Ich erin­nere mich, diesen kleinen Schmök­er mit wenig Begeis­terung gele­sen zu haben, aber vergessen hat man die Geschichte dieses, vielle­icht doch irgend­wie sym­pa­this­chen, Losers. Inzwis­chen hat Matthias Prax­en­thaler einen eige­nen Ver­lag aufgemacht, dessen Sym­bol­ti­er der Fis­chlöwe ist. Und bei einem Ver­lagskauf­preis von 2,7 Mil­lio­nen Euro sollte man auch mal drin­gend zuschla­gen. Ich hat­te damals geschrieben, dass man bei dem Autor noch hof­fen könne. Kaufen kann man seine Nach­folge schein­bar aber nur per­sön­lich, nicht über Ama­zon. Also, wen das reizt: Bitte!

horstderheld

am 28.11.2016 von unter 4530 abgelegt. | 2x kommentiert

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt wer­den, kann man Schönes bauen.“

Johann Wolf­gang von Goethe (1749 – 1832), bedeu­tend­ster Repräsen­tan­ten deutschsprachiger Dich­tung

… und Nich­turhe­ber dieses Bon­mots. Und nicht, dass Sie jet­zt denken: “War der Goethe jet­zt so bedeut­sam für die deutsche Dich­tung, dass man von ihm bess­er im Plur­al spricht?” Nein, nein, bei der IVZ scheint man eher mit dem Copy & Paste Prob­leme zu haben.

Im Englis­chen wird das Zitat übri­gens auch gerne mal Mark Twain zuge­ord­net. Genau­so falsch.

am 28.11.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

am 10.11.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Ich habe ger­ade erst gemerkt, dass ein Video des Vor­trags von Klaus Rieping im let­zten Jahr online ver­füg­bar ist. War mir jet­zt neu, dass die Fan­meile eine Aktion der IVZ war, aber kann gut sein, dass die nach der Kirmes und der Mond­lan­dung die erfol­gre­ich­ste Aktion war, die die IVZ je gefahren hat.

am 04.11.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Die Unter­hal­tungskonkur­renz war groß für die Klangschlür­fer: Im Fernse­hen brachte die ARD ein unspan­nen­des Bay­ern-Pokalspiel, in der Schauburg gab irgen­dein Ex-Gewicht­she­ber zur Bewer­bung sein­er Per­son Gefühlsab­nehmtipps. In den Saal der Alten Sparkasse ver­lief sich kaum jemand. Umso mehr darf man mal darauf hin­weisen, dass die lokale Berichter­stat­tung auch sehr gut über Lit­er­atur schreiben kann: Wenn Lit­er­atur lebendig wird, dann beflügelt es offen­bar auch Jour­nal­is­ten. Dann haben einzelne Absätze eine Qual­ität, die man anson­sten verge­blich in der Zeitung sucht.

am 28.10.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Die IfI kri­tisiert die IVZ-Berichter­stat­tung bezüglich der neben­beru­flichen Tätigkeit­en des Bürg­er­meis­ters. Das liest sich in der gekürzten Ver­sion in der IVZ allerd­ings etwas hol­prig:

Nichts, nada, und noch weniger. So viel zur Wahrung der jour­nal­is­tis­chen Sorgfalt­spflicht der IVZ-Autorin über die Behand­lung der Neben­tätigkeit­en des Bürg­er­meis­ters in der jüng­sten Ibben­büren­er Ratssitzung. Stattdessen viel mei­n­ungs­machende Berichter­stat­tung statt eines Fak­tenchecks, die erste Tugend eines Beruf­s­standes wäre, der sich um Wahrheits­find­ung auch nur im Ent­fer­n­testen bemüht.

Da fehlen Anschlüsse und es wer­den Anschlüsse (“Stattdessen”) dargestellt, die so gar nicht beste­hen. Im Orig­inal­text beste­hen diese Anschlussfehler nicht:

Der Ein­druck unsach­lich­er ten­den­z­iös­er Wieder­gabe wird ver­stärkt durch den Kom­men­tar von Frau Sabine Plake, die mit der Fest­stel­lung endete, UWG hätte mit Dreck gewor­fen in der Hoff­nung, dass auch bei falsch­er Tat­sachen­be­haup­tung etwas hän­gen bleiben würde. Sie führte weit­er aus, dass diese Art des poli­tis­chen Umganges strate­gis­ches Ziel der UWG IFI sei, um poli­tis­che Geg­n­er zu diskred­i­tieren.

Nichts, nada, und noch weniger. Soviel zur Wahrung der jour­nal­is­tis­chen Sorgfalt­spflicht der IVZ-Autorin über die Behand­lung der Neben­tätigkeit­en des Bürg­er­meis­ters in der jüng­sten Ibben­büren­er Ratssitzung.

Stattdessen viel mei­n­ungs­machende Berichter­stat­tung statt eines Fak­tenchecks …

Die so gescholtene Zeitung druckt dann den aktuellen Pres­se­text der IfI genau ohne den wichtig­sten Teil. Denn dort ste­ht der Inhalt des rechtlichen Vor­wurfs, den die IfI macht:

Die Befürch­tung unser­er Wäh­lerge­mein­schaft von möglichen Inter­essenkon­flik­ten zwis­chen Bürg­er­meis­ter­amt und neben­beru­flich­er Tätigkeit waren mehr als begrün­det. Denn als Geschäfts­führer und Gesellschafter kon­nte er Kraft GmbH-Recht in alle Akten Ein­sicht nehmen, Man­date und Gewinne steuern und damit die größten Vorteile aus der Sit­u­a­tion ziehen.

