Let­ztens war ja wieder The Artist for­mer­ly known as Jugen­damt in unserem Strick­fach­blatt für etwas PR in eigen­er Sache zu lesen, was ich im Grun­de gut finde. Aber ich schaue auch gerne über den Teller­rand. Und da erfahre ich, dass Polizeitaxi der neueste Jugend­sport in Düs­sel­dorf ist. Wie funk­tion­iert Polizeitaxi? Sie sind Jugendlicher, lassen sich in der Alt­stadt voll laufen, rem­peln dann einen Polizis­ten an, der schleppt sie in eine Aus­nüchterungszelle, wo Sie die Nacht ver­brin­gen und am näch­sten Tag fährt Sie die Polizei nach Hause. Was das bringt? Es erspart einem die eige­nen Rück­fahrkosten, denn die Kosten für das Polizeitaxi übern­immt meist das Jugen­damt. Da gibt es mit­tler­weile Mitar­beit­er, die tage­lang nur diese Rech­nun­gen begle­ichen.

am 18.03.2015 von unter Morgenkaffee abgelegt. | Kommentar schreiben

Am Woch­enen­de war wohl Show-Time ange­sagt. Man kann nun die Vor­führshow von Dirk Man­der­bach nacher­leben: https://youtu.be/VMVOyLas2W8 oder dabei sein, wenn ein Moun­tain­bik­er durch den Teu­to heizt: https://youtu.be/uzrw8AnOY3w.

Anson­sten ist die Face­book-Seite des CDU-Bürg­er­meis­terkan­di­daten online gegan­gen: http://www.facebook.com/christian.moll.ibb/, was aber außer­halb der CDU wohl noch nie­man­den großar­tig erre­icht hat, wenn man sich anschaut, wer die Seite gefällt­mirt.

am 16.03.2015 von unter Morgenkaffee abgelegt. | Kommentar schreiben

Heute geht’s auf das Net­zpoli­tik­Camp in Düs­sel­dorf, wo wir unser kleines Ibbtown-Pro­jekt mal vorstel­len. Das Net­zpoli­tik­Camp ist ein Bar­camp unter der Schirmherrschaft des Min­is­teri­ums für Bun­de­san­gele­gen­heit­en, Europa und Medi­en des Lan­des Nor­drhein-West­falen. Unge­fähr so spießig und unin­no­v­a­tiv sind unsere Befürch­tun­gen, aber wir lassen uns auch gerne über­raschen. 6 Stun­den sind einge­plant für das Camp und da kann man schon ges­pan­nt sein, ob man das durch­hält. Vielle­icht knipsen wir auch ein paar Fotos oder Pod­cas­ten, alles eine Frage der Wet­ter­lage.

am 11.03.2015 von unter Morgenkaffee abgelegt. | Kommentar schreiben

Es gibt ja immer noch Leute, die Dinge testen. Für die Seite lokalkompass.de z.B. woll­te Got­tfried Czepluch eine Ser­vice­hot­line für eine Zugreise testen. Leichter ließe sich das im Inter­net bew­erk­stel­li­gen, aber sei’s drum.

Er pro­bierte es mit der Strecke Essen-Über­ruhr bis zum Haupt­bahn­hof Mönchenglad­bach. Allerd­ings woll­te der Ser­vice-Com­put­er ihn partout nach Ibben­büren schick­en. Das ist doch bes­timmt so ein Mar­ket­ing-East­er-Egg.

am 10.03.2015 von unter Morgenkaffee abgelegt. | Kommentar schreiben

Guten Mor­gen Ibbtown!

Über das Woch­enen­de gab es eine kleine Trol­lat­tacke auf der Face­book-Seite von Ibbtown. Anlass war ein ver­link­ter Artikel über Frei­willige, die Flüchtlin­gen helfen möcht­en. Bevor man Flüchtlin­gen hil­ft, solle man Deutschen helfen, die ihren Kindern kein Früh­stücks­brot mit in die Schule geben kön­nten. So’n Tööt halt. Nachdem ich zunäch­st den Trol­len ihre Argu­mente auseinan­der gepflückt hat­te, beriefen sie sich auf ihre Mei­n­ungs­frei­heit, nach der selb­st Kri­tik an ein­er Mei­n­ung hier­von geschützt sei, und fuhren mit ihren men­schen­ver­ach­t­en­den Äußerun­gen weit­er. Was tun? Zen­sieren im Sin­ne des ein­fachen Löschens eines Kom­men­tars, mag ich nicht, und führt meist zu weit­eren Äußerun­gen. Face­book lässt es lei­der auch nicht zu, ein Kom­men­tar­feld zu ein­er Seite zu schließen, was für Blogs prob­lem­los möglich ist.

Aber es gibt eine weit­ere, inter­es­san­te Möglichkeit: Man kann Beiträge ver­ber­gen, sie sind dann nur für den Beitra­gleis­ten­den und seine Fre­un­de sicht­bar. Im Grun­de bemerkt er dann gar nicht, dass man die Sicht­barkeit seines Beitrags eingeschränkt hat. Eine brauch­bare Lösung, wie ich finde.

am 09.03.2015 von unter Morgenkaffee abgelegt. | Kommentar schreiben

Guten Mor­gen Ibbtown!

