Durch Dickes und Dünnes

Ich muss ja zugeben, mir sind fast die Beine wegge­sackt, als ich heute mor­gen das Käse­blatt auf­schlage und im Lokalteil als erstes “Gefahr aus dem Garten” lese, wo auch son­st meine Eska­paden so genüßlich dort ver­bre­it­et wer­den. Ging aber wohl nicht um meine Instal­la­tion.

Die Holde hat sich nach Pfin­g­sten wohl auch mal wieder auf die Waage getraut, hat aber der Waage wohl nicht ganz getraut. Find­est du auch, ich bin dick­er gewor­den?, rief sie mich an. Was wollen Sie denn darauf antworten? Sagen sie Nein, kriegen sie zu hören, dass sie eh nicht genau hin­se­hen. Sagen sie Ja — Sie wollen nicht ja sagen, glauben Sie mir. Sie kriegen nur zu hören, was sie im Gegen­zug so alles sind.

Und weil die Holde von mir dann halt keine vernün­ftige Antwort bekam, ran­nte sie eben in die Stadt, um Geld zu ver­prassen und den Kassier­ern zu ent­lock­en, dass Dick­es anmutiger ist als Dünnes und kam bestätigt abends wieder nach Hause.

Manch­mal ist es eben bess­er, jeman­dem — Sie wis­sen schon — ein­fach nur zuzus­tim­men,

ihr Philibb
ihr Philibb

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