Wenn man mal heiratet, dann kommt auch sowas mal an: Kalen­der­spruch­texte in Buch­form. Taugt lei­der nicht mal als ern­sthafte Klolek­türe. Zumin­d­est nicht auf unserem Klo.

am 10.08.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

- meint zumin­d­est dieser Rap­per auf seinem Spatzier­gang durch die Katakomben des Kepler-Gym­na­si­ums:

am 01.08.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Dieser Schinken wird jet­zt schon als Weltbest­seller gehan­delt, was nichts über die Qual­ität aus­sagt: Autis­tisch ver­an­lagter Autismus-Wis­senschaftler geht per aus­gek­lügel­tem Frage­bo­gen auf Brautschau und ver­liebt sich in die Falsche, der er bei ihrer Vater­suche behil­flich ist. Die Irri­ta­tio­nen, die er als autis­tisch Ver­an­lagter in Sit­u­a­tio­nen her­vor­ruft, wenn er sich poli­tisch kor­rekt ver­hal­ten möchte, sind der Witz an dieser Geschichte – lei­der der einzige.

Wer sich die Geschichte doch vornehmen möchte, dem sei das von Robert Stad­lober vorge­le­sene Hör­buch ans Herz gelegt.

am 28.07.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

So, wir haben’s dann auch mal zum Deich­brand-Fes­ti­val geschafft und passender­weise das Donots-Konz­ert mitgenom­men:

Und: Ja, live reißen die ordentlich was ab. Unser­er Mei­n­ung nach auch so das zweitbeste Konz­ert über­haupt nach Wan­da, aber angesichts der Bands dieses Fes­ti­vals sind die Geschmäck­er auch wirk­lich unge­mein ver­schieden.

am 25.07.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Schön ist anders: Das dacht­en sich Cor­nelia Bau­mann und Lena Kon­er­mann bere­its bei ihrem ersten Besuch im Ibben­büren­er Bürg­er­haus.

Tja, und wo guck­en die bei­den wohl ger­ade hin?

am 13.07.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Heute kommt die Kri­tik am Ausspruch

Unsere 15 Lokal- und über 30 Man­telredak­teure recher­chieren sorgfältig, über­prüfen die Nachricht­en­quellen und hin­ter­fra­gen Infor­ma­tio­nen.

etwas korinthenkack­erisch daher, aber nicht min­der tre­f­fend, denn man merkt selb­st diesem falsch wiedergegebe­nen Zitat seine Copy&Paste-Mentalität an. So ste­ht es näm­lich auf jed­er x-beliebi­gen Sprüch­e­seite:

„Wer dir als Fre­und nichts nützen kann, kann alle­mal als Feind dir schaden.“

Chris­t­ian Fürchte­gott Gellert (1715 – 1769), deutsch­er Erzäh­ler, Fabel- und Liederdichter

Im Orig­i­nal geht es aber nicht um die Quan­tität von Nutzen, son­dern um die Qual­ität von Nutzen unter Ungle­ichen:

Auf sich den Haß der Niedern laden,
Dieß stürzet oft den größten Mann.
Wer dir, als Fre­und, nicht nützen kann,
Kann alle­mal, als Feind, dir schaden.

am 05.07.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Der einzige Mann, der wirk­lich nicht ohne Frauen leben kann, ist der Fraue­narzt.“

Arthur Schopen­hauer (1788 – 1860), deutsch­er Philosoph, Autor und Hochschullehrer

Ange­blich aus Über die Weiber vom Philosophen, der sich weigerte, in nicht­bi­ol­o­gis­chem Zusam­men­hang einen anderen Begriff als “Weib” zu ver­wen­den – nee, is klar.

am 04.07.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

POPCORN! Im Zuge der Abstim­mung zu der so genan­nten Ehe für alle, ver­sucht Anja Kar­liczek ihre ablehnende Stim­ma­b­gabe zu erk­lären, denn

die Ehe zwis­chen Mann und Frau ist die einzige Form der zwis­chen­men­schlichen Beziehung, die auf natür­lichem Wege den Bestand unser­er Gesellschaft durch Kinder sich­ern kann. 

Das schreibt sie ern­sthaft. Da hat sie kein­er zu gezwun­gen. Kinder von Eltern, die nicht ver­heiratet sind, kön­nen diese Gesellschaft nicht vor dem Unter­gang ret­ten.

Ich bin aber der fes­ten Überzeu­gung, dass die für heute geplante Abstim­mung der Bedeu­tung des The­mas nicht gerecht wird. Im Gegen­satz dazu wie immer behauptet wird, gibt es keine Langzeit­stu­di­en zu den Auswirkun­gen auf Kinder in gle­ichgeschlechtlichen Part­ner­schaften.

Doch, die gibt es. Die läng­ste wird seit 1986 geführt. Vielle­icht ist das für Frau Kar­liczek keine Langzeit­studie.