Und schon wieder lesen wir in unser­er täglich erscheinen­den Lifestyle-Pos­tille etwas über einen Sportvere­in, der etwas gegen sex­uelle Gewalt gegen Min­der­jährige untern­immt. Man wird so viel sagen kön­nen: Es kommt nicht von unge­fähr, dass es dieser Vere­in ist, der sich dauernd Präven­tion­s­maß­nah­men auf die Fah­nen schreibt. Mir ist ger­ade gar kein ander­er Ibben­büren­er Vere­in bekan­nt, der auf ein­mal so offen­siv mit dem The­ma an die Öffentlichkeit geht. 

Unbe­que­me Fra­gen wird das nicht ver­hin­dern kön­nen. Man wird sich an den Antworten messen lassen müssen.

am 07.03.2015 von unter Morgenkaffee abgelegt. | Kommentar schreiben

Guten Mor­gen Ibbtown!

In Osnabrück kann man jet­zt Cow-Shar­ing machen. Das heißt, man ist so eine Art Teil­haber an ein­er Kuh, von der man nach der Schlach­tung 25 Kg Fleis­ch erhält. Dazu muss man sich jeden Monat ein­mal für eine hal­be Stun­de blick­en lassen, es gin­ge auch öfters, und zahlt 225€ — was mir noch recht gün­stig vorkommt. Man braucht halt nur viel Platz in der Kühltruhe, dafür kann es für’s ganze Jahr reichen.

Dafür bekommt man dann aber auch 1a-Biofleis­ch und nicht Antibi­otika voll­gepumptes wie bei McDonald’s in den USA, wo man es schon als Erfolg ansieht, dass das Fleis­ch wenig­stens nicht mit Antibi­otika voll­gepumpt ist, das auch der Men­sch ver­wen­det — nur halt anderes. Aber gut, unbe­lastet ist das Zeugs, was man in deutschen Fil­ialen erhält eben auch nicht.

am 06.03.2015 von unter Morgenkaffee abgelegt. | Kommentar schreiben

Guten Mor­gen Ibbtown!

Das örtliche Fach­blatt für Strick­an­leitun­gen schreibt heute über ein neues Schul­raumkonzept am Goethe, in Anlehnung an eine Begriffsver­wen­dung, nach der ein Schulz­im­mer der drit­te Päd­a­goge vor Ort sei. Eine bemerkenswert pas­siv aus­gelegte Begriffsver­wen­dung von “Päd­a­goge”.

Das erin­nerte mich daran, dass es früher etwas am Goethe gab, das man sehr gut ler­nen kon­nte: Den Unter­schied zwis­chen Lehrer und Päd­a­gogen. Let­ztere habe ich lei­der am Goethe nicht ken­nen gel­ernt, aber man lernt halt auch nicht alle ken­nen. Der Unter­schied macht sich auch bei einem anderen Wort deut­lich, dem Wort “unbeschul­bar”. Dieses Wort benutzen Lehrer, für Schüler, die sie aufgegeben haben. Bloße Lehrer sind die, die Schüler beschu­len.

am 04.03.2015 von unter Morgenkaffee abgelegt. | Kommentar schreiben

Guten Mor­gen Ibbtown!

Die Zeitung ver­rät uns heute, dass der Beruf­ss­chullehrer, der wegen Kör­per­ver­let­zung angeklagt war, weil er einen Schüler in den Schwitzkas­ten genom­men haben soll, frei gesprochen wor­den ist, da sich der Schüler an kaum was noch erin­nern kon­nte. Der Griff muss ja gut gewe­sen sein ;-). Aber Spaß bei­seite: Ich erin­nere mich in der Tat an Raufer­eien samt Schwitzkas­ten mit einem Lehrer am Gym­na­si­um. Das war damals aus der Sit­u­a­tion her­aus vol­lkom­men okay, heute riskiert man damit wohl ein Strafver­fahren. Dabei hat doch selb­st der Pap­st die würgevolle Erziehung emp­fohlen…

am 03.03.2015 von unter Morgenkaffee abgelegt. | Kommentar schreiben

Guten Mor­gen Ibbtown!

Immer schön, wenn in der IVZ mal ges­tandene Jour­nal­is­ten zu Wort kom­men. So heute Jens T. Schmidt zur Islam-Disku­sion mit Ser­ap Güler:

Schade, es hät­te ein wirk­lich span­nen­der Beitrag zur Inte­gra­tions­de­bat­te wer­den kön­nen: Eine gebilde­te junge Frau, die an den Islam glaubt, und gle­ichzeit­ig eine christliche Partei im Land­tag ver­tritt. […] Doch es ging – mal wieder – mehr um Burka, Kopf­tuch und Saudi-Ara­bi­en. Aber auch eine mus­lim­is­che Gemein­de vor Ort muss sich fra­gen lassen, welchen Beitrag zum Dialog sie leis­ten kann und will, wenn ihr Vor­sitzen­der bei ein­er öffentlichen Ver­anstal­tung lieber Türkisch als Deutsch spricht.

am 02.03.2015 von unter Morgenkaffee abgelegt. | Kommentar schreiben