Morgenkaffee

Sebas­tian Heis­er leakt Schle­ich­wer­bung für Steuer­hin­terziehung bei der Süd­deutschen. Und Anja Reschke tritt schon mal schön ins Fet­tnäppfchen.

Es singt für Sie: Chi­nas Inter­net­zen­sura­gen­tur über Ruhm und Ehre, die das Inter­net bietet.

Als kleinem Ver­lag kann einem Ama­zon gar nicht so unfair vorkom­men.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie lange brauchen die Chi­ne­sen wohl, um von diesem Brain­wash­ing run­terzukom­men? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

am 17.02.2015 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Felix Schwen­zel schreibt zur Causa Böhmermann/Pissbild und an diesen Artikel schließt sich eine inter­es­san­te Diskus­sion an.

Ich schreibe woan­ders darüber, dass noch 70 Jahre nach Ende des Zweit­en Weltkrieges noch immer Namen von Beteiligten ver­schwiegen wer­den.

Für Pod­casthör­er: Flusskiesel labert sich mit Lars Reincke wieder einen Wolf.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist es eigentlich ein Luxu­s­prob­lem, sich über Piss­bilder aufzure­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

am 30.01.2015 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Jens Wein­re­ich zeigt mit sein­er Analy­se über die Hand­ball-WM in Katar, wie kor­rupt so ein Geschehen sein kann — und wie Deutsch­land unqual­i­fiziert dann doch an der WM teil­nahm.

Vor ein paar Wochen kur­sierte ja ein Videos, das Kakaopflück­er zeigte, denen man das erste Mal Schoko­lade präsen­tierte. Jet­zt zeigt man Nieder­län­dern mal eine Kakao-Frucht.

Ulrich Horn gewährt Ein­blick in die vergeigte Ober­bürg­er­meis­terkan­di­daten­suche der SPD Köln.

Und während ich mir die Frage stelle: Welche Sportart ist eigentlich nicht von Grund auf verseucht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

am 29.01.2015 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Rus­s­land geht das Geld aus, deswe­gen kürzt man auch bei den Staatsme­di­en, was der angekündigte Tod von RTdeutsch sein kön­nte.

Google gibt E-Mails freizügig an Behör­den weit­er:

Allein vom Wik­ileaks-Press­esprecher Kristinn Hrafns­son soll Google 43.000 Mails an die US-Behör­den weit­erg­ere­icht haben.

Wolf­gang Stege­mann wun­dert sich, wem seine Kirchen­s­teuer so in den Hals gekippt wird:

Dank „Brot für die Welt“ wer­den meine Steuer– und Spenden­gelder zur Unter­stützung ein­er „Zeitung“ einge­setzt, die anti-jüdis­chen mit anti-israelis­chem Hass verbindet und wed­er für Völk­er­recht noch Men­schen­rechte ein­tritt – jeden­falls wenn deren Ver­let­zung gegen den Staat Israel und jüdis­che Men­schen gerichtet sind. ”

Und während ich mir die Frage stelle: Leben Totege­sagte auch ohne Geld länger? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

am 27.01.2015 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Arno Klön­ne wirft nach der “Der Islam gehört nicht zu Sachsen”-Äußerung von Min­is­ter­präsi­dent Tillich einen Blick auf das Reli­gion­szuge­hörigkeits­bild Sach­sens.

Bierblog­ger Felix blog­gt wieder über seine Lieblings­biere.

A good blog exists inde­pen­dent­ly of peo­ple read­ing it.

schreibt Dave Win­er. Muss man mir nicht sagen bei den Mil­liar­den, die dieses Blog lesen *hust*. Was mir dazu ein­fiel:

Achtu­al­ly I think blog­ging is some­thing like hold­ing a speech. And by think­ing of Kleist’s On the Grad­u­al Con­struc­tion of Thoughts Dur­ing Speech I’d say blog­ging is a tech­nique to work with thoughts for your­self. That’s why peo­ple will keep on jus­ti­fy­ing their blog­ging and it’s why blogs will be inter­est­ing for a long time.

Und während ich mir die Frage stelle: Kön­nte etwas dem Bloggen beikom­men, was direk­ter als das Ein­tip­pen von Gedanken in Tas­taturen ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

am 26.01.2015 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Das US-Jus­tizmin­is­teri­um hat Indi­an­er­stäm­men den Anbau das Kon­sum­ieren von Mar­i­hua­na erlaubt. Bis­lang weiß noch kein­er, was das Ganze soll.

Ben freut sich auf die Houelle­becq-Lek­türe.

Neusprech.org soll­te man ab und an auch inten­siv lesen. Heute: Rou­tin­ev­erkehr, ein vom BND zur Ver­schleierung der eigentlichen Rechtsver­let­zung einge­set­zter Begriff.

Und während ich mir die Frage stelle: Ob man in Deutsch­land wohl eine lokal begren­zte Mar­i­hua­naer­laub­nis für übergewichtige Lock­enköppe durch­set­zen kann? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

am 23.01.2015 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Sehr gut: Pegi­da-Make-up-Tipps. Von sowas brauchen wir unbe­d­ingt noch mehr von.

Bei 11fre­un­de inter­viewt man den Doku­men­tarfilmer Max Meis über seinen Film über die Wilde Liga Biele­feld.

Thomas Hochmann schreibt im Ver­fas­sungs­blog über eine ver­meintliche Ungle­ich­be­hand­lung von Reli­gion­ssatire in Frankre­ich.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie sieht Satire wohl in 20 Jahren aus? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

am 20.01.2015 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Der Demo­ti­va­tion­strain­er Guil­laume Paoli hat her­aus­ge­fun­den:

Es sind keine Experten nötig, um zu wis­sen, weshalb ein gelang­weil­ter junger Mann aus seinem Kuh­dorf aus­reißt. Bloß, vor vierzig Jahren wäre er in ein­er Hip­pie-Kom­mune gelandet; heute taucht er als Geiselschlächter in Syrien wieder auf. Es ist die Jugen­dre­volte in Zeit­en ihrer Unmöglichkeit, die Meta­mor­phose von Lust­prinzip in Tode­strieb.

Vielle­icht gibt man den Experten doch noch eine Chance. Die waren aