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[sc_em­bed_­play­er fileurl=“https://archive.org/download/anmerkungen0042/anmerkungen0042.mp3”] Manch­mal über­schnei­den sich Pod­casts inhaltlich, deswe­gen hier mal eine Fol­ge der Anmerkun­gen zu einem Teck­len­burg­er Land­getränk.
  • Kumpel kämpfen für Kohle-Rente — WDR — “Über 300 ehe­ma­lige Bergleute aus dem Steinkohlere­vier Ibben­büren kla­gen vor dem Arbeits­gericht in Rheine gegen die Abschaf­fung ihrer Kohle-Rente. Der Prozess soll jedoch zunäch­st ruhen, weil der Kläger­an­walt Fall­grup­pen für Musterk­la­gen Im Herb­st bilden will.”<br>
  • Pläne für Zeche Ibben­büren — “Es kön­nte bis 2025 dauern, bis sich auf dem Zechen­gelän­de in Ibben­büren die ersten neuen Indus­trie- und Gewer­be­be­triebe ansiedeln. Damit rech­net zur Zeit Ibben­bürens Bürg­er­meis­ter Marc Schrameyer.”<br>
  • Gruben­wasser unter Ver­dacht : PCB: CDU drängt auf Aufk­lärung — Jan-Niklas Gesen­hues (Grüne) erin­nerte daran, dass neben der möglichen PCB-Belas­tung die Ibben­büren­er Aa extrem mit Chlo­rid-Salzen verseucht sei. Die Aa müsse die unglaubliche Menge von täglich (!) 700 000 Kilo­gramm Chlo­rid verkraften, wom­it der Gren­zw­ert um das 50-fache über­schrit­ten werde und die Aa „völ­lig tot“ sei, zitierte er Aus­sagen von Wern­er Wenker, dem Leit­er der Unteren Wasser­be­hörde des<br>
  • Where Ger­mans Vot­ed For The Nazis in 1933 — Bril­liant Maps
  • Evonik und AkzoNo­bel bauen in Ibben­büren — LABO ONLINE — “Evonik und AkzoNo­bel haben am 15. Jan­u­ar 2016 mit dem ersten Spaten­stich offiziell den Bau der neuen Mem­branelek­trol­y­se in Ibben­büren ges­tartet. Die neue Anlage soll im vierten Quar­tal 2017 die Pro­duk­tion aufnehmen.”<br>

POPCORN! Entwed­er der Recht­saußen hat ger­ade keine Zeit oder das Lokalblatt hat einen neuen Karika­tur­is­ten.

02.04.2016: Er ist wieder da.

So, endlich mal wieder frische Musik aus Ibben­büren: Air­Bruzh haut eine neue Sin­gle raus. Inhaltlich vielle­icht etwas platt, aber sprach­lich schon ganz gut, was sich har­monis­ch ins musikalis­che Geplänkel fügt. Rein­hören und auf dem Schirm behal­ten!

Da wird der liebe Herr Kant sich aber im Grabe um drehen. Ein ehe­ma­liger Krim­i­nalkom­mis­sar aus Ibben­büren hat ihm das Handw­erk gelegt und dank neuester Unter­suchungsmeth­o­d­en einen weit­eren Gottes­be­weis aus dem Hut geza­ubert. Zu seinem Büchelein Sitz der Göt­ter schreibt Judas Aries:

Wäre Gott nur ein Hirnge­spin­st men­schlicher Gottessehn­süchte oder ein Kon­strukt irdis­cher Machthaber, dann dürfte es keinen roten Faden in den Gotte­shand­lun­gen aus der Antike bis zum let­zten großen Auftritt in Fatima/Portugal geben. Weist die Heilige Schrift aber von A – Z einen kon­tinuier­lichen Sach- und Sinnzusam­men­hang auf, dann kämen als Ver­fasser nur der religiöse „Vater in den Him­meln“ oder ein außerirdis­cher Poten­tat zum Zuge.

