Johnny Diggson — Hochprofessionell Ibbenbüren

Der Sound wummt, der Text ist üblich mau, John­ny Dig­g­son hat aber dur­chaus Poten­tial:

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Frank Nowak — The song Ibbenbüren

Ein spon­tanes Lied gegen Ras­sis­mus und Gewalt:

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Veranstaltungstipps 2018

Jan­u­ar
12. Ten Years After, Rosen­hof, Osnabrück
26. Fips Asmussen, Rosen­hof, Osnabrück
26. Amaz­ing Shad­ows per­formed by The Sil­hou­ettes, Bürg­er­haus Ibben­büren
28. Hagen Rether, Halle Mün­ster­land
Feb­ru­ar
4. Rüdi­ger Hoff­mann, Rosen­hof, Osnabrück
8. + 9. Stahlzeit, Rosen­hof, Osnabrück
9. + 10. Atze Schröder, Halle Mün­ster­land
14. Win­cent Weiss, Rosen­hof, Osnabrück
21. Black Gospel Angels, Schauburg, Ibben­büren
23. Boy­bands for­ev­er, Halle Mün­ster­land
24. Das rus­sis­che Nation­al­bal­lett — Schwa­nensee, Bürg­er­haus, Ibben­büren
25. Gui­do Knopp, Rosen­hof, Osnabrück
27. Helge Schnei­der, Osnabrück­Halle
28. Pawel Popol­s­ki, Osnabrück­Halle
März
3. Wood­wind & Steel, Irish Folk live, Mut­ter Bahr, Ibben­büren
3. Bülent Cey­lan, Halle Mün­ster­land
9. Denis Gäbel Quar­tett, Berg­bau­mu­se­um, Ibben­büren
9. 187 Straßen­bande, Halle Mün­ster­land
10. Till Brön­ner, Osnabrück­Halle
11. Roland Jankowsky, Rosen­hof, Osnabrück
17. Das Dschun­gel­buch Musi­cal, Ibben­büren
18. Jür­gen Drews, Halle Mün­ster­land
18. Kraftk­lub, Ems­lan­dAre­na, Lin­gen
23. Wan­da, Ems­lan­dAre­na, Lin­gen
27. Peter Kraus, Ems­lan­dAre­na, Lin­gen
April
19. Jen­nifer Ros­tock, Ems­lan­dAre­na, Lin­gen
21. Her­bert Knebels Affenthe­ater, Osnabrück­Halle
27. David Has­sel­hoff, Ems­lan­dAre­na, Lin­gen
27. Helge Schnei­der, Halle Mün­ster­land
Mai
25. Nena, Ems­lan­dAre­na, Lin­gen
26. Kaya Yanar, Halle Mün­ster­land
30. Nena, Ems­lan­dAre­na, Lin­gen
Juni
Juli
August
Sep­tem­ber
Okto­ber
19. Kurt Krömer, Osnabrück­Halle
Novem­ber 3. Gen­tle­man, Ems­lan­dAre­na, Lin­gen
8. Jür­gen von der Lippe, Osnabrück­Halle
30. Torsten Sträter, Ems­lan­dAre­na, Lin­gen
Dezem­ber
9. Max Raabe & Palas­torch­ester, Halle Mün­ster­land
15. Donots, Halle Mün­ster­land

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Das Medium Magazin über die IVZ

POPCORN! Das Medi­um Mag­a­zin hat in Per­son der Jour­nal­istin Sen­ta Krass­er der Ibben­büren­er Volk­szeitung einen Besuch (Anreißer­text) abges­tat­tet und sich über die neue Inter­net­seite ivz-themenwelten.de informiert. Neben ein­er erwart­bar über­triebe­nen Selb­st­lob­hudelei kom­men auch Zwis­chen­töne durch.

Seit Wochen rät­seln diejeni­gen in Ibben­büren, die es inter­essiert, was die IVZ mit der neuen Inter­net­seite über­haupt will: Ein Großteil der Texte, die auf der bish­eri­gen Inter­net­seite zu sehen sind, find­en sich auf andere Kat­e­gorien auf dieser neuen Seite verteilt, abon­nier­bar für 3€ pro Kat­e­gorie. Ohne Erk­lärung fehlen allerd­ings auch einige Rubriken der Tageszeitung. Grund genug, dass mal wer nach­fragt.

