Stichwort: CDU

Hebb ick gehoort, dat de Hol­lan­der niet de Plaggen van Mag­nus bebauen tut. Herr Böörg­er­meester, ick kan daor iets mien Silo ver­g­rootern. Ick bruuk noch n betken Plats vöör mien Mais­si­lo.

Hefft ie dat gehoort, dat Ippen­bürn de Hoch van´t Mön­ster­län­nd is? Heff ick die auk sofort vertellen kun­nt. Mien Mais­si­lo is haich­ster als die Halde up´n Dick­en­biärg.

Wat is in Bürn met de Böörg­er­meester-Kannedaat? Ken­nt iemand de Kannedaat van de CDU? Ick nich en als wie Hilde mie vertellt, ken­nt die de auk nich. Un Hilde ken­nt all Lüür!
Ippen­bürn wullt de Plakatwänne niet upstellen, is te düür. Ik kan auk miene Schwien­hukk en mien Gülle­bakk ver­hürn. Kann de Kannedaat­en seehrs Rek­loam uphangen.

 

Der Vor­stand der CDU Ibben­büren hat sich für Chris­t­ian Moll, Inhab­er der Spedi­tion Moll, als Bürg­er­meis­terkan­di­dat­en aus­ge­sprochen. Ob der von der Jun­gen Union vorgeschla­gene Karl-Heinz Hage­dorn jet­zt noch im Ren­nen ist, ist unbekan­nt. Aber eigentlich sollte sich die Junge Union ja was bei ihrem Vorschlag gedacht haben.

ChristianMoll

Per­son­ell ist das eine gute Entschei­dung: Der Ortsver­band der CDU hat es in den let­zten Jahren nicht geschafft, einen passenden Kan­di­dat­en aufzubauen. Für Einige in der CDU, deren Pro­fil für eine Bürg­er­meis­terkan­di­datschaft passend wäre, ist dieses Amt, von dem man nicht weiß, wie sich­er man es lange inhab­en kann, zu unsich­er, um eine Kan­di­datur anzus­treben. Und so gese­hen ist es richtig, über den Teller­rand zu schauen. 

Chris­t­ian Moll verkör­pert jeman­den mit Wirtschaft­ser­fahrung, Poli­tik­er­fahrung, ist nicht zu alt, redege­wandt, plakat­tauglich, fam­i­lien­tauglich und hat kein zu kon­ser­v­a­tives Pro­fil. Ich bin fast geneigt, diesen Vorschlag einen Coup zu nen­nen, aber man sollte wohl noch die Entschei­dungs­find­ung inner­halb der CDU abwarten und schauen, wie er seinen Bekan­ntheits­grad steigert.

Wer Chris­t­ian Moll per­sön­lich ken­nen­ler­nen möchte, so schreibt die CDU, ist am 18.01.2015 um 11.00 Uhr her­zlich zum Neu­jahrsemp­fang der CDU Ibben­büren in den Räu­men der Fir­ma Side­ka an der Tal­strasse ein­ge­laden.

Zeit­gle­ich fällt ger­ade auf, dass man bei der CDU das Design etwas verän­dert hat. Grund­sät­zlich schon mal bess­er gewor­den, die Nav­i­ga­tion­sleiste macht einen fre­undlichen, leicht zugänglichen Ein­druck, respon­sives Design ist auch okay, aber Inhalte und passende Schrif­tart fehlen da noch.

am 09.01.2015 von unter 4530 abgelegt. | 2x kommentiert

Nach­dem Marc Schramey­er let­ztes Jahr seinen Hut bei der SPD in den Ring gewor­fen hat, hat die Junge Union bestätigt, was die Spatzen schon länger von den Däch­ern gep­fif­f­en haben: Karl-Heinz Hage­dorn ist bei der CDU im Ren­nen. Ob anstelle oder als Konkur­rent von Ulrich Remke, der doch bemerkenswert oft bis zum Herb­st im Lokalblättchen abgelichtet wor­den ist, ist unklar.

Eben­so unklar ist, wie weit die Unter­stützung dieses neuen Kan­di­dat­en seit­ens der CDU Ibben­büren geht, sollte Ulrich Remke auch im Ren­nen sein. Denn das Pro­fil von Karl-Heinz Hage­dorn deckt sich mit dem Ulrich Remkes: Ver­wal­tungser­fahrung, ver­gle­ich­bar­er Bekan­ntheits­grad, zumin­d­est gebür­tiger Ibben­büren­er, nach ein­er Wahlpe­ri­ode im Rentenal­ter. Remke hat sich bei der let­zten Wahl gegen Amtsin­hab­er Ste­in­gröver beachtlich aus der Affäre gezo­gen und sich ein Kopf-an-Kopf-Ren­nen bei ein­er kaum zu gewin­nen­den Wahl geliefert. Dage­gen ist Hage­dorn bei der CDU-inter­nen Wahl zur Kan­di­datur für den Bun­destag gegen Anja Kar­liczek sang- und klan­g­los unterge­gan­gen.

Aber wer weiß, vielle­icht gibt es ja auch noch weit­ere Vorschläge gegen Marc Schramey­er, der auch erst noch aus der Deck­ung kom­men muss.

am 07.01.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Ik hebbt daor so veele Rek­loam voor de Meen­denkör  van de Pateien in mien Breefkas­ten. Mien Hoff was plas­tert met Plakaate…

De UFU will keen Wind­möhl in Dörnte. Ik wullt daor ne Wind­möhl up mien Hoff stellen, geit dat dann?
De Schwat­ten kan de Kanaal­ge­büührn niet sek­er haolten. We moeten moer Penun­sen betal­en.
De Roten wullt de Rad­foahrpad utbauen. Dann kan ik daor auk met mien Hanomag langs faohrn.
De Gel­ben wullt de Weer­schoap utbauen. Ik kan up de Braak­land sacht Mais voor miene Bio­gasan­laag tie­len. Dat wiär mien Bidrag voor de Weer­schoap.
De Grüen wullt de Landweer­schoap Stütt geven. Dat find ik gaut. Da kan ik die wull utsöken. Awer ik nehm ji bien Woort!
De Links hefft niets weet­enswerts.

sie möchte nur kom­plett

spe­ich­ern, wer wann mit wem und wo tele­foniert hat.

Was waren das für Unter­gangsszenar­ien, die die CDU in den let­zten Jahren zur Abschaf­fung der Hauptschulen an die Wand malte. Die Hauptschule müsse unbe­d­ingt vor den Linken geschützt wer­den, die diese abschaf­fen woll­ten. Damit sollte Wahlkampf gemacht wer­den, was aber wohl eher ein gewaltiger Schuss in den Ofen gewe­sen ist.

Und nun? Nun schmeißt man auch diese Hal­tung über Bord, nimmt zur Ken­nt­nis, eine nicht mehr in diese Zeit passende Hal­tung vertei­digt zu haben, und schwup­ps ist wieder eine SPD/Grüne-Forderung über­nom­men wor­den.

am 22.06.2011 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Die Jugendlichen sollen mehr Songs von Dieter Bohlen zu hören bekom­men, meint zumin­d­est Andrea Ver­poorten von der NRW-CDU. Bes­timmte Musik­for­men dürften nicht boykot­tiert wer­den. Wohl beson­ders die aus dem Hause Ber­tels­mann.

am 10.07.2010 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben