Stichwort: Bücherschrank

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Ich habe ja in let­zter Zeit meine kleine, heimis­che Bib­lio­thek in einem Archiv erfasst, so dass mir jet­zt auf­fal­l­en, wenn ich Dop­pel­te habe. Und dieser Eggers ist wohl in let­zter Zeit auch als gebun­dene Ver­sion in den Bücherbe­stand überge­gan­gen. Da mir die let­zte Eggers-Lek­türe so gar nicht zuge­sagt hat, habe ich mir ihn erst­mal nicht mehr vorgenom­men, da kann die Taschen­buchaus­gabe auch gle­ich wieder ver­suchen, geeignete Leser zu find­en. Die Kri­tik­er­stim­men sind allerd­ings zu diesem Schinken aus­ge­sprochen pos­i­tiv.

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Ich habe mir ja schon ein paar Mal sagen lassen, dass die Schachnov­el­le mit­tler­weile des Öfteren Schullek­türe ist und dementsprechend ungeliebt bei betrof­fe­nen Schülern. Das ist etwas schade, weil ich die Lek­türe als sehr angenehm in Erin­nerung habe. Sie behan­delt das Aufeinan­dertr­e­f­fen zweier Schachspiel­er, von denen ein­er ein eiskalter, jün­ger­er Profi ist und der andere ein gebroch­en­er, älter­er Mann, der dem Profi allerd­ings über­raschen­der Weise die Stirn bieten kann.

Für sehr empfehlenswert hal­te ich auch die Ver­fil­mung mit Curd Jür­gens und Mar­io Adorf:

am 13.01.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

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Die Schinken ken­ne ich noch aus der Schrankwand mein­er Eltern. Es war wohl mal Mode, schnel­lver­stauben­de Bil­ligschmök­er alter Klas­sik­er sich ins Haus zu holen, die dort nie gele­sen wur­den, aber pri­ma ver­staubten. Vielle­icht haben die abge­bilde­ten Schmök­er jet­zt endlich Leser gefun­den, allen anderen, die diese Schmök­er beherber­gen, sei die Frage gestellt, ob sie denn bei sich Zuhause wirk­lich Leser für solche Schmök­er haben.

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Noch so ein Eliz­a­beth-George-Schinken aus dem let­zten Jahr: Der zwölfte Teil der Inspec­tor-Lyn­ley-Rei­he. Kann man sicher­lich gut lesen, wenn man die Geduld für mehrere hun­dert Seit­en Krim­ikost auf­bringt und etwas nicht allzu schw­eres Englis­ches mal wieder auf dem Nachtschränkchen liegen haben möchte, auch wenn er bei den Fans nicht ganz so gut ankam.

am 05.01.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

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Hat seine Dien­ste getan, auch wenn mich mit­tler­weile der Ver­such, die Bibel auf lustig zu trim­men, eher auf den Weck­er gibt. Empfehlenswert vielle­icht noch die durch Hugo Egon Balder vorge­le­sen­er Vari­ante.
am 04.01.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

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Ger­ade drin, auch schon wieder weg: Der erste Schinken von de Win­ter, den ich noch ohne Nieder­ländis­chkent­nis­se auf deutsch gele­sen habe. Das Taschen­buch wur­de irgend­wann gegen diese gebun­dene Aus­gabe einge­tauscht, die widerum ihren Weg in die Frei­heit genom­men hat, weil ich über die Orig­i­nalaus­gabe bei Dio­genes gestolpert bin. Ich fand es damals etwas dröge, werde es aber sicher nochmal zur Brust nehmen.

Let­zte Neue­in­stel­lung in den Büch­er­schrank für dieses Jahr: Ein­er dieser Flach­witzschinken von Tom­my Jaud.
jaudmillionaer


Musste raus, weil? Diese Schmöck­er allen­falls in der Hör­buchver­sion von Christoph Maria Herb­st erträglich sind.
am 31.12.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Juchu, die Rei­he ist dreis­tel­lig! Das wird gefeiert mit einem etwas lesenswert­eren Schmök­er, den ich allerd­ings nur in der Audio-Ver­sion, gesprochen von Otto Sander, ertra­gen kon­nte, die vorherse­hbare Lek­türe wäre wohl schlaftech­nis­ch mein Unter­gang gewor­den:
derhundertjaehrige

am 30.12.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Kein Fan gewor­den bin ich auch von Isabell Allen­de, wenn auch ihr Erstschmök­er besser sein soll als die Fol­gero­mane, die ich gar nicht erst zur Hand genom­men habe:
allendegeisterhaus


Musste raus, weil? Ich hab’ den Schinken als E-Book, falls ich es wirk­lich nochmal lesen möchte.
am 30.12.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Dos­to­jew­skij schildert das Abdriften eines jun­gen Man­nes ins Glück­spiel, der nicht mehr seinem eige­nen Glück hin­ter­her­jagt, so nahe es auch tat­säch­lich ist, son­dern der Glam­mer­welt, die viel ver­spricht und wenig gibt.
dostojewskijspieler


Musste raus, weil? Ich die Neuüber­set­zung von Swet­lana Geier im Schrank ste­hen habe.
am 29.12.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben