Oh, toll, Neues von METRICKZ. Und auch das neue Zeugs fol­gt treu dem Mot­to: Eyweis­su, wenn dein Sprach­wortschatz im zweis­tel­li­gen Bere­ich geparkt ist, dann füll deine Sätze doch ein­fach mit englis­chen Wörtern auf. Oder um es mit dem Kün­stler zu sagen:

Ich switch die Bitch, denn die Bitch sagt: Bitch­moves!

Und wir dacht­en damals wirk­lich, schlim­mer als Bokel­berg könne es nicht wer­den . Aber annerken­nend muss man ja auch mal sagen: “du spre­itzt deine Beine” auf “Rheine” zu reimen, das ist schon, das ist, das… 

Na, das finde ich ja mal kon­se­quent: In Osnabrück geht die Mus­lim­isch-demokratis­che Union an den Start. Mit­glieder sind Immi­granten, die sich von den altherge­bracht­en Parteien nicht vertreten fühlen. Das OSRa­dio hat dazu fol­gen­den Bericht gemacht:

[audio: http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/08/MDU.mp3]

Ich bin ja mal ges­pan­nt, wie die christliche Reak­tion hier­auf aussieht.

am 19.08.2011 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

 Früher, ja früher, da gab es eine Graf­fi­tikul­tur in Ibben­büren. Das hat mir ein Graf­fi­tikün­stler mal erk­lärt: Anhand der Graf­fi­tis in ein­er Stadt könne man erken­nen, ob es in ein­er Stadt eine solche gäbe oder nicht. Klingt ein­leuch­t­end. So gab es in Ibben­büren mit Mur­dock, Boris und wie sie alle hießen, eine flo­ri­erende Graf­fi­tikul­tur, aber in Duis­burg nicht.

Und das sah man auch: In Duis­burg, zum Beispiel, waren Graf­fi­tis nur Schmier­ereien ohne tiefer­ge­hen­den Sinn. Meist nur Schriftzüge oder ein­fache Striche. In Ibben­büren gab es zahlre­iche Bilder zu sehen von unter­schiedlichen Kün­stlern. Wer genau hin­sah, hat die Einzel­bilder auch den jew­eili­gen Kün­stlern zuord­nen kön­nen. Am Kohlekraftwerk waren andere Leute am Werk als am Kranken­haus oder am Laggen­beck­er Bahn­hof.

Heutzu­tage sieht die Graf­fi­ti­land­schaft tris­ter aus: Das kün­st­lerische, von vie­len als Schmier­ereien ver­schmähte Hob­by ist aus der Mode gekom­men. Kun­stvolle Bilder kom­men nicht neu zum Vorschein. Immer­hin haben manche noch eine Aus­sage, die etwas Irri­ta­tion in die All­t­agsäs­thetik brin­gen. Immer­hin.