Das Lokalblatt hat nach viere­in­halb Jahren sein­er Inter­net­seite ein neues Ausse­hen ver­schafft. Man hat ein ganz neues CMS, MODX, aufge­spielt, wodurch allerd­ings sämtliche viele alten Inter­ne­tadressen zu Artikeln ins Leere gehen und die Seite so baukas­te­nar­tig aussieht wie Vois News.

Ab sofort reagiert ivz-aktuell auf die Eigen­schaften Ihres Endgerätes: egal, ob Sie Ihre Nachricht­en auf dem PC, einem Smart­phone oder Tablet lesen, der Auf­bau unser­er Web­site erfol­gt anhand der Anforderun­gen des jew­eili­gen Gerätes, mit dem die Seite betra­chtet wird. Ganz automa­tisch. Ganz kom­fort­a­bel. Und das Beste ist: Sie kön­nen ivz-aktuell auf Ihre Wün­sche indi­vid­u­al­isieren, z.B. Ihren Ort als „Start­seite“ fes­tle­gen.

Schon merk­würdig, wie man hier etwas als neu verkaufen möchte, was es vorher alles schon gab: Für Smart­phones gab es eine eigene Darstel­lung der Seite zur besseren Les­barkeit und Unterkat­e­gorien kon­nte man auch zuvor schon als Leseze­ichen spe­ich­ern. Abge­se­hen davon ergibt das Ein­stellen eines bes­timmten Ortes bis­lang keine Verän­derung der Darstel­lung der Seite.

Sie als Abon­nent kön­nen ab sofort bis zu 5 Fam­i­lien­mit­glieder aus Ihrem Haushalt ein­laden, sich auf unser­er Web­site zu reg­istri­eren und alle Nachricht­en zu lesen. Unter eigen­em Namen lesen, kom­men­tieren und kom­mu­nizieren. Jed­er hat nun sein eigenes Benutzerkon­to bei uns!

Da allerd­ings in den Kom­men­tar­blöck­en unter den Artikeln der IVZ meist tote Hose herrscht, ist nicht ganz klar, wieso man sich denn unbe­d­ingt namentlich reg­istri­eren soll. Und wieso man das als Haupt­be­nutzer gut find­en soll: Alle zusät­zlichen Benutzer kön­nen für den Haupt­be­nutzer Ein­stel­lun­gen für das Abon­nement vornehmen und zusät­zliche Abon­nements kaufen.

Die Verbesserun­gen wer­den gar nicht ange­sprochen:

  1. Die Videos müssen jet­zt nicht immer umständlich über eine externe Seite, in die man sich extra ein­loggen muss, aufgerufen, son­dern kön­nen direkt über die Nav­i­ga­tion­sleiste anges­teuert wer­den.
  2. Die Autoren der Texte haben alle eine eigene Seite bekom­men, die bei den Artikeln ver­linkt ist. So hat man endlich auch ein­mal eine Über­sicht über die son­sti­gen Artikel der Autoren.

Lei­der ist die Seite umständlich für Leser und über­laden:

  • Die Autorenüber­sicht find­et sich nur ganz unten auf der Seite, noch hin­ter But­tons zur Glück­wun­sch- und Hochzeits­seite, die seit Jahren im Grunde tot sind. 
  • Es wer­den keine RSS-Feeds mehr ange­boten.
  • Die Vorschaubilder für Artikel sind erschla­gend groß gewor­den und Tex­tan­reißer gibt es nicht mehr, was eine Antizipa­tion des Inhalts erschw­ert.
  • Wenn man nach Begrif­f­en sucht, wer­den ab und an zu passenden Suchergeb­nis­sen falsche Artikel ver­linkt.
  • Weil man die eigene Wer­bung nicht an Wer­be­block­ern vor­beis­chleusen kann, wird Wer­bung jet­zt als oft­mals unscharfe Bilder in Foto­streck­en unterge­jubelt. Was dazu führt, dass dem Betra­chter ein­er Foto­strecke über eine Sport­lerin von Arminia Ibben­büren ein Schreib­warengeschäft in Met­tun­gen ange­priesen wird. Das ist Wer­bung wie 1998. Aber gut, auch diese Bild­chen lassen sich prob­lem­los block­ieren.
  • Das völ­lig sin­n­freie Cook­ies-Ban­ner nervt nur und ist viel zu groß ger­at­en.
  • Es gibt keine Hin­weise mehr über viel gele­sene Artikel und dazu, welche Artikel über­haupt mal kom­men­tiert wur­den.

Somit kann man für den Leser kaum von ein­er Verbesserung sprechen.

am 02.09.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

  • Im Som­mer 2017: Osnabrück­er Club „Rosen­hof“ geht auf Land­kreis­tour — “Der bekan­nte Osnabrück­er Club „Rosen­hof“ wird im Som­mer 2017 umge­baut. Von Juni bis August will Rosen­hof-Inhab­er Rüdi­ger Scholz deshalb mit einem Zelt im Land­kreis auf Tour gehen. Angedacht sind Gast­spiele in der Stadt Osnabrück, in Bram­sche, Georgs­marien­hütte und Ibben­büren, aus Melle ist bere­its eine Absage einge­gan­gen. “<br>
am 29.08.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

am 17.08.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Unge­le­sen, unin­ter­essiert diesen Schmök­er für Ner­ven­starke weit­er an den Büch­er­schrank gegeben:

am 01.08.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

POPCORN! Die IVZ möchte sich heute in per­sona des Chefredak­teurs und des Ver­lagsleit­ers ordentlich auf die Schul­ter klopfen:

Nach unser­er Berichter­stat­tung über die Verge­wal­ti­gung ein­er 79-Jähri­gen auf dem Fried­hof in Ibben­büren am ver­gan­genen Son­ntag­mor­gen hat es von den Nutzern unser­er Online-Pro­duk­te und Lesern der Zeitung Kri­tik gegeben, weil wir die Herkun­ft des 40-jähri­gen Täters – anders als andere Medi­en – nicht genan­nt haben. 

[…]

Nach einge­hen­der, inten­siv­er Diskus­sion in unser­er Lokalredak­tion haben wir uns dazu entsch­ieden, die Herkun­ft des Täters nicht zu nen­nen, auch wenn sie im Presse­por­tal der Polizei zu dieser Straftat genan­nt war. Wir sind uns dur­chaus im Klaren, dass diese Verkürzung der Mit­teilung von einem Teil der Leser­schaft als Bevor­mundung inter­pretiert wer­den kann. Wir haben uns aber bei unser­er Entschei­dung vom Pressekodex des Deutschen Presser­ats leit­en lassen.

Wie hero­isch, anders als andere Medi­en hat sich die IVZ an ethis­che Maßstäbe gehal­ten. Stimmt nur nicht, wie Peter W. auf der Seite der IVZ richtig­stellt:

Wer die ganze Zeitung liest, kon­nte doch im Teil “West­falen” der gle­ichen Aus­gabe die Herkun­ft des Täters lesen.

Es sei dazu gesagt: Der Artikel im Teil “West­falen” wurde vom zuständi­gen IVZ-Redak­teur geschrieben. Auch online hat die IVZ sehr wohl die Herkun­ft veröf­fentlicht.

Die IVZ hat das The­ma der Herkun­ft des mut­maßlichen Täters nicht ver­schwiegen, sie hat es bre­it­ge­treten.

am 30.07.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

am 30.07.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Es scheint so, dass die Lokalzeitung Polizeiberichte, die starke, emo­tionale Kom­men­taräußerun­gen der Leser in neg­a­tiv­er Hin­sicht beflügeln, nicht auf Face­book postet. Nun gab es eine Straftat in Ibben­büren durch den Ange­höri­gen ein­er Min­der­heit, und auch dieser Fall lan­dete nicht auf der Seite der Zeitung. Allerd­ings veröf­fentlichte man den Artikel, der in der Papier­aus­gabe der Zeitung zu lesen ist, online. Und daraufhin gab es Kri­tik:

25.07.2016 16:15 von Andreas R* aus Hörs­tel:
Warum wir hier wieder ver­sucht zu ver­schleiern?
Oder haben wir hier wieder einen Fall von falschver­standen­er “Polit­i­cal Cor­rect­ness”?

25.07.2016 17:36 von Egon O* aus Met­tin­gen:
Wenn das stimmt was Herr Runde schreibt, muss der Artikel schnell­stens angepasst wer­den. Ibben­bueren und Umge­bung haben ein Anrecht auf die Wahrheit.

26.07.2016 08:16 von H.-Bernd M* aus Ibben­büren:
Wieder ein Beispiel für den “Qual­ität­sjour­nal­is­mus” der IVZ — Redaktion…kann man sich auch nur leis­ten, wenn es keine Konkur­renz vor Ort gibt!

26.07.2016 09:21 von Ralf L* aus Recke:
Wollte oder durfte Herr Hin­rich­mann die Herkun­ft des Täters dieser mehr als ver­w­er­flich­es Tat nicht nen­nen? Der Leser hat nicht nur das Recht, alle Infor­ma­tio­nen und Hin­ter­gründe ein­er Tat — sofern sie bekan­nt sind — zu erfahren, auch der Jour­nal­ist hat die Pflicht über diese Dinge zu bericht­en, da er sich anson­sten unglaub­würdig macht.

Woran sollte sich nun ein Jour­nal­ist hal­ten, wenn es um ethis­che Stan­dards in der Berichter­stat­tung geht? Sicher­lich auch an den Pressekodex. Und dort heißt es:

Richtlin­ie 12.1 – Berichter­stat­tung über Straftat­en
In der Berichter­stat­tung über Straftat­en wird die Zuge­hörigkeit der Verdächti­gen oder Täter zu religiösen, eth­nis­chen oder anderen Min­der­heit­en nur dann erwäh­nt, wenn für das Ver­ständ­nis des berichteten Vor­gangs ein begründ­bar­er Sach­bezug beste­ht.

