Das japanis­che Restau­rant Okinii zählt zu den ange­sagtesten japanis­chen Restau­rants in Düs­sel­dorf. Für den einzel­nen Gast ist das aber nicht unbe­d­ingt von Vorteil: Es ist durch die aus­geze­ich­nete Aus­las­tung des Restau­rants etwas laut, die Kell­ner sind dauernd unter­wegs. Dafür kriegt man viel auf die Gabel.

Zu Beginn des Restau­rantbe­suchs standen wir pünk­tlich zur Tis­chbestel­lung mit ein­er Horde ander­er Gäste vor dem Ein­gang. Dann wird man von einem Kell­ner zum Tisch geführt, ein weit­er­er erk­lärte uns geduldig und prob­lem­los auch auf englisch, wie mal per iPad die Gerichte bestellt. Bucht man ein 25-€-All-you-can-eat-Menu kann man nach Herzenslust fast alles durch­pro­bieren, was die Karte zu bieten hat. Und ohne langes Warten kann man dann auch reinhauen.

Allerd­ings ist dieses Restau­rant nichts für Leute, die sich für’s Essen und für eine Unter­hal­tung Zeit nehmen wollen: Durch das nur alle 15 Minuten mögliche Bestellen von in der Menge klein­er Speisen, muss man rel­a­tiv oft zum iPad greifen. Zusam­men mit der eh schon erhe­blichen Grund­laut­stärke des gut besucht­en Restau­rants, erstickt der Ver­such eines etwas tiefer­ge­hen­den Gesprächs im Keime. Die Getränkepreise sind ordentlich und die braune, süßliche Soße, die es bei unheim­lich vie­len Gericht­en gibt, ist irgend­wann penetrant.

Wer einen Restau­rantbe­such etwas aben­teuer­lich mit iPad-Bestellmöglichkeit mag, wodurch man keine Kell­ner her­an­winken muss, und gerne viel auf dem Teller sehen möchte, der ist hier vol­lkom­men richtig. Die Karte bietet viele unter­schiedliche Gerichte, auch Gegrilltes, Über­raschen­des wie Spargel und But­ter­fisch, kleine High­lights, aber son­der­lich exquis­it ist das Essen nicht.

am 11.01.2015 von unter Essen abgelegt. | Kommentar schreiben

Wir waren heute einen Tag nach der Eröff­nung gle­ich gegen über beim neuen und wohl einzi­gen Burg­er­laden in Düs­sel­dorf-Deren­dorf. Natür­lich sollte man für eine Kri­tik erst dann kom­men, wenn alles einge­spielt ist und nichts extra oder so. Wir aber hat­ten Hunger auf eine Kleinigkeit und wieso dann nicht gle­ich rein in die gute Stube?

Der Laden hat auf der Inter­net­seite und von außen einen gewis­sen Style, der mit der inneren Ausstat­tung und den Bedi­enun­gen har­moniert. Die Bedi­enun­gen sind ver­gle­ich­sweise jung und fre­undlich, nicht hek­tisch oder neu­mod­ern spießig oder sowas, was man vielle­icht auch hätte befürcht­en kön­nen. Man merkt schon, dass keine jahre­lange Erfahrung bei der Bedi­enung zu erwarten ist, aber das ist vol­lkom­men okay, denn das Pub­likum ist auch eher jung. Und entwed­er ist da eine riesige Mark­tlücke in Deren­dorf, denn so ein junges Pub­likum kenne ich von keinem anderen Restau­rant, oder der Laden wird es schw­er haben, sein Stamm­pub­likum zu find­en. Aber das wird man sehen.

Ich bestellte mir ein Ueriges, den BBQ-Ham­burg­er mit medi­um gebraten­em Fleisch sowie Pommes mit Wasabi-May­on­naise. Das Uerige war mit 0,2l in der Karte ver­merkt, weswe­gen man ein frisch gezapftes erwarten hätte kön­nen, aber es kam eine 0,33l Flasche. Dazu sollte man sagen: Es schmeckt eigentlich außer Schu­mach­er kein gutes Alt-Bier aus der Flasche. Sowas sollte man bei der Bestel­lung vielle­icht dazu sagen, aber okay, wenn man eigentlich gezapftes Alt anbi­etet, sind wir mal nicht pingelig.

Zum Essen ist zu sagen: Das Fleisch war exakt medi­um gebrat­en, die Wasabi-May­on­naise eine sehr inter­es­sante Idee, an Gemüse war mir zu wenig im Burg­er, die Sauce habe ich nicht geschmeckt, Ched­dar-Käse ist immer eine gute Idee für Burg­er, die Pommes waren selb­st gemacht, aber ein­fall­s­los, fet­tig und nur lauwarm.

