Schönes neues Jahr

Das ging aber fix zuende, das let­ze Jahr. Ich hoffe, alle sind gut dadurch gekom­men und haben einen angenehmen let­zten Tag ver­bracht. 2011 wird sicher­lich nicht unin­ter­es­san­ter.

Ibbtown.com ist rel­a­tiv spon­tan Ende April 2010 als Nach­fol­ger vom abgesägten und nie wieder belebten ibblog.de ins Leben gerufen wor­den. Das schon knapp 8 Monate später 220 Leser bei Face­book dabei sind und täglich 250 Besuch­er auf der Inter­net­seite, finde ich schon enorm für so ein junges, bis­lang unbekan­ntes Pro­jekt.

Dabei wird die Seite eher spo­radisch mit eige­nen Inhal­ten befüllt und es wird sich noch zeigen, ob und wann man richtig hier ein­steigt. Die Zeit wird es zeigen. Ger­ade arbeite ich noch an einem anderen Ibben­büren­er Pro­jekt mit — wer weiss was wird. Vielle­icht nutzt das auch dieser Seite.

Aber soviel Plaud­ereien von hier aus, allen Lesern einen schö­nen Start in 2011!

 

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Schachtel- oder Tütenburger?

Wenn man in Rheine aus dem Bahn­hof geht, hat man es nicht weit zum näch­sten Schnelleßschup­pen: Man kann sog­ar wählen zwis­chen Schachtel- und Tüten­burg­er. Und da sich das alles nicht in der Qual­ität über­trifft, bewirbt man die Imbißbu­den eben mit der Erre­ich­barkeit. Die soll wohl ver­gle­ichend die Entschei­dung erle­ichtern:

wenigemeter

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Dezemberschnee

Es kommt ordentlich Schnee runter im Teck­len­burg­er Land, wie man auf fol­gen­den zwei Bildern von gestern Abend und heute früh erken­nen kann:

Wenn ich das richtig sehe, ist auch in Ibben­büren das Streusalz für die Straßen aus­ge­gan­gen und sie wer­den nur noch grob geräumt. Was ich bish­er noch nicht kan­nte, sind Klein­räumer, die spätabends hier und da Ein­fahrten frei schieben.

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Über Geschmack streiten

Es gibt unter Philosophen Leute, die sich der Sprach­philoso­phie ver­schrieben haben und dem­nach auf kor­rek­te Ver­wen­dung von Worten pochen. Ich halte sowas ja für über­trieben, wegen mir darf jed­er Sprache so ver­wen­den, wie er will, solange er sich einiger­maßen deut­lich aus­drückt und nicht wider­spricht. Aber ich befürchte, so ein klein­er Sprach­philosoph steckt in jedem.

Warum ich sowas ger­ade schreibe? Die IFI befasst sich ger­ade mit der Ästhetik der Bau­ru­ine am Unteren Markt und zitiert in diesem Zusam­men­hang Stadt­bau­rat Robert Stadler mit den Worten, über Geschmack ließe sich nicht stre­it­en. Die IFI sieht hierin den Ausweis Stadlers, der erwarteten Hässlichkeit des Baus hil­f­los gegenüber zu ste­hen.

Immer­hin ist Stadlers Ausspruch ein Zitat von Kant. Jeden­falls hat sich Kant in der Kri­tik der Urteil­skraft damit beschäftigt. Man könne über Geschmack nicht dis­putieren, da in Sachen der Ästhetik keine begrif­fliche Objek­tiv­ität erlängt wer­den kann, aber man könne über Geschmack stre­it­en. Das aber nur in Hin­sicht auf die Hoff­nung der Ver­ständi­gung.

Stadler muss nun diesen Ausspruch entwed­er als Floskel meinen, oder als “über Geschmack lässt sich nicht dis­putieren” oder als Stre­it­en in der Hoff­nung auf eine Ver­ständi­gung.

Ich tippe in der Tat auf das Mit­tlere: Es soll gesagt wer­den, dass man die Ästhetik des Baus nicht sin­nvoll kri­tisieren kann, weil jed­er einen sub­jek­tiv­en Geschmack hat. Eine Hoff­nung auf Ver­ständi­gung ist da nicht drin. Dem­nach hätte Stadler bess­er gesagt, über Geschmack lasse sich nicht dis­putieren. Aber vielle­icht war es auch nur eine Floskel.

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