Hoch hin­aus — das wollen viele, aber die wenig­sten ver­suchen das auf eigen­em Grund und Boden. Wir besuchen heute Lau­renz Heitauer, der hier in Laggen­beck ein ungewöhn­lich­es Pro­jekt ges­tartet hat. 

Herr Heitauer, kön­nen Sie mich hören?

Was? Nein, nein, Sie stören nicht. Sie sind ja extra gekom­men.

Erk­lären Sie doch mal kurz, wo Sie sich befind­en.

Ja nun, ich befinde mich hier auf dem höch­sten Punkt im Laggen­beck­er Land. Der befind­et sich näm­lich seit gut ein­er Woche hier direkt auf mein­er Dop­pel­gar­age, wo hier Sand drauf geschüt­tet haben, so dass wir nun bei ein­er effek­tiv­en Höhe von sieben Meter zwanzig sind.

Wie sind Sie denn auf diese Idee gekom­men?

Sehen Sie, seit­dem hier in Laggen­beck nicht mehr alle Tele­fon­num­mern mit ein­er 8 begin­nen, fehlt uns prak­tisch das Alle­in­stel­lungsmerk­mal. Da muss man was tun, habe ich mir gesagt. Und dann in die Hände gespuckt und hier gemauert und geschaufelt, was das Zeug hält.

Sieben Meter zwanzig, das klingt ja noch nicht nach sehr viel, ist denn nicht das Kellers Büro­ge­bäude schon höher?

Das hat ihnen doch der alte Böck­hoff gesteckt! Mit dem hab ich eh noch ein Hüh­nchen zu rupfen. Nein, nein, das ist ja Laggen­beck-Stadt, das ist ja was anderes.

Ganz was anderes! Herr, Heitauer, was ver­sprechen Sie sich denn jet­zt von dieser Aktion?

Ja, wir wollen den Touris­mus ein­heizen, keine Frage. Wenn wir die Leute erst mal zum Camp­en im Aatal bewe­gen kön­nen, schaf­fen wir es vielle­icht auch, die alte Par­tymeile von damals wieder zu beleben. Dann kön­nte man von hier oben aus einen schö­nen Rund­blick genießen. Sie kön­nen ja prak­tisch von hier oben aus bis nach Led­de schauen.

Aber, wenn ich mich nicht täusche, kann ich eigentlich jet­zt schon von von hier unten… Herr Heitauer, ich wün­sche Ihnen auf jeden Fall für ihre Mühen viel Glück!

Wie komm ich zurück? Ja, dass weiß ich ger­ade sel­ber noch nicht ganz genau.

am 10.06.2015 von unter Flurfunk abgelegt. | Kommentar schreiben

am 09.06.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Jet­zt hat es unser Anstoß schon in den WDR geschafft:

am 09.06.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

am 08.06.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Wir basteln ja gerne auf ibb.town und daher präsen­tieren wir in der Beta-Phase ganz neu unsere Chat-Seite unter ibb.town/chat. Das Beson­dere an der Seite ist, dass die Nachricht­en wech­sel­seit­ig im Brows­er ver­schlüs­selt wer­den. Es kön­nen auch pri­vate Cha­träume ein­gerichtet wer­den oder eigene Merkzet­tel­seit­en oder sowas. da die Adressen der erzeugten neuen Cha­träume etwas lang sind, kann man einen URL-Kürz­er ver­wen­den, um kürzere Adressen zu erzeu­gen. Wer’s aus­pro­bieren will, immer dem Link nach.

am 08.06.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

am 03.06.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Das wird wieder die Geschmäck­er spal­ten: Frank Cordes singt Liebe­strunk­en­heitis­ches auf die Titelmelodie von Ich heirate eine Fam­i­lie.

am 31.05.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

  • Zwei Herzen in ein­er Brust Die Ibben­bürener­in Helene Wal­ter über ihre ferne Herkun­ft, ihre Lei­den­schaft fürs Kochen – und warum sie für keinen Mann der Welt Ibben­büren ver­lassen würde.<br>
am 21.05.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Die Gemein­den der Baum­berge haben die Stadt Ibben­büren wegen des Slo­gans “Das Hoch im Mün­ster­land” verk­lagt. Hab ich noch nie was von gehört, aber es ste­ht neuerd­ings in der Wikipedia, das muss also stim­men.

So unplau­si­bel klingt das nicht, denn der Stadt­mar­ket­ing Ibben­büren e.V. hält wohl seit 2005 die Marken­rechte an diesem Slo­gan, nie­mand anders darf ihn so als Marken­beze­ich­nung ver­wen­den. Das kön­nte anderen, die sich hoch wäh­nen, gegen den Strich gehen.

Die Gemein­den der Baum­berge argu­men­tieren ange­blich, Ibben­büren läge nicht im Mün­ster­land und der Höch­ste Punkt des Mün­ster­lan­des sei auf dem West­er­berg in den Baum­ber­gen zu find­en. Ihre Klage soll darauf hin­aus gelaufen sein, Ibben­büren die Ver­wen­dung des Werbe­spruch­es gerichtlich zu unter­sagen. Das Gericht soll die Klage abgewiesen haben, da “Mün­ster­land” kein geschützter Begriff sei und frei ver­wen­det wer­den dürfe.

Die Klage wäre selb­st dann nur durchge­gan­gen, wenn man gerichtlich fest­gestellt hätte, dass Ibben­büren nicht zum Mün­ster­land gehört, was etwas schwierig ist, da der Kreis Ste­in­furt einen der vier Mün­ster­land­kreise bildet. Denn der höch­ste Punkt im auf die Land­kreise bezo­ge­nen Begriff des Mün­ster­lan­des ist auf dem West­er­beck­er Berg in Lienen zu find­en — wobei Lienen für die Gemein­den der Baum­berge wohl auch nicht im Mün­ster­land liegt, was auch stimmt, nimmt man nur das his­torische Mün­ster­land zum Maßstab.

Wie bitte? Was meinen Sie genau mit “Sack Reis”?

Aktu­al­isierung
Fol­gende Zeitungsar­tikel sprangen auf diesen Zug auf:

Das schön­ste Hoch im Mün­ster­land, IVZ vom 3. Juni 2015
Schar­mützel wegen des „höch­sten Punk­tes im Mün­ster­land“, West­fälis­che Nachricht­en vom 9. Juni 2015
Ganz natür­liche 236 Meter…, West­fälis­che Nachricht­en vom 12. Juni 2015 

am 21.05.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

nollhahn

Ich hätte jet­zt ja auch gedacht, dass irgen­dein Schinken von Ingrid Noll unser­er­seits schon seinen Weg in einen der Büch­er­schränke gefun­den hat, aber dem ist nicht so. Somit kommt hier mit ihrem ersten Roman auch unser erster Noll-Beitrag im Büch­er­schrank.

Das ledi­ge, ältere Fräulein Rose­marie erlebt ihren ersten Früh­ling, als sie in Liebe zu dem Lehrer Witold ent­flammt. Sie schle­icht for­t­an bei Nacht- und Nebe­lak­tio­nen um das Haus des Objek­tes ihrer Begierde, um es zu beobacht­en. Bei diesen detek­tivis­chen Nach­forschun­gen beobachtet Rosi, wie Witold auf seine alko­holkranke Frau schießt. Sie ist aber nicht tot. Ein Grund für Rosi, sich einzu­mis­chen und ihrem Ange­beteten tatkräftig zur Hand zu gehen.

Ich habe das erste Buch von Ingrid Noll in den 90ern allerd­ings auch erst nach Die Häupter mein­er Lieben gele­sen, fand es nicht ganz so gut, aber immer noch sehr unter­halt­sam. Die Ver­fil­mung war nett, aber halt eher sehr gediegene ZDF-Unter­hal­tung.

am 20.05.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben
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