„Glück auf!“, ruft Klaus Rieping, als er die Redak­tion­sräume der „Ibben­büren­er Volk­szeitung“ betritt (…) und seinen Gast nun durch sein Reich führt. „Glück auf!“, schallt es unisono zurück. Glück – für was eigentlich? Der Bergmanns­gruß gehört im Revi­er zur alltäglichen Willkom­men­skul­tur.
Äh, in Ibben­büren? “Glück auf” sagt man hier so oft wie man “Quiekpiep” zu Karneval ruft. Aber Respekt: Dass der Geschäfts­führer die Mitar­beit­er der IVZ als eine Art Potemkin­sche Redak­tion vor­führt, das hat schon was. Opti­mis­mus zu ver­bre­it­en klingt dann so:
„Euer monatlich­er Gehaltss­check hängt davon ab, dass dieses Pro­jekt erfol­gre­ich ist.”
Stim­mung! Spätestens jet­zt wird sich der let­zte Redak­teur die Pro­jek­t­seite angeschaut und gefragt haben, wieso er noch nicht die Füße in die Hände genom­men hat. Auch son­st ist das Kli­ma für die Redak­teure nicht ger­ade gemütlich:
„Das Track­ing wird uns sagen, was gele­sen wird und was nicht. Das kann natür­lich harte Botschaften an die Redak­tion aussenden: Da habe ich mich ganz lange mit einem The­ma beschäftigt und kein Men­sch liest’s. Was mache ich falsch?“
Du pub­lizierst in der IVZ, würde ich sagen, da sind Klicks wichtiger als Qual­ität. Der Geschäfts­führer dage­gen fühlt sich pudel­wohl im Gottmodus über Redak­tion und Innen­stadt­mon­i­tore:
Wenn er wollte, kön­nte er jet­zt auf gle­ich per Knopf­druck Botschaften in die Stadt hin­aussenden, „der Bürg­er­meis­ter ist doof“ zum Beispiel.
Man kann von der Selb­st­darstel­lung des Bürg­er­meis­ters sicher­lich geteil­ter Mei­n­ung sein, aber immer­hin hat der sich nicht eigene Zitate ins Rathaus tack­ern lassen:
Im Trep­pe­nauf­gang des alten Presse­haus­es hängt hin­ter Plex­i­glas noch so ein Rieping’scher Ham­m­er­satz: „Viele find­en ihre Inhalte wertvoll, weil sie inter­essieren sollen, und nicht, weil sie wirk­lich nachge­fragt wer­den …“

Tja, dann sollte der Geschäfts­führer vielle­icht kün­ftig mehr Wer­be­tex­ter und weniger Jour­nal­is­ten ein­stellen. Die Nach­frage dieses wertvollen Ham­m­er­satzes war allerd­ings eher lau:

Die Mitar­beit­er, not amused, haben reagiert (…): „Weil die Leser jet­zt ein anderes Gerät [das Smart­phone] nutzen, wollen sie plöt­zlich ganz andere Sachen lesen?! Das glaube ich kaum …“

Passend dazu meint der “Wirtschafts-„Kapitän“ Peter Hen­rich­mann-Roock” über die Pro­jek­t­seite:
„Die ohne­hin vorhan­de­nen Inhalte wer­den ein­fach in einem weit­eren Kanal verkauft.
Prost! — Nein, ich meine: Genau! Es ist nicht mal ein neuer Kanal, nur ein weit­er­er. Und schon bei den alten Kanälen ist es laut IVZ so, dass ein Vier­tel bis ein Drit­tel der Leser die IVZ “dig­i­tal ille­gal” liest. Wenn man sich die veröf­fentlicht­en Nutzerzahlen der IVZ anschaut, sind das umgerech­net in etwa 300 Nutzer am Tag. Wür­den die jet­zt alle ein kom­plettes Online-Abo kaufen, hätte man 4500€ im Monat, wobei jed­er herköm­liche Abon­nent, der umschwingt, einen Schuss ins Knie bedeutet.

Und dann wäre da ja noch das Prob­lem, dass ein Online-Abo prob­lem­los durch mehrere Nutzer ver­wen­det wer­den kann. Gegen “ille­gale” Nutzer geht man bei der IVZ aber nicht vor. Der Geschäfts­führer möchte,

„dass die Leute eine Nähe zum Pro­dukt entwick­eln kön­nen, so dass sie irgend­wann nicht anders kön­nen, als dafür zu bezahlen. Kluge Köpfe bei Microsoft haben das schon vor vie­len Jahren erkan­nt. Heute möchte nie­mand auf Win­dows verzicht­en. Wenn ich diesen Punkt auch mit den ‚The­men­wel­ten‘ erre­ichen kön­nte, dann haben wir gewon­nen.“
Das müssen diesel­ben klu­gen Köpfe gewe­sen sein, die die Etablierung von Win­dows auf Smart­phones ver­bockt haben. Vielle­icht wartet man also ein­fach ein paar Jahre ab bis der Geschäfts­führer in Rente geht, und ver­sucht dann den Kahn zu ret­ten.
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Zitate für Dummies (14)

Der Hang der IVZ zu frei erfun­den­er Kitsch­prosa ist unge­brochen:

Drei Dinge helfen, die Mühen des Lebens zu tra­gen: die Hoff­nung, der Schlaf und das Lachen.“

Immanuel Kant (1724 – 1804), deutsch­er Philosoph der Aufk­lärung

Ein Wort, das in Kants gesam­melten Werken an kein­er Stelle vorkommt: Mühen.

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Neu im Bücherschrank (170): Harald Schmidt – Warum und Wohin

Eigentlich hat­te ich ja vor, den Kalen­der mit etwas Wei­h­nachtlicherem zu been­den, aber das war ger­ade nicht zur Hand. Dann schmeiße ich hier­mit mal meinen let­zten Schmidtschmök­er in den Büch­er­schrank, eigentlich nur die Dop­pelaus­gabe der Büch­er “Warm” und “Wohin”. Zäh und anges­taubt ist Schmidts Humor, und den­noch meilen­weit bess­er als das, was man heutzu­tage Com­e­dy nen­nt. Warum und wohin kön­nte man Schmidt selb­st mal fra­gen, denn dass er seine Kar­riere auf dem Traum­schiff und bei n-tv been­det, klingt auch irgend­wie frag­würdig.

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