Ste­fan Don­ner­mey­er, Ober­stu­di­en­rat an den Kaufmän­nis­chen Schu­len Teck­len­burg­er Land in Ibben­büren, ist zum “Lehrer des Jahres” gewählt wor­den. Der Preis wird von den Ini­tia­toren Stern, Sparkassen, ZDF und Porsche aus­gerichtetet.

am 09.07.2014 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Die Entkaterung ist noch im Gange, alle Uten­silien von der Par­ty sind aber schon ver­packt und wir won­nen uns noch in den unbezahlbaren Momenten von gestern Abend:

am 06.07.2014 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Die Saure-Gurken-Zeit im Som­mer ist seit jeher ein Prob­lem für die Zeitun­gen: Wenn die Leute in den Urlaub fahren, die Vere­ine kaum Ver­anstal­tun­gen haben und auch von der Poli­tik nichts zu hören ist, dann wird es noch schwieriger, die Zeitung voll zu kriegen. 

Die IVZ schoss ver­gan­gene Woche allerd­ings mit 4 gehalt­losen Artikeln (24. Juni, 25. Juni, 26. Juni, 28. Juni) über eine Bahn­schranke den Vogel ab: Man inter­viewte u.a. vor der Schranke Wartende, ob die Schranke an der Bahn rechtzeit­ig run­ter­fahre. Auf die Art hät­te man auch im Super­markt Hin­ten-in-der-Schlange-Ste­hen­de fra­gen kön­nen, ob der Bezahlvor­gang zu lange dauert. Oder man fragt sich, wie lange Roll­stuhlfahrer zur Über­querung brauchen und wie viel Zeit man beim Über­queren des Bah­nüber­gangs braucht, wenn man unter­wegs ein Taschen­tuch ver­liert.

Stel­len Sie sich nur mal vor, es fährt ein Roll­stuhlfahrer über die Gleise, muss nochmal zurück, weil er unter­wegs seine Tem­pos liegen gelassen hat, und dann geht dem Rol­li der Saft aus.

Was soll bei so einem Jour­nal­is­mus rumkom­men?

am 02.07.2014 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Da komm­ste nichts ahnend mor­gens im Büro und die Kol­le­gen machen sich einen Tomaten­scherz und platzieren einem Tomaten­saft und Tomaten­snack auf dem Schreibtis­ch. Da kannste guck­en, wie du will­st, die sind am lachen. Ja, was kann unsere­ins denn dafür, dass meine Holde mit Tomaten­preisen über­fordert ist?

Es ist ja nicht nur das Rech­nen, es erschließt sich ihr ja auch nicht, dass es ganz unter­schiedliche Tomaten gibt, Cock­tail­to­maten, Strauch­to­maten, Wild­to­maten, Ampel­to­maten, Flaschen­to­maten, Bios­trauch­to­maten, Bio­cok­tail­to­maten und weiß der Schin­der was noch. Frisch, getrock­net, ein­gelegt, zer­man­scht, wie man ger­ade lustig ist. Wenn sie jet­zt noch mein­er Hold­en erzäh­len, dass die alle unter­schiedliche Preise haben, dann platzt die. Auch weil die mit­tler­weile die Tomaten­preise immer von Euro in Tomaten-Mark umrech­net.

Mir wär’s ja egal gewe­sen. Sie woll­te halt auch mal einkaufen gehen und ich sagte, bring mir für’s Abend­brot Tomaten vom Gemüs­e­s­tand mit, egal welche. Da hat man dann gle­ich den Salat.

Näch­stes Mal, da gehe ich aber wieder alleine einkaufen — sie wis­sen schon: das spart Zeit,

ihr Philibb

am 24.06.2014 von unter Flurfunk abgelegt. | Kommentar schreiben

Zwei Mel­dun­gen aus Düs­sel­dorf mit Bezug zum Teck­len­burg­er Land trudeln hier ger­ade ein:

Zum Einen wur­de ein junger Mann aus dem Teck­len­burg­er Land nach dem Besuch der Alt­stadt im Hof­garten über­fal­l­en und aus­ger­aubt. Über­raschend ist das nicht. Rund um die Alt­stadt gibt es allerd­ings diverse Eck­en, die wenig besucht und schlecht ein­se­hbar sind, daher würde ich für Besuche raten, seinen Heimweg vorher zu pla­nen und besten­falls auf Taxis und Straßen­bah­nen, ger­ade wenn man alleine oder in Kle­in­st­grup­pen unter­wegs ist, zurück zu greifen.

