteili­gung steigt auf 36,6%.

18.36 Uhr Nach 17 von 51 Wahllokalen führt Marc Schramey­er derzeit so, dass sich die Frage stellt, ob er es schaf­fen wird, im ersten Wahldurch­gang gewählt zu wer­den. Er liegt bei 54%, aber bis­lang eher CDU befür­wor­tende Wahllokale kom­men auch noch.

18.31 Uhr Nach nicht-repräsen­ta­tiv­en neun aus­gezählten Wahllokalen führt Marc Schramey­er bei der Bürg­er­meis­ter­wahl: Dr. Schramey­er, Marc (SPD) 56,9 % — 1.133 Stim­men, Moll, Chris­t­ian (CDU) 33,2 % — 662 Stim­men und Gold­beck, Ernst (DIE LINKE) 9,9 % — 197 Stim­men. Die Wahlbeteili­gung liegt derzeit bei 34%.

18.22 Uhr Das erste Ergeb­nis ist da: Marc Schramey­er gewin­nt das Wahllokal “Fahrschule Schal­len­berg”. Hup, hup.

18.08 Uhr Seit fast zehn Minuten sind die Wahllokale geschlossen, aber es gibt noch nichts Span­nen­des zu ver­melden: Schalke gegen Mainz 0:0. Immer­hin hält es Ernst Gold­beck nicht mehr zuhause aus und er fährt zum Rathaus.

17.50 Uhr Das ist doch nett: Da schreibt jemand auf Chris­t­ian Molls Seite, sie würde ihn wählen, wenn sie kön­nte. Unter den Face­book-Fans des CDU-Kan­di­dat­en sind halt viele aus Mün­ster oder Lengerich. So viele, dass es Ibben­büren ger­ade mal so in die Top-3 der Wohnorte der Fans geschafft hat.

17.30 Uhr Die let­zte halbe Stunde vor dem Schließen der Wahllokale ist ein­geläutet. Jede Stimme zählt, da kommt die Wirtschaftsmeldung rein, Ibben­büren gewin­nt Son­der­preis des “Großen Preis des Mit­tel­stands” in Düs­sel­dorf. Mehr Durch­schnit­tlichkeit hätte man in den Satz wohl nicht pack­en kön­nen.

16.48 Uhr Auch Ernst Gold­beck hat es inzwis­chen vor seinen Rech­n­er geschafft und ist ges­pan­nt wie ein Flitze­bo­gen. Sein Wahlergeb­nis kön­nte in der Tat span­nend wer­den, denn dieser Mann ist immer für eine Über­raschung gut. Als er in der Sche­une gefragt wurde, in welchem Bere­ich er als erstes investierte, wäre er ein Bürg­er­meis­ter mit viel Geld, antwortete er: Fußball! Also ich war über­rascht.

15.04 Uhr Die IVZ startet ihren Live-Blog zur Wahl (Was zum Geier ist ein Live-Blog?) und ver­meldet gle­ichzeit­ig, dass die “Main” der “Era” voll gut angekom­men getäte sein. Das meinen sicher­lich auch die Besuch­er der ERA, die auf Face­book ger­ade Kom­mentare zwis­chen “Lächer­lich der Club !!!”, “waren jahre­lang Stammkun­den in der Aura. Aber heute das erste und let­zte mal in der “Era” gewe­sen.” und “Wenn ihr keinen Dress­code vorgebt und auch auf Anfra­gen dies­bezüglich bei Face­book nicht reagiert, dann ist das unter aller Sau, keine leute mit “Sports­chuhen” reinzu­lassen.” von sich geben. Ver­passtes Wahlkampfthe­ma: Dress­code.

14.45 Uhr Laut Chris­t­ian Moll ist auch in Ibben­büren die Wahlbeteili­gung niedrig. Da hat wohl auch die Ban­ner­wer­bung bei der IVZ nicht so ganz gefruchtet. Ja, die kön­nten Sie auch sehen, wenn Sie mal ihren Adblock­er abschal­ten!

14.09 Uhr Der let­zte aktuelle Medi­en­bericht war wohl gestern ein Inter­view mit Chris­t­ian Moll — und einem sehr, sehr kleinen Fotografen.

13.38 Uhr Das Fach­blatt für katholis­che Fußball­berichter­stat­tung meldet, dass die Wahlbeteili­gung bei Bürg­er­meis­ter- und Lan­dratswahlen in NRW bis­lang aus­ge­sprochen niedrig ist. Wird es dadurch über­raschende Wahlergeb­nisse geben? — fra­gen wir uns, während Car­o­line Kebekus’ Lied gegen Rechts die sozialen Net­zw­erke flutet.

13.06 Uhr Wer nach der Wahl noch etwas Musik hören möchte, der kann um 19 Uhr Gyp­sy meets the Klezmer lauschen. Kosten­punkt: 18 Ock­en. Dafür kriegt man in der Era ger­ade mal ein Weizen — wenn man durch die Schuhkon­trolle kommt.

11.15 Uhr Merk­würdi­ge Pro­pa­gan­da begleit­et das Woch­enende: JGB hat Flug­blät­ter zur Wahl verteilt und dafür offen­bar heute noch gar kein Hausver­bot bekom­men und in St. Johannes Bosco liegt die homo­phobe Pro­pa­gan­da von Her­rn Spiek­er aus. Bis­lang ist nicht bekan­nt, wer die da genau aus­gelegt hat.

10.03 Uhr “Heute entschei­det es sich”, schreibt Marc Schramey­er auf sein­er Face­book­seite als Start in den Tag. Zumin­d­est entschei­det es sich, ob die Ibben­büren­er noch ein­mal zur Wahlurne schre­it­en dür­fen, wenn näm­lich heute kein­er der drei Kan­di­dat­en die absolute Mehrheit der abgegebe­nen Stim­men bekommt.

9.23 Uhr Seit knapp anderthalb Stun­den haben die Wahllokale in Ibben­büren geöffnet und die Ibben­büren­er Wahlberechtigten haben die Möglichkeit, ihre Stimme für den­jeni­gen abzugeben, der Nach­fol­ger von Heinz Ste­in­gröver wer­den soll. Für Kurzentschlossene noch mal die Inter­net­seit­en der Kan­di­dat­en zur näheren Infor­ma­tion:

Ernst Gold­beck
Mit­glied der Partei Die Linke. Inter­net­seite. Face­book-Seite.

Marc Schramey­er
Mit­glied der Partei SPD. Inter­net­seite. Face­book-Seite.

Chris­t­ian Moll
Mit­glied der Partei CDU. Inter­net­seite. Face­book-Seite.

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