Neu im Bücherschrank (47): C.C. Bergius — La Baronessa

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Die Ent­buch­clu­bisierung des Büch­er­schranks mein­er Eltern nähert sich dem Ende. Dieses Mal mit einem Autor, der maßge­blich über den Ber­tels­mann Buch­club mil­lio­nen­fache Buchverkäufe feiern kon­nte und heutzu­tage völ­lig unbekan­nt ist. Nur ein­er sein­er Schinken wurde bis­lang ver­filmt. Damals bewarb der Ver­lag das Werk so:

La Barones­sa ist eine betörend-sinnliche Agentin — durchtrieben, schlau, skru­pel­los, scham­los. Sie ist eine Spi­onin, die niemals aufgibt, die immer einen Ausweg find­et, die hem­mungs­los ihre weib­lichen Reize ein­set­zt, wenn es gilt, Geg­n­er auszuschal­ten, »umzu­drehen« oder zu vernichten.

La Barones­sa ste­ht als Agentin in deutschen Dien­sten, eine »Mata Hari« des Drit­ten Reich­es, die in Wirk­lichkeit aber nur eins im Auge hat: sich selb­st. Es geht ihr nur darum, eigene Ziele zu ver­fol­gen und per­sön­liche Rache zu nehmen. In Jugoslaw­ien kauft sie von den Par­ti­sa­nen Waf­fen und zahlt mit englis­chen Pfun­den, die täuschend echt nachgemacht wur­den — im KZ Sachsenhausen.

In Ital­ien ver­wick­elt sie Beteiligte und Unbeteiligte in riskante Unternehmungen. Sie dirigiert Men­schen an unsicht­baren Fäden wie Mar­i­onet­ten, beschwört Ver­wick­lun­gen und Katas­tro­phen her­auf. C. C. Bergius erzählt die Geschichte der »La Barones­sa« ein­dringlich und mit den Ken­nt­nis­sen eines Mannes, der als Pilot an diesem Krieg teil­nahm und führende Per­sön­lichkeit­en des Drit­ten Reich­es zu fliegen hat­te: Ein pack­ender Thriller aus dem Zweit­en Weltkrieg, nach Lan­dung der Amerikan­er in Italien.

Mit anderen Worten: 70er Jahre Trash.

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