Nach dem Auftritt als Vor­band von Sta­tus Quo das näch­ste High­light des Musikvere­ins Glück­auf als Sänger bei Her­bert Gröne­mey­er, dem Enkel des Ibben­büren­er Kraftwerkleit­ers Diet­rich Gröne­mey­er.

Hebb ick gehoort, dat de Hol­lan­der niet de Plaggen van Mag­nus bebauen tut. Herr Böörg­er­meester, ick kan daor iets mien Silo ver­g­rootern. Ick bruuk noch n betken Plats vöör mien Mais­silo.

Hefft ie dat gehoort, dat Ippen­bürn de Hoch van´t Mön­ster­län­nd is? Heff ick die auk sofort vertel­len kun­nt. Mien Mais­silo is haich­ster als die Halde up´n Dick­en­biärg.

Wat is in Bürn met de Böörg­er­meester-Kannedaat? Ken­nt iemand de Kannedaat van de CDU? Ick nich en als wie Hilde mie vertellt, ken­nt die de auk nich. Un Hilde ken­nt all Lüür!
Ippen­bürn wullt de Plakatwän­ne niet upstel­len, is te düür. Ik kan auk miene Schwien­hukk en mien Gülle­bakk ver­hürn. Kann de Kannedaaten seehrs Rek­loam uphangen.

 

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Ich bin ja nicht so der Krim­i­le­ser, vor allem, wenn es sich um so dicke Schmök­er wie diesen hier han­delt. Immer­hin soll er ganz gut sein. Er gehört zur Inspec­tor Lin­ley-Rei­he. Aber bei mehr als 700 Seit­en bin ich raus.

Es ent­behrt nicht ein­er gewis­sen Skuril­ität, was Pink-Pop zum Aus des Rotary Jazz n’ Youth-Fes­ti­vals zu sagen hat:

Try and Error“ – So funk­tion­iert inter­na­tionale Jugend­kul­tur­ar­beit.

So funk­tion­iert sie ja ger­ade nicht, wie man ger­ade jet­zt fest­gestellt hat. Bei so einem großen Pro­jekt auf gut Glück zu agieren und genau dadurch das Scheit­ern in Kauf zu nehmen, ist die falsche Strate­gie. Wobei es natür­lich auch das Prob­lem der­ar­tiger Pro­jek­te ist: An bes­timmten Stel­len braucht man Leute, die ohne pro­fes­sionell bezahlt zu wer­den pro­fes­sionell arbeit­en, d.h. die ver­lässlich Fris­ten ein­hal­ten, For­mal­itäten beacht­en und juris­tis­che Hür­den ver­ste­hen.

Vielle­icht soll das auch ein­fach bedeuten, dass man so weit­er machen will, wie bish­er. Wirk­lich? Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen? Öffentlich gestell­te Fra­gen von Teil­nehmer-Eltern nicht beant­worten? Fra­gen der Presse ignori­eren? Stel­lung­nah­men ver­weigern? Auf die kri­tis­chen Bemerkun­gen des LWL nicht reagieren? Fehler nicht eingeste­hen? Sich hin­ter dem Vere­in­sna­men, Ehre­namtlichen und Jugendlichen ver­steck­en? Kri­tik­er hin­ter den Kulis­sen blöd anmachen und sich nicht dafür entschuldigen? Um dann eine Darstel­lung der Vorkomm­nis­se zu präsen­tieren, die mehr ver­schleiert als erk­lärt?

In den let­zten Wochen wur­de in den lokalen Medi­en und sozialen Net­zw­erken aus­giebig über das Aus für dieses ambi­tion­ierte Pro­jekt berichtet und disku­tiert.

Disku­tiert wur­de eher das Ver­hal­ten Pink-Pops in der Öffentlichkeit und die offen­sichtlichen Fehler. Das kann man nicht mehr aus der Welt behaupten. Es wäre ein Zeichen von Stärke, sich dem ein­fach zu stel­len.

Hoch hin­aus — das wol­len viele, aber die wenig­sten ver­suchen das auf eigen­em Grund und Boden. Wir besuchen heute Lau­renz Heitauer, der hier in Laggen­beck ein ungewöhn­lich­es Pro­jekt ges­tartet hat. 

Herr Heitauer, kön­nen Sie mich hören?

Was? Nein, nein, Sie stören nicht. Sie sind ja extra gekom­men.

Erk­lären Sie doch mal kurz, wo Sie sich befind­en.

Ja nun, ich befinde mich hier auf dem höch­sten Punkt im Laggen­beck­er Land. Der befind­et sich näm­lich seit gut ein­er Woche hier direkt auf mein­er Dop­pel­gar­age, wo hier Sand drauf geschüt­tet haben, so dass wir nun bei ein­er effek­tiven Höhe von sieben Meter zwanzig sind.

Wie sind Sie denn auf diese Idee gekom­men?

Sehen Sie, seit­dem hier in Laggen­beck nicht mehr alle Tele­fon­num­mern mit ein­er 8 begin­nen, fehlt uns prak­tis­ch das Alle­in­stel­lungsmerk­mal. Da muss man was tun, habe ich mir gesagt. Und dann in die Hän­de gespuckt und hier gemauert und geschaufelt, was das Zeug hält.

Sieben Meter zwanzig, das klingt ja noch nicht nach sehr viel, ist denn nicht das Kellers Büro­ge­bäude schon höher?

Das hat ihnen doch der alte Böck­hoff gesteckt! Mit dem hab ich eh noch ein Hüh­nchen zu rupfen. Nein, nein, das ist ja Laggen­beck-Stadt, das ist ja was anderes.

Ganz was anderes! Herr, Heitauer, was ver­sprechen Sie sich denn jet­zt von dieser Aktion?

Ja, wir wol­len den Touris­mus ein­heizen, keine Frage. Wenn wir die Leute erst mal zum Camp­en im Aatal bewe­gen kön­nen, schaf­fen wir es vielle­icht auch, die alte Par­tymeile von damals wieder zu beleben. Dann kön­nte man von hier oben aus einen schö­nen Rund­blick genießen. Sie kön­nen ja prak­tis­ch von hier oben aus bis nach Led­de schauen.

Aber, wenn ich mich nicht täusche, kann ich eigentlich jet­zt schon von von hier unten… Herr Heitauer, ich wün­sche Ihnen auf jeden Fall für ihre Mühen viel Glück!

Wie komm ich zurück? Ja, dass weiß ich ger­ade sel­ber noch nicht ganz genau.

Jet­zt hat es unser Anstoß schon in den WDR geschafft:

Wir basteln ja gerne auf ibb.town und daher präsen­tieren wir in der Beta-Phase ganz neu unsere Chat-Seite unter ibb.town/chat. Das Beson­dere an der Seite ist, dass die Nachricht­en wech­sel­seit­ig im Browser ver­schlüs­selt wer­den. Es kön­nen auch pri­vate Cha­träume ein­gerichtet wer­den oder eigene Merkzet­tel­seit­en oder sowas. da die Adressen der erzeugten neuen Cha­träume etwas lang sind, kann man einen URL-Kürz­er ver­wen­den, um kürz­ere Adressen zu erzeu­gen. Wer’s aus­pro­bieren will, immer dem Link nach.

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