Früher, ja früher war das wohl nett. Der Mann kam von der Arbeit nach Hause, die Frau brachte das Essen und ein Bier. Gut, nun muss man dazu sagen: Für einige hat­te sich das zu ein­vernehm­lich gestal­tet. Den Frauen wurde alles ver­boten, Ent­fal­tung gab es nicht, klas­sis­che Auf­gaben wur­den auf sie abgewälzt und die Hand rutschte auch hier und da aus. Da musste was gegen getan wer­den und das ist auch gut so.

Nur teuer. Teuer ist das auch. In den USA ist denen das nun zu teuer. Da möcht­en sie die aus­gerutscht­en Hände zuhause wieder straf­frei machen, weil das so schön Ver­fahren­skosten einspart. Die haben da wohl gut was zu tun vor Gericht mit aus­gerutschte Hände. An sich eine schöne Idee, nur das The­ma ist doch wohl verkehrt.

Aber Trinken am Steuer wäre was anderes. Da sitzt man ja nur alleine vorne vor. Man spart Ver­fahren­skosten, Taxi-Kosten und die Kosten für Teigrollen, die die Alte auf unsere­inem Schädel dauernd zerdep­pert, wenn der Tax­i­fahrer auf die glo­r­re­iche Idee kommt, nachts noch zu schellen. Man müsste nur den Gegen­verkehr immer sper­ren und die Bäume am Weges­rand fällen, wodurch Gärt­ner­ar­beit­skosten gesenkt wer­den. Dann wäre doch alles tut­ti.

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Ach, du liebes Biss­chen! Ja, früher, da war das roman­tisch und so. Das war ja auch alles nur in Fernse­hen. Da rit­ten die Amerikan­er auf ihre gestriegel­ten Pfer­d­chen durchs wilde Wasweis­sich­nich­stan und eroberten die Prärie. Das waren die Guten. Die Bösen waren die Einge­bore­nen. Die lagen Tag ein, Tag aus auf der Lauer um rumzuschießen und Leute zu über­fall­en. Humor hat­te von denen kein­er, da kan­nten die nix. Hab noch nie einen von denen mal lachen sehn. Nur über­fall­en und Büf­fel­suppe aufkochen.

Als dann die Eisen­bah­nen erfun­den wur­den, da lagen sie dann anne Schienen zu horchen. Da macht­en die Loks wohl son­nen Krach, dass sich das über die Schienen angekündigt hat. Das war qua­si, woll­masagen, der Vor­läufer vom Tele­fon. Nur halt noch Mono. Und wenn die Lok dann da war, wurde über­fall­en und abends auf den Erfolg wieder ordentlich Büf­fel­suppe getrunk­en. Und immer so weit­er.

Ja, und nun hat da wohl ein­er zu lange in Berlin die alten Win­netou-Fol­gen sich reingep­fif­f­en getan. Jet­zt wollen die das hier ein­führen. So nen Bun­desin­di­an­er. Der liegt dann anne Geräte und horcht ab, was da so abge­ht. Nur weil der diese Tele­fonier­ab­hörtech­nik vor Jahrhun­derten schon im Blut hat­te. Die hamse dann über die Büf­fel­suppe weit­er­vererbt. So wird das wohl gewe­sen sein. Dass das doch eigentlich krim­inell ist, das stört die in Berlin gar nicht. Kön­nte man doch legal wer­den lassen, sagen se.

Na, hoch die Tassen. Irgend­wann sind wir soweit, da wer­den sie uns  Büf­fel­suppe intra­ve­nieren. Aber lustig wird das nicht.

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