Neu im Bücherschrank (110): Cordula Stratmann — Sie da oben, er da unten

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Wie passend, diesen Schmök­er in Düs­sel­dorf in den Büch­er­schrank zu geben. Hof­fentlich find­et er einen Leser, bevor da wieder Dutzende in den nahe ste­hen­den Papier­con­tain­er wan­dern. Zum Inhalt: Es zieht das Jür­gen-von-der-Lippe-Phänomen — lustig, wenn Schaus­piel­er es vor­lesen, banal und öde bei eigen­er Lek­türe. Cor­du­la Strat­mann hat einen umw­er­fend­en Humor, dieses Büch­lein nicht.

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Das Sicherheitsempfinden der Düsseldorfer

Die Stadt Düs­sel­dorf hat etwas mehr als 6200 Ein­wohn­er nach ihrem Sicher­heit­sempfind­en befragt. Son­der­lich repäsen­ta­tiv kommt mir das nicht vor, da auch in der öffentlichen Darstel­lung nicht mehr über die Befragten gesagt wird als ihre Anzahl, die knapp 1,1% der Düs­sel­dor­fer entspricht. Auch über die Vorge­hensweise bei der Befra­gung erfährt man wenig. Ein gewiss­er Unter­hal­tungswert stellt sich ein, mehr auch nicht.

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Neu im Bücherschrank (107): Dave Eggers — Weit gegangen

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Ich habe ja in let­zter Zeit meine kleine, heimis­che Bib­lio­thek in einem Archiv erfasst, so dass mir jet­zt auf­fall­en, wenn ich Dop­pelte habe. Und dieser Eggers ist wohl in let­zter Zeit auch als gebun­dene Ver­sion in den Bücherbe­stand überge­gan­gen. Da mir die let­zte Eggers-Lek­türe so gar nicht zuge­sagt hat, habe ich mir ihn erst­mal nicht mehr vorgenom­men, da kann die Taschen­buchaus­gabe auch gle­ich wieder ver­suchen, geeignete Leser zu find­en. Die Kri­tik­er­stim­men sind allerd­ings zu diesem Schinken aus­ge­sprochen pos­i­tiv.
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Neu im Bücherschrank (105): Schillers Dramen, Heines Werke, Fontanes Effi Briest und Jenny Treibel

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Die Schinken kenne ich noch aus der Schrankwand mein­er Eltern. Es war wohl mal Mode, schnel­lver­staubende Bil­ligschmök­er alter Klas­sik­er sich ins Haus zu holen, die dort nie gele­sen wur­den, aber pri­ma ver­staubten. Vielle­icht haben die abge­bilde­ten Schmök­er jet­zt endlich Leser gefun­den, allen anderen, die diese Schmök­er beherber­gen, sei die Frage gestellt, ob sie denn bei sich Zuhause wirk­lich Leser für solche Schmök­er haben.

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Neu im Bücherschrank (102): Leon de Winter — Hoffmanns Hunger

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Ger­ade drin, auch schon wieder weg: Der erste Schinken von de Win­ter, den ich noch ohne Nieder­ländis­chkent­nisse auf deutsch gele­sen habe. Das Taschen­buch wurde irgend­wann gegen diese gebun­dene Aus­gabe einge­tauscht, die widerum ihren Weg in die Frei­heit genom­men hat, weil ich über die Orig­i­nalaus­gabe bei Dio­genes gestolpert bin. Ich fand es damals etwas dröge, werde es aber sich­er nochmal zur Brust nehmen.
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Neu im Bücherschrank (90): Gwen Cooper — Homer und ich

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Dies ist wieder eines der Büch­er, von dem man nicht mehr weiß, wieso und wann es in den eige­nen Büch­er­schrank gewan­dert ist. Für einen befre­un­de­ten Katzen­lieb­haber? Als Schrottgeschenk? Ver­leit­et durch den Zusatz, das Buch sei ein New-York-Times-Best­seller? Fra­gen, die nach Freilas­sung des Schmök­ers kein­er Antwort mehr bedür­fen.

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