am 01.08.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

altemaenner

Ja, wer hätte es gedacht, ganz knapp vor Ende der Vorschlags­frist gelangt noch ein weit­er­er Kan­di­dat für das Amt des Bürg­er­meis­ters aufs Tableau: Hein­rich Pröttgenkrögel von der Tri­fI wirft mit let­zter Kraft seinen Hut in den Ring. Herr Pröttgenkrögel, was hat sie bewogen, doch noch zu kan­di­dieren?

Ich ste­he für das alte Denken, das ist ja noch lange nicht über­holt. Wenn alle schon von was Neuem reden, erin­nere ich mal daran, dass man immer an das Alte anknüpft, Sie kön­nen ja nicht alles gle­ich über Bord schmeis­sen. Für Neues bin ich dabei aber auch offen, das sehen Sie ja. Aber Neues ist auch nicht immer bess­er.

Wir erwis­chen Sie ger­ade joggend mit einem umgeschnall­ten Grill die Würstchen drehend, die noch auf dem Rost bleiben, gefol­gt von Press­esprech­er Hubert Nörgelmöller samt ein­er Videokam­era, der zudem Fly­er in Vorgärten wirft. Ist das nicht ein wenig zu viel des Guten?

Ja, nun, es geht um die Wurst und die Zeit wartet nicht. Das kann ich ihnen sagen. Und deswe­gen machen wir das jet­zt alles in einem Abwasch. Grillen und Sport treiben, direkt vor Ort und auf YouTube, meck­ern und disku­tieren, joggen und wählen gehen, kurzum: Altes und Neues verbinden. Darüber will ich The­men ver­han­deln. Sie ver­ste­hen.

Wo Sie ger­ade von The­men sprechen, was meinen Sie genau?

Das Stadt­mar­ket­ing war eine gute Idee, aber das ver­sumpft ja ger­ade. Die erstar­rte Baustelle in der Innen­stadt, das einge­hende Eis­fest, der Kirch­platz, den die Autos erobert haben. Wir müssen das Han­deln wieder auf unsere Seite kriegen. Das haben Sie sich­er auch schon gemerkt.

Wie wollen Sie den fest­ge­fahre­nen Din­gen denn nun ent­ge­gen­treten?

Wir müssen alle ins Boot holen, auch wenn es dann sinkt. Ich habe da an ein gemein­sames Fest gedacht: Ibb on Eggs. Wenn der Win­ter schon zum Feiern nicht geht, erobern wir den Früh­ling zurück. Auf dem Chris­tus­platz set­zen wir in die einzel­nen Fugenspal­ten 250.000 Eier, das fördert den Einzel­han­del, die Land­wirtschaft, erin­nert an Ostern, den Kindern macht das Eier­laufen Spaß, Mut­ti nippt am Eier­pun­sch und Vati gön­nt sich ein W-Ei-zen. Die kaput­ten Eier kann die Jugend dann ja aus Protest auf’s Mag­nus­geläde wer­fen. Das fällt dann ja nicht mal unter Sachbeschädi­gung.

Was sich den­noch etwas mit den Park­möglichkeit­en auf dem Chris­tus­platz beißen kön­nte.

Wenn die so viel trinken, wie ich mir vorstelle, darf von den Brüdern eh’ kein­er mehr fahren.

Herr Pröttgenkrögel, vie­len Dank für das Gespräch.

[ Foto: Sascha Kohlmann ]
am 31.07.2015 von unter Flurfunk abgelegt. | Kommentar schreiben

So son­der­lich oft geben wir hier ja keine Essensempfehlun­gen her­aus. Das hat damit zu tun, dass der gemeine West­fale etwas schon dann für unge­mein toll find­et, wenn er viel auf die Gabel bekommt. Zum anderen sind einige Restau­rantbe­suche zwar dur­chaus was für das ein­heimis­che Pub­likum — mich irri­tiert es aber, wenn man Gerichte für 25€ bestellt und dann seine Fer­tigkroket­ten mit dem Nach­barn teilen sollen. Da verzichtet man schon mal lieber auf einen Kom­men­tar.