Die zweite Mel­dung ist erfreulicher: Lars Unner­stall, bish­er bei Schalke 04 unter Ver­trag, bei diesen ins Hin­tertr­e­f­fen ger­aten und an den FC Aarau aus­geliehen, wech­selt zu For­tu­na Düs­sel­dorf. Sein Ein­stand im Team von Oliv­er Reck ende­te mit einem 12:1-Sieg.

am 22.06.2014 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Da woll­te man seit­ens der Stadt und der IVZ zu Hauf Leute dazu bewe­gen, bei ein­er Aktion von Coca Cola mitzu­machen, um für einen Wasser­spielplatz finanzielle Mit­tel zu erhal­ten. Reizvoll für sie war es, dass die Aktion unterm Strich kein Geld kostet. Einen Preis hat man den­noch zu zahlen: Man schaufelt über die ange­wor­be­nen Mit­macher deren bei Face­book angegebe­nen Daten sowie Fre­un­deslis­ten direkt in die Daten­bank von Coca Cola. So bil­lig kom­men Konz­erne son­st nicht an sen­si­ble Daten.

Gewon­nen hat man nun für Ibben­büren nichts. Die Aktion ist gehörig ins Wasser gefal­l­en. Nicht ein­mal genü­gend Stim­men für einen Trost­preis hat man zusam­men bekom­men. Woran lag es?

Es ist wohl eine Mis­chung aus Unver­mö­gen und Naiv­ität gewe­sen. Wie son­st will man erk­lären, dass Dör­fer mit weni­gen hun­dert Ein­wohn­ern die Ibben­büren­er Aktion weit hin­ter sich lassen kon­nten?

Wenn man über­haupt bei so ein­er Wer­beak­tion mit­machen muss, dann nur, wenn man über ein Net­zw­erk ver­fügt, dass diese Aktion auch unter­stützen kann. Wie man gese­hen hat: Trotz 19.000 Abo­nen­nten und nach eige­nen Angaben täglich 10.000 Nutzern auf der Inter­net­seite ver­fügt die IVZ nicht über ein solch­es Net­zw­erk. Die Stadtver­wal­tung eben­so wenig.

Man mag das nicht gewusst haben, aber wis­sen kön­nen: Denn es zählt schon seit län­gerem zu den Erfahrungswerten, dass Links in der IVZ kaum dazu führen, dass sich jemand vor den Rech­n­er set­zt und die ver­link­te Seite anklickt.

am 18.06.2014 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Vor ein paar jahren wur­de ein Bekan­nter von mir bei ein­er großen ost­west­fälis­chen Zeitung eingestellt. Als erstes wur­de ihm erzählt, dass er über alles schreiben kön­ne — nur nicht über Zeitungs­boten.

Was hat es damit auf sich? Zeitungs­boten sind seit Jahren wei­thin unter­bezahlt und das ist auch seit Jahren kein großes Geheimnis — wenn man nicht ger­ade die Berichter­stat­tung von Zeitun­gen zu Grun­de legt, denn da kommt so ein The­ma natür­lich nicht vor.

Der von der SPD vor­angetriebene all­ge­meine Min­dest­lohn bringt nun die Zeitungsver­lage, denen die faire Bezahlung von Zeitungs­boten nie son­der­lich am Herzen lag, in Bedräng­nis: Wie soll man noch höhere Kosten auf­fan­gen, wenn man immer noch kein Geschäftsmod­ell für die Zukun­ft hat?

Auch für die IVZ, die ger­ade erst den monatlichen Abo-Preis auf 32,90€ hochgeschraubt hat, wom­it der Monat­spreis seit 2013 unterm Strich um 5€ gestiegen ist, dürfte dies keine ein­fache Auf­gabe sein.

