Stichwort: Bücherschrank

So viele Büch­er haben wir hier ja dieses Jahr noch gar nicht raus­ge­hauen, da bessern wir uns mal auf den let­zten Metern und hauen täglich welche raus. Ange­fan­gen mit Kants Kri­tik der reinen Ver­nun­ft — selb­stver­ständlich bei­de Bände der Suhrkamp-Aus­gabe-, an die sich jed­er mal trauen darf. Ob man dem gehobe­nen Philosophen­sprech nun fol­gen kann oder nicht, das ist sowas von ein Kul­turerbe, da sollte man unbe­d­ingt mal reingeschmök­ert haben.

am 27.12.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

hawkespyrenaeen

Nach­fol­ger von Mit dem Kühlschrank durch Irland, etwas dem Vorgänger angepasst, aber wesentlich unin­ter­es­san­ter, was Tony Hawks dieses Mal untern­immt. Kurzweilig ja, aber nicht der Rede wert.

am 02.12.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Ich erin­nere mich, diesen kleinen Schmök­er mit wenig Begeis­terung gele­sen zu haben, aber vergessen hat man die Geschichte dieses, vielle­icht doch irgend­wie sym­pa­this­chen, Losers. Inzwis­chen hat Matthias Prax­en­thaler einen eige­nen Ver­lag aufgemacht, dessen Sym­bol­ti­er der Fis­chlöwe ist. Und bei einem Ver­lagskauf­preis von 2,7 Mil­lio­nen Euro sollte man auch mal drin­gend zuschla­gen. Ich hat­te damals geschrieben, dass man bei dem Autor noch hof­fen könne. Kaufen kann man seine Nach­folge schein­bar aber nur per­sön­lich, nicht über Ama­zon. Also, wen das reizt: Bitte!

horstderheld

am 28.11.2016 von unter 4530 abgelegt. | 2x kommentiert

kenfolletfuechse

Musste auch mal raus: Ein­er der vie­len, vie­len, durch­schnit­tlichen Krim­is von Ken Fol­lett. Nicht ganz strin­gent, nicht immer ver­ständlich, viel sit­u­a­tives Hin- und Herge­hoppse. Muss man mögen.

buecherschrankstratmansieunten

Wie passend, diesen Schmök­er in Düs­sel­dorf in den Büch­er­schrank zu geben. Hof­fentlich find­et er einen Leser, bevor da wieder Dutzende in den nahe ste­hen­den Papier­con­tain­er wan­dern. Zum Inhalt: Es zieht das Jür­gen-von-der-Lippe-Phänomen — lustig, wenn Schaus­piel­er es vor­lesen, banal und öde bei eigen­er Lek­türe. Cor­du­la Strat­mann hat einen umw­er­fend­en Humor, dieses Büch­lein nicht.

Unge­le­sen, unin­ter­essiert diesen Schmök­er für Ner­ven­starke weit­er an den Büch­er­schrank gegeben:

am 01.08.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

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Wenn das Ibbtown-Etikett besagt, dass es schon 2014 eingek­lebt wor­den ist, ist das wohl ein kleines Zeichen, dass man mit der Abgabe des Schmök­ers in den Büch­er­schrank etwas gehadert hat. Aber jet­zt war er dann doch fäl­lig. Auch bei diesem greift lei­der die Erken­nt­nis, dass Von-der-Lippe-Schmök­er und seien es auch die eige­nen in vorge­le­sen­er Form vielle­icht etwas her­ma­chen, in zu lesender Form dann aber wenig zur Erheiterung beitra­gen. Für VdL-Fans mag er aber den­noch unter­halt­sam sein, in diesem Sinne: Gute Unterhaltung.
am 25.01.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

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Ich habe ja in let­zter Zeit meine kleine, heimis­che Bib­lio­thek in einem Archiv erfasst, so dass mir jet­zt auf­fall­en, wenn ich Dop­pelte habe. Und dieser Eggers ist wohl in let­zter Zeit auch als gebun­dene Ver­sion in den Bücherbe­stand überge­gan­gen. Da mir die let­zte Eggers-Lek­türe so gar nicht zuge­sagt hat, habe ich mir ihn erst­mal nicht mehr vorgenom­men, da kann die Taschen­buchaus­gabe auch gle­ich wieder ver­suchen, geeignete Leser zu find­en. Die Kri­tik­er­stim­men sind allerd­ings zu diesem Schinken aus­ge­sprochen pos­i­tiv.

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Ich habe mir ja schon ein paar Mal sagen lassen, dass die Schachnov­el­le mit­tler­weile des Öfteren Schullek­türe ist und dementsprechend ungeliebt bei betrof­fe­nen Schülern. Das ist etwas schade, weil ich die Lek­türe als sehr angenehm in Erin­nerung habe. Sie behan­delt das Aufeinan­dertr­e­f­fen zweier Schachspiel­er, von denen ein­er ein eiskalter, jün­ger­er Profi ist und der andere ein gebroch­en­er, älter­er Mann, der dem Profi allerd­ings über­raschen­der Weise die Stirn bieten kann.

Für sehr empfehlenswert halte ich auch die Ver­fil­mung mit Curd Jür­gens und Mario Adorf:

am 13.01.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

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Die Schinken kenne ich noch aus der Schrankwand mein­er Eltern. Es war wohl mal Mode, schnel­lver­staubende Bil­ligschmök­er alter Klas­sik­er sich ins Haus zu holen, die dort nie gele­sen wur­den, aber pri­ma ver­staubten. Vielle­icht haben die abge­bilde­ten Schmök­er jet­zt endlich Leser gefun­den, allen anderen, die diese Schmök­er beherber­gen, sei die Frage gestellt, ob sie denn bei sich Zuhause wirk­lich Leser für solche Schmök­er haben.