Es spricht für sich, diesen Teil auszu­lassen bei einem Leser­brief, der, was auch aus­ge­lassen wird, das jour­nal­is­tis­che Handw­erk der Zeitung kri­tisiert.

am 18.10.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

.“Ich liebe Dich über alle” — gle­ich als Reden­sart über­nom­men. Und “du gib­st mir das, was ich brauch’, sog­ar das Geld für den Tank” sowieso.

am 18.10.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

am 06.10.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Das ein­wohn­er­stärk­ste Bun­des­land Deutsch­lands ist jünger als mein Vater. Das fiel mir als erstes ein, als ich von diesem Jubelt­ag hörte. Anson­sten ist das Bürg­er­fest in Düs­sel­dorf hierzu gän­zlich an mir vor­bei gegan­gen. Und da bin ich fast schon Rhein­län­der: So leicht kriegen sie die Ein­heimis­chen nicht.

Was mir noch ein­fiel war, dass ich Zeit meines Lebens noch nie in einem anderen Bun­des­land gelebt habe. Dafür in allen drei Teilen Nor­drhein-West­falens. Im Grunde halte ich das auch gar nicht für bedeut­sam, aber Grund genug das mal zu beleucht­en: Was hält einen denn hier, was treibt einen nicht weg?

Es ist eine Medaille mit zwei Seit­en: Ein­er­seits und ander­er­seits die Men­tal­ität. Ich mag den Humor, der aus allen Eck­en Nor­drhein-West­falens strömt, auch wenn man ihn manch­mal suchen muss. Der ist direkt, ver­ständlich, wohlwol­lend, nicht fies. Nation­al­is­tis­che Untertöne gibt es, aber nicht unbe­d­ingt in dem Bekan­ntenkreis, den man sich wählt. Und wenn es um das Auf­ste­hen gegen Rechts geht, dann lassen sich Biele­felder, Düs­sel­dor­fer und Mün­ster­an­er nicht lumpen.

Klaus J. Behrendt hat mal über unsere gemein­same Heimat­stadt Ibben­büren gesagt, dass er, wenn er mal wieder dor­thin käme, zu sich sagen würde: 

Ja, hier komm­ste weg.

Vielle­icht ist das etwas, was einen bespringt, wenn man mal ganz das Bun­des­land ver­lässt. Ich für meinen Teil genieße Spatziergänge am Rhein und Fahrad­fahrten an den rheinan­liegen­den Wiesen, in deren Nähe ich ger­ade wohne, als wäre ich dort groß gewor­den.

Ander­er­seits ist da der Ausspruch Man­ni Breuck­manns, den ich im Ohr habe: 

Düs­sel­dor­fer wirst du nicht.

So richtig dazu gehört man als Zuge­zo­gen­er eben auch nie. Oder man fühlt das nur so. Kann ich mit leben, ich muss meine Iden­tität ja nicht umstrick­en, um mich woan­ders wohl zu fühlen. Ich will auch nicht auf Teufel komm raus dazuge­hören.

An mein­er Heimat­stadt gefällt mir näm­lich am besten die Lage: Vor Ort hat man gute Einkauf­s­möglichkeit­en und auch etwas kul­turelles Leben. Will man es gerne spießiger: Mün­ster ist um die Ecke. Will man es etwas erdi­ger: Osnabrück einen Katzen­sprung ent­fer­nt. Und rauben einem die Ein­heimis­chen wieder den let­zten Nerv, fährt man fix über die Gren­ze, set­zt sich in ein Café in Enschede und lästert ordentlich ab über die Genossen jen­seits der Gren­ze.

Und ja, das kön­nen sie eben auch die Nor­drhein-West­falen: Ner­ven, nörgeln, schwarz­malen. Let­ztens im Zug hörte ich einen Mit­fahren­den sagen:

So sind die Deutschen: Haben Angst vor Über­frem­dung und ken­nen ihren Nach­barn zwei Häuser weit­er nicht.

Man darf das Gejam­mer nicht zu ernst nehmen und wis­sen, wann man die Reißleine zieht. Dann kommt man in diesem zusam­mengewür­fel­ten Bun­des­land bestens klar. Ander­er­seits stößt man in NRW auch immer wieder auf jeman­den, der ein großes Wort offen und gelassen ausspricht. Und das ist dan richtig zum Wohlfühlen. | csn

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Und was fällt Dir zu NRW ein? Nimm teil an der Blog­pa­rade: Zwis­chen Rhein und Weser.

am 18.09.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Alles beim Alten:

Schön ist es miteinan­der zu schweigen, schön­er miteinan­der zu lachen.” 

Friedrich Niet­zsche (1844–1900), deutsch­er klas­sis­ch­er Philologe

Nie gesagt wor­den von: Friedrich Niet­zsche.

am 12.09.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben
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