Seit fast zwei Jahren ist an der Ost­straße das Mai Thu behei­matet. Inzwis­chen sind wir ein paar Mal dort gewe­sen, anfangs nur auf der Suche nach einem pass­ablen veg­a­nen Gericht und das ist in Ibben­büren beileibe keine ein­fache Auf­gabe. Zur Sicher­heit gin­gen wir am Restau­rant an der Ost­straße vor­bei, weil wir da schlicht noch nie waren, es dur­chaus für qual­i­ta­tiv gut hiel­ten und pro­bierten das Etab­lisse­ment dann auch ein­fach mal aus. Wir bestell­ten ein veg­anes und ein nicht-veg­anes Gericht und an den Tisch gebracht wur­den uns bei­de in köchel­nden Töpfen:IMG_0115

Und unterm Strich mundete es uns dann so gut, dass wir in der Fol­gezeit nochmal dort Essen zum Abholen bestell­ten und weit­ere Restau­rantbe­suche fol­gen ließen. Es hat jedes Mal außeror­dentlich gemu­ndet und das zu Preisen, bei denen man sich manch­mal die Frage stellt, wie die bei der­art hochqual­i­ta­tiv­en Zutat­en für den Betreiber rentabel sind.

Ger­ade für Veg­an­er ist das Mai Thu ein Glücks­fall, ger­ade weil veg­ane Speisen in der asi­atis­chen Küche abso­lut nichts ungewöhn­lich­es sind. So hat man die Auswahl zwis­chen unter­schiedlichen Gericht­en und bes­timmt wird man einige Gerichte der Karte auch ein­fach veg­an zubere­it­en kön­nen. Wer der asi­atis­chen und indis­chen Küche nicht abgeneigt ist, dem sei hier­mit ein beson­der­er Aus­ge­htipp ans Herz gelegt.

am 22.07.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Und immer noch bin ich dabei unge­le­sen Ber­tels­mann-Zwangskauf­schmök­er aus den elter­lichen Bestän­den zu ent­fer­nen:

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Dieser Schmök­er wurde bei Oprah emp­fohlen und selb­st auf der englis­chen Wikipedia-Seite des Autors wird ver­merkt, dass Ber­tels­mann ver­sucht hat, den Autor zu hypen. Ein tragis­ch­er Schick­sal­sro­man eines Dozen­ten für kreatives Schreiben. Wer’s braucht.

am 21.07.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Das hat ja schon fast etwas vom Vorspann ein­er Vor­abend­serie:

am 20.07.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

am 24.06.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Die Fir­ma Exxon­Mo­bil will für das Feld Ibben­büren Probe­bohrun­gen für ein späteres Frack­ing durch­führen. Gestern gab es hierzu in Ibben­büren zwei Ver­anstal­tun­gen, in denen zum The­ma informiert wer­den sollte.

Nun ist es sicher­lich so, dass die Angele­gen­heit nicht lap­i­dar ist, aber wenn die All­ge­mein­heit die Risiken tra­gen soll, die All­ge­mein­heit nicht für Frack­ing ist und den­noch Frack­ing betrieben wer­den soll, dann darf man schon mal genauer hin­schauen. Wir tun das all­ge­mein zum The­ma Frack­ing und spreziell zu Frack­ing vor Ort auf dieser Seite im neuen Teck­len­blog Wiki.

am 24.06.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Nach dem Auftritt als Vor­band von Sta­tus Quo das näch­ste High­light des Musikvere­ins Glück­auf als Sänger bei Her­bert Gröne­mey­er, dem Enkel des Ibben­büren­er Kraftwerkleit­ers Diet­rich Gröne­mey­er.

am 21.06.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Hebb ick gehoort, dat de Hol­lan­der niet de Plaggen van Mag­nus bebauen tut. Herr Böörg­er­meester, ick kan daor iets mien Silo ver­g­rootern. Ick bruuk noch n betken Plats vöör mien Mais­si­lo.

Hefft ie dat gehoort, dat Ippen­bürn de Hoch van´t Mön­ster­län­nd is? Heff ick die auk sofort vertellen kun­nt. Mien Mais­si­lo is haich­ster als die Halde up´n Dick­en­biärg.

Wat is in Bürn met de Böörg­er­meester-Kannedaat? Ken­nt iemand de Kannedaat van de CDU? Ick nich en als wie Hilde mie vertellt, ken­nt die de auk nich. Un Hilde ken­nt all Lüür!
Ippen­bürn wullt de Plakatwänne niet upstellen, is te düür. Ik kan auk miene Schwien­hukk en mien Gülle­bakk ver­hürn. Kann de Kannedaat­en seehrs Rek­loam uphangen.

 

am 20.06.2015 von unter von's Land abgelegt. | Kommentar schreiben

am 18.06.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben
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