Nun haben sich die Zeitun­gen wohl fol­gen­des ein­fal­l­en lassen: Ein­er­seits betreiben sie Lob­by­is­mus. Das sieht so aus, dass man den Richter Udo di Fabio ern­sthaft öffentlich rumposaunen lässt, dass die Presse­frei­heit in Deutsch­land in Gefahr geri­ete, wenn Zeitungs­boten fair bezahlt wür­den. Ander­er­seits wird ver­sucht, das Gesetz zu umge­hen, indem man Zeitungs­boten vorschreiben möchte, wie viele Zeitun­gen er in der Stun­de aus­liefert, egal wie lange er tat­säch­lich braucht:

Math­i­as Haubrok, Betrieb­srat

Die Durch­schnitts­geschwindigkeit wird mit 5 km/h angenom­men und bei den Steckzeit­en ist es so, dass der Erst­wurf mit 20 Sekun­den und jed­er weit­ere Wurf mit 5 Sekun­den berech­net wird.“

KONTRASTE

Aber 5 km/h zum Laufen ist schon ganz schön sportlich!?“

Math­i­as Haubrok, Betrieb­srat
„Das ist schon ganz schön sportlich, ja.“

Vor allem bei Glät­te, Käl­te und Nässe.

am 11.06.2014 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Da gibt es wohl schon wieder was Neues auf YouTube: Etwas durch Zufall bin ich auf eine Über­sichts­seite gestoßen, auf der YouTube-Videos gelis­tet wer­den, die über Ibbtown.com ver­linkt wur­den. Ohne, dass unsere­ins das instal­liert hät­te oder dass man wegen der Tex­tüber­nah­me gefragt wor­den wäre. Schul­terzuck­en, weit­er­ma­chen.

am 04.06.2014 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Seit Neuestem labert meine Holde ja den Geranien im Balkonkas­ten die Blät­ter vom Sten­gel. Da wur­de es dann höch­ste Zeit, mich um’s Obst zu küm­mern — und mich auf die WM vorzu­bere­it­en.

Dazu habe ich mir dann so einen gebo­ge­nen Flach­bild­schirm für draußen angeschafft, also für mein kleines Fußballplätzchen hin­ter dem Schutzwall beim Kom­posthaufen und der Ascheton­ne. Sie wis­sen schon: Män­nerge­bi­et.

Getestet hab ich den dann gestern vorm Spiel mit der DVD Die schön­sten Bana­nen­flanken von Man­ni Kaltz. Bana­nen­flanken sagt man heute ja schon gar nicht mehr, dabei ist das so ein schö­nes Wort. Heute sagen die Béla Réthys dieser Welt, da hät­te der Spiel­er auf rechts außen dem Stürmer genau auf die Omme gezirkelt oder sowas. Aber das ist ja nicht das gle­iche. Mit meinem Schirm kommt der Ball von links, zwirbelt sich in der ersten Run­de des Schirms passend ein, beschle­u­nigt dann auf der Bre­it­seite um dann in der zweit­en Beuge zu ver­langsamen, damit der Stürmer ordentlich ein­net­zen kann. So muss das und nicht anders.

Dass es auch anders geht haben Jogis Bal­lza­uber­er dann ja noch gegen Kamerun gezeigt. Aber wie soll das auch was wer­den, wenn die den ganzen Tag Nutel­la ausm Glas leck­en und Bana­nen nur aus der Wer­bung ken­nen? Der Finke macht das schon richtig, schön in Kamerun die Jun­gens lais­sez-fairend trainieren, gegen Papua-Neuguinea gewin­nen, gegen den Rest gut ausse­hen und die Holde daheim in Deutsch­land die Botanik über den Win­ter quatschen lassen.

Im Kleinen werd’ ich das über die WM dann auch mal pro­bieren,

ihr Philibb

am 02.06.2014 von unter Flurfunk abgelegt. | Kommentar schreiben

Thomas Gsel­la hat diverse Städte mit Schmähgedicht­en bedacht und — sage Bub — Ibben­büren ist auch mit dabei. Besser gefällt mir ja Düs­sel­dorf, aber das ist sicher auch Geschmackssache.

Das Ganze gibt es online, aber auch zwis­chen Buchdeck­eln.

am 31.05.2014 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben
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