Meine Ein­schätzung als Mut­ter dreier Kinder ist die, dass es für die Entwick­lung von Kindern wichtig ist, das emo­tionale Span­nungs­feld zwis­chen Vater und Mut­ter zu erleben. Ob es tat­säch­lich so ist, wie ich es annehme, hätte ich gerne vorher noch mit Psy­cholo­gen erörtert. 

Gut, im Grunde finde ich es unter­stützenswert, wenn Frau Kar­liczek wegen ihrer Vorurteile zum Psy­cholo­gen möchte, der würde ser­iöser­weise aber auch nur auf Langzeit­stu­di­en ver­weisen.

Ich möchte, dass wir uns häu­figer in Ruhe damit auseinan­der­set­zen, was die vie­len schnellen Verän­derun­gen in unserem gesellschaftlichen Zusam­men­leben für unsere Kinder bedeuten. 

Vielle­icht sollte sie mal sich in Ruhe hin­set­zen und die 72 Langzeit­stu­di­en nach­le­sen.

Dass nicht alles gut sein kann, kön­nen wir schon daran messen, dass wir noch nie so viele Kinder hat­ten wie heute, die psy­chol­o­gis­che Hil­fe benöti­gen.

Tja, wer gibt schon was auf Stu­di­en, wenn er sich auf seine homo­phoben Vorurteile ver­lassen möchte? Lei­der gibt diese Studie aus, dass die unter­sucht­en Kinder, die von gle­ichgeschlechtlichen Paaren groß gezo­gen wur­den, gesün­der waren und einen größeren Fam­i­lien­zusam­men­halt erlebten als Kinder mit ver­schiedengeschlechtlichen Eltern.

am 02.07.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Da tre­ffe ich am Woch­enende einen türkischen Mit­bürg­er und irgend­wann kom­men wir auf den Schwein­skopfwurf auf die Moschee in Ibben­büren. Kön­nte ein Deutsch­er gewe­sen sein. – Bess­er wäre das. – Wieso das? – Weisst du, wenn das ein Deutsch­er war, dann wer­den sie sagen: Ah, typ­isch deutsch. Wenn das aber ein Türke war, dann gibt es ein Prob­lem.

am 25.06.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Während man in Ibben­büren schmerzbe­fre­ite Berg­bau­folk­lore für 2018 ins Leben zu rufen ver­sucht, wid­met sich aus­gerech­net der SPIEGEL ein­er tief­schür­fend­eren Analyse:

Rund 200 Mil­liar­den Euro habe die Sub­ven­tion­ierung des Steinkohle­berg­baus die Steuerzahler gekostet oder werde sie noch kosten, sagt der Energieökonom Manuel Fron­del vom Rheinisch-West­fälis­chen Insti­tut für Wirtschafts­forschung: “Es ist ökonomis­ch­er Irrsinn, 1200 Meter unter der Erde Kohle abzubauen.” In Ibben­büren, einem der tief­sten Kohle­berg­w­erke Europas, geht es sog­ar noch weit­er hinab: bis auf 1500 Meter Tiefe. Es ist ein irrwitziger Aufwand, den schwarzen Stoff her­aus- und hin­aufzu­holen.

Und einen Blick auf kün­ftige Prob­leme hat man auch:

Angst vor dem Ende der Kohle­förderung haben hinge­gen viele Bewohn­er der Grund­stücke ober­halb der Stollen. Denn bis­lang ste­ht die RAG für Bergschä­den ger­ade: etwa, wenn sich der Boden absenkt und Risse in den Häusern verur­sacht. Was, wenn die Stollen geflutet wer­den und das Wass­er den Boden wieder hochdrückt? Reichen die Rück­stel­lun­gen der RAG für kün­ftige Bergschä­den aus? Oder muss der Steuerzahler ein­sprin­gen?

Fair­er Weise muss man auch sagen, dass der SPIEGEL auch schon früher entsprechend über den Ibben­büren­er Berg­bau berichtet hat:

so über­flüs­sig wie die Kohle ist auch der Strom aus Ibben­büren. Das Essen­er Rheinisch-West­fälis­che Elek­triz­itätswerk (RWE) hält den Meil­er für verzicht­bar, und das will was heißen. Vor­standsmit­glied Gün­ther Klätte fände es jeden­falls sin­nvoller, “die Kohle in die Nord­see zu schüt­ten”.

Und Lokalzeitungskri­tik gab’s oben drauf:

Das Lokalblatt, die “Ibben­büren­er Volk­szeitung”, mochte da nicht abseits ste­hen. Ein im Mün­ster­land ver­bre­it­eter Bericht über eine Aktion von Robin Wood vor dem Kraftwerk wurde für die Ibben­büren­er Leser aus­ge­tauscht: Sie fan­den dort das Pho­to ein­er 80 Jahre alten Dampf­mas­chine.

am 18.06.2017 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben
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