Jaha, quod erat demon­stran­dum! Aber sowas von. Auch solche Leute dür­fen am Straßen­verkehr teil­nehmen. Fol­gt man sein­er Unter­suchungsmeth­ode weit­er,

Dann find­en wir Gott und Engel in konkreter Män­nergestalt bei der Arbeit, das heißt bei Völk­er­mor­den, bei der Ermor­dung Einzel­ner, bei Nöti­gun­gen, Ans­tiftun­gen zu Tötung­shand­lun­gen, bei der Volksver­het­zung, bei der Inbe­sitz­nah­me von Land­strichen neb­st Bevölkerung und beim Ver­tragss­chluss mit irdis­chen Regen­ten sowie bei der Steuerung der irdis­chen Poli­tik mit­tels der Propheten.

Also, wenn Sie das näch­ste mal ein­er Polizeistreife hin­ten rein­fahren, ziehen Sie schnell ihren Aries aus dem Hand­schuh­fach, kurbeln das Fen­ster run­ter und sagen den Polizis­ten mit Hin­weis auf ihren Kol­le­gen:

Ich war’s nicht!

Es ist schon ein paar Jahre her, da fragte mich ein befre­un­de­ter Mar­ket­ing­blog­ger, ob ich einen Job von ihm übernehmen woll­te. Es ging um ein Ibben­büren­er Unternehmen, die lokalen Martek­ing­bere­ich besser Fuß fassen woll­ten. Da bin ich dann mal für ein Gespräch hingestiefeld. 

Das Gespräch fand in der Innen­stadt statt und mich ver­wun­derte es schon, dass diese Plat­tfom an die vier Redak­teure beschäftigte — gemessen daran, dass sie schon zu dem Zeit­punkt den Ibben­büren­er kaum noch ein Begriff für irgend­was war. Aber gut, die Redak­tion war mün­ster­landweit aktiv, in anderen Städten wur­de das Ange­bot besser angenom­men.

Als im Gespräch klar wur­de, dass man im Grun­de nur ein kosten­los­es Beratungs­ge­spräch haben woll­te, habe ich nur noch von ein­er gut aus­ges­tat­teten Video-Blog-Plat­tform erzählt, so dass ich mein­te, sowas set­zen die eh nicht um. Da war es kurze Zeit später schon witzig, dass man bei der Lokalzeitung Geld in die Hand nahm, um eine Video­plat­tform umzuset­zen. Der Zug ist abge­fahren, dachte ich.

Nun zwitsch­ern es die Vögelchen, dass die Lokalzeitung angesichts schwinden­der Zeitungsle­serzahlen auf der Suche nach alter­na­tiven Geschäfts­feldern ist. Und im Raum ste­ht wohl auch eine Mar­ket­ing­plat­tform für die Innen­stadt. Das Prob­lem hier­bei: Nir­gend­wo gibt es ein erfol­gre­ich­es Vor­bild ein­er solchen Plat­tform.

Das ruft wohl ger­ade die Plat­tform Mark­t­platz Ibben­büren auf den Plan und man zim­mert derzeit laien­haft Inter­views mit Ibben­büren­er Geschäft­sleuten zusam­men. Und in diesen Inter­views ver­rät man dann auch ab und an mehr über sich als über den Inter­viewten:

Der Mark­t­platz Ibben­büren will online Appetit machen auf die Ange­bote der Innen­stadt

Äh, ja? Nachdem man die ganze Web 2.0-Zeit ver­schlafen hat?

– braucht es eine solche Brücke zwis­chen Online und Offline?

Hm. Gute Frage. Braucht man eine Wer­be­plat­tform, die von Leuten gemacht wird, die wed­er im Lokalen noch im Mar­ket­ing­bere­ich Erfol­gsstrate­gien vor­weisen kön­nen? Nö. Da kann man ja besser eine Anzeige bei Face­book buchen.

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