Beson­ders ist zu beacht­en, dass die Erwäh­nung Vorurteile gegenüber Min­der­heit­en schüren kön­nte.

Insofern hat man bei der IVZ vor­bildlich gehan­delt.

Aktu­al­isierung

Okay, im Online-Artikel des­sel­ben Autors bei der WN steht’s anders da.

am 26.07.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

  • Schla­gan­fall­pass: Mod­ell­pro­jekt in Ibben­büren — “Ibben­büren geht beim The­ma Schla­gan­fall neue Wege. Die Stadt ist deutsch­landweite Mod­ell­re­gion für einen neuen Hil­f­s­pass. Auf dem Ausweis wer­den die wichtig­sten Dat­en einge­tra­gen — etwa Medika­mente und der Krankheitsverlauf.”<br>
am 14.07.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Am 30. Juni war noch das große Unken ange­sagt: “Kauft ein Ibben­büren­er Mag­nus?” fragte man seit­ens der IVZ-Redak­tion. Man wusste wohl nichts Genaues, und daher schrieb man aller­lei Mut­maßun­gen in den Lokalteil:

Ludger Bit­ter (IfI) hat­te die Infor­ma­tio­nen im Rat so kom­men­tiert: „Die Tinte unter dem Toten­schein ist fast trock­en.“ Das ziele in Rich­tung des bish­eri­gen Investors Blom, sagte Bit­ter.

Das ist jet­zt nicht so schw­er zu ver­ste­hen: Das Pro­jekt des Nieder­ländis­chen Eigen­tümers, in die soge­nan­nte Mag­nus-Fläche zu investieren, ist so gut wie been­det, indem er es verkauft.

Am 1. Juli kam die Geschäft­sleitung der IVZ damit her­aus, man selb­st sei der ominöse Käufer. Und dazu ließ man sich von der eige­nen im Unklaren gelasse­nen Redak­tion inter­viewen:

In der let­zten Ratssitzung kom­men­tierte ein Ratsmit­glied den Eigen­tümer­wech­sel mit „ die Tinte unter einem Toten­schein ist fast trock­en…“

Rieping: Wir wür­den uns wün­schen, wenn das Pro­jekt mit größt­möglich­er Sach­lichkeit disku­tiert und voran gebracht wird und endlich raus kommt aus jed­wed­er, bisweilen polemis­chen Stim­mungs­mache. Da nehmen wir jet­zt auch die Poli­tik in die Ver­ant­wor­tung.

Schon nicht so ein­fach, seine eigene Zeitung zu ver­ste­hen. Dort stand nun mal ziem­lich unmissver­ständlich, dass der Ivestor gemeint war und nicht der Eigen­tümer­wech­sel. Es ist die Rede von einem Toten­schein bezüglich des bish­eri­gen, unfruch­t­en­den Pro­jek­ts, nicht von ein­er neuer­lichen Tot­ge­burt — um im Bild zu bleiben. Hier wird aber­mals die eigene Miss­in­ter­pre­ta­tion anderen ange­lastet. Auch aus den weit­eren Äußerun­gen Bit­ters wird dessen Hal­tung unmissver­ständlich klar:

Wenn es tat­säch­lich mit dem Investor klappe, „kann es nur bess­er wer­den. Schlechter geht nicht mehr.“ Und wenn der Investor dann noch in Ibben­büren lebe, „dann macht der auch was Vernün­ftiges.“ Denn der wohne auch über­mor­gen hier. „Wir kön­nen das nur unter­stützen.“

Vielle­icht sollte man mal die Zeitung in die Ver­ant­wor­tung nehmen, was das Ver­ständ­nis der von ihr selb­st veröf­fentlicht­en Texte ange­ht. Das würde auch zu mehr Sach­lichkeit führen und weniger Polemik.

am 08.07.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Im April habe ich über das Vorhaben der WN, eine Bezahlschranke für ihre Inhalte im Inter­net zu instal­lieren, geschrieben. Danach ver­lor ich das The­ma etwas aus dem Blick. Mich wun­derte ger­ade, dass ich die Bezahlschranke noch nie gese­hen habe. 

Mit ein­er erweiterungslosen Browserin­stal­la­tion bin ich jet­zt auf sie gestoßen. Die Schranke basiert wohl auss­chließlich auf Cook­ies, die bei mir beim Schließen des Browsers gelöscht wer­den. Irgen­deine andere Erweiterung killt das Unternehmen WN-Bezahlschranke aber so, dass ich in mein­er nor­malen Browserin­stal­la­tion weit­er­hin nie eine Schranke zu sehen bekomme. 

Das ist schon ordentlich viel Dilet­tan­tismus, wodurch sie glauben, im Monat 10 Ock­en nehmen zu kön­nen. Da würde einen ja schon mal inter­essieren, ob auch nur irgend­je­mand dieses Ange­bot schon bestellt hat.

am 27.06.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben
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