Schlechthin würde ich dem Restau­rant 3 von 5 Ster­nen geben, für eine Wer­tung in Düs­sel­dorf, was den Preis und das ver­gle­ich­bare Ange­bot ange­ht, und für eine Wer­tung für junges Pub­likum würde ich gen 4 tendieren. Mir war die Karte nicht abwech­slungsre­ich genung, aber vielle­icht funk­tion­iert genau das für junges Publikum.

am 20.09.2014 von unter Essen abgelegt. | Kommentar schreiben

Wir geben von hier aus mal eben ab an Kabel 1, die mit­tler­weile min­destens 8 Lokale in Düs­sel­dorf getestet haben. Wir haben mal den Gas­tronom unseres Ver­trauens nach diesem For­mat gefragt und er war so gar nicht begeis­tert. Allerd­ings teilte er unsere Bedenken gegen bes­timmte Etab­lisse­ments und irgend­wie — so wie einige Restau­rants inter­essieren und gefall­en, so miss­fall­en andere. Aber man sehe selbst:

Toni Mac­cheroni [ 1 | 2 ], Schu­mach­er im Tön­nchen [ 1 | 2 ], Sascha Rotis­serie [ 1 | 2 ], El Paso [ 1 | 2 ], Tafel­sil­ber [ 1 | 2 ]

Zuvor

Altes Fis­chhaus [ 1 | 2 ], Bistroz­icke [ 1 | 2 ], La Don­na Can­none [ 1 | 2 ], Porters Pre­mi­um Steak­house [ 1 | 2 ], Gut Knit­tkuh­le [ 1 | 2 ]

am 17.09.2014 von unter Essen abgelegt. | Kommentar schreiben

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Der Unter­ti­tel, wenn man das so nen­nen will, des Restau­rants Gin­ger­boy lautet Mod­erne asi­atis­che Küche. Und dem wird das Restau­rant auch wirk­lich gerecht: Früher ein­mal ein Geheimtipp, hat sich der Geschmack des Essens wohl so weit rumge­sprochen, dass man heutzu­tage kaum noch einen Platz im Restau­rant erhält, wenn man nicht vorbestellt hat.

Da ich eher zu den Essern gehören, die wiederkehrend auf ein Gericht zurück­greifen, wenn die Erfahrung gezeigt hat, dass es vorzüglich bekommt, kann ich ger­ade nur die Empfehlung für die Gerichte Pur­purne Ver­botene Stadt, Reise durch die Sei­den­straße und die Lieblingssuppe von Kaiser Zhu abgeben. Pro­bieren Sie das Restau­rant ein­fach mal aus, es wird ihre Ent­täuschung nicht sein.

am 03.06.2013 von unter Essen abgelegt. | Kommentar schreiben

ilmercato


Gestern ver­schlug uns unser Hunger in die Friedrichsstraße in Düs­sel­dorf, gegenüber vom Buch­haus Stern­ver­lag, Il Mer­ca­to. Der Laden wurde mir ganz oft emp­fohlen, lei­der habe ich es bis jet­zt nie geschafft, da rein zuge­hen. Und was soll ich sagen: Es lohnt sich. 

Aber eins nach dem anderen, hier meine Bewertung: 

Das Ambi­ente ist recht angenehm, trotz der offe­nen Küche gibt es keine unan­genehmen Gerüche, dafür 3,5 Punk­te. Bestellt haben wir zwei Gerichte von Mit­tagskarte, die auch am Woch­enende gültig ist, dafür 4 Punkte. 

Die Mit­tagskarte bietet 10 bis 13 Gerichte in ein­er Preiss­panne von 4,50 Euro für eine Suppe bis 10 Euro für ein Fleis­chgericht. Ganz oft vertreten waren die Pastagerichte, daher für die Vielfalt der Karte nur 3 Punkte. 

Wir bestell­ten Penne mit Kalb­s­fleisch und Pilzen, und Penne über­back­en mit Gemüse, für die es sat­te 4 Punk­te gibt.
Der Laden eignet sich auch ganz gut zum anschließen­dem Kaf­feetrinken. Der Kaf­fee ist nicht schlecht, ver­di­ent aber keine Extrapunkte.
Das macht eine Gesamt­punk­tezahl von 3,7.

Wir wün­schen noch einen schö­nen Son­ntag und bis zum näch­sten Mal.

am 20.01.2013 von unter Essen abgelegt. | Kommentar schreiben