Neu im Bücherschrank (130): Henning Mankell — Die fünfte Frau

Kom­men wir zu den Krim­is, die rauskön­nen, dere­inst angeschafft für Leute in meinem Umfeld, die eventuell mal was zu Lesen für Zwis­chen­durch haben woll­ten, was aber auch irgend­wie nie einge­treten ist. Dies ist der fün­fter Fall für Kom­mis­sar Wal­lan­der, ver­filmt mit meinem bevorzugten Wal­lan­der-Darsteller, Rolf Lass­gard. Auf YouTube kann man in das Buch mal rein­hören.

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Neu im Bücherschrank (129): W.E.B. Griffin — Blood and Honor

Keine Ahnung, wie dieser Schinken in meinen Büch­er­schrank gekom­men ist, aber irgend­wann kam er mir da unter die Augen. Der Autor schreibt vornehm­lich für amerikanis­che Sol­dat­en, jeden­falls soll das seine vornehm­liche Leser­schaft sein. Dieser Schinken hat es sog­ar zu ein­er Beschrei­bung in Wikipedia geschafft, geht aber von mir aus wegen Nicht­in­ter­ess­es unge­le­sen raus.

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Metrickz — Xenon

1. Kille Ja, kille kille, gutschi, gutschi, der liebe Herr Gang­ster­rap­per ver­wurstet das, was er immer besingt: Bitch­es, seinen unheim­lich hohen Kon­to­stand und seine Mami. Gott­sei­dank schnell vorüber.
2. Rollin’ Neues Lied, gle­ich­bleibende Däm­lichkeit: Baby, pass auf deine High-Heels auf, die waren teuer und dein Ex-Mann ist nur Seat gefahren.
3. Bril­li Zum x-ten Mal der­selbe Inhalt: Bitch­es und Bril­lis und das neue Album des Rum­rap­pers. Und wenn man nicht sin­gen kann, nimmt man eben Auto-Tune. “Ich hab’ ein Port­mon­naie, das voller ist als mein Ter­minkalen­der”. Ist wohl auch nicht so schw­er.
4. Foot­prints Viertes Lied, zweite englis­che Betitelung, ohne dass dazu ein Grund bestünde. Inhalt? Kle­in­stad­trap­per, dem immer übel mit­ge­spielt wurde, dem nur seine Mami zur Seite stand, schafft es. Bekan­nt? Mhm.
5. Kick­down “Aufgewach­sen ohne Vater, ... ich kam von ganz unten.”, dieses Mal wieder mit Auto-Tune.
6. Holy “Alles, was ich schreibe, ist so heilig wie ‘ne Bibel-Zeile”. Eher so gekon­nt gereimt wie ein Beipackzettel.
7. Des­ole “Mein drittes Album...” ist eine kün­st­lerische Bankrot­terk­lärung. Eine wieder­holte.
8. Früher s.o.
9. V.G.U. s.o.
10. Weihrauch s.o.
11. Inter­lude Die Frauen, die auf Met­rickz ste­hen, haben wohl auch nicht mehr alle Tassen im Schrank.
10. Can­dy So über­dreht einge­set­ztes Auto-Tune, dass man gar nicht erst ver­sucht ist, den selb­s­tumkreisenden Mist weit­er anzuhören.
11. XENO Strun­z­dum­mer Text, bei dem Wörter wieder­holt ein­er Sinns­tiftung den Kampf ansagen. Kraftaus­drücke mit Marken­name­drop­ping, Aut­o­fahren und erträumte Pis­tolen­schüsse in nicht enden wol­len­der Wieder­hol­ung täuschen nicht über die geistige Sim­pliz­ität hin­weg, für die das Album ste­ht.

Und was sagt Wikipedia zu Xenon?

Xenon wirkt narko­tisierend und kann als Inhala­tion­sanäs­thetikum ver­wen­det wer­den. (...) Der größte Nachteil des Xenons ist sein hoher Preis.

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Nelly am 4. November in der Aura

Über einen zu großen Besucheran­drang kon­nte sich die Aura in let­zter Zeit nicht beschw­eren und Aktio­nen wie “No Babyfaces”-Parties, die auf eine eher speziell deutsche Per­so­n­en­gruppe aus­gerichtet waren, zeigten wenig Erfolg. Das brachte wohl die Idee auf, ein bekan­ntes Gesicht in der Aura auftreten zu lassen: Nel­ly, zweifach­er Gram­my-Gewin­ner mit aktuell sink­en­dem Stern, wird am 4. Novem­ber in der Aura ein Stelldichein geben. Den Besucheran­drang dauer­haft zu ver­größern wurde schon in der Vorgängerdis­co erfol­g­los mit Sido ver­sucht.

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Metrickz — Weihrauch

Met­rickz zieht die Veröf­fentlichung seines näch­sten Albums vor und kommt jet­zt schon mit sein­er ersten Sin­gle raus, die 7 Tage nach Veröf­fentlichung immer­hin schon 1,2 Mil­lio­nen Abrufe auf YouTube zu verze­ich­nen hat. Dafür lang­weilt das Stück eher und auch intellek­tuelle Aus­fälle wie “Spritze der Bitch auf die Faketit­ten drauf, nein, Mann, ich kann nix dafür”, “ich fick’ eure Müt­ter nie ohne mein Team” und “Ja, Mann, seit mein­er Geburt hab’ ich schein­bar ‘ne steigende Homo­pho­bie” provozieren nicht, son­dern blamieren. Das ist keine Kun­st, das kann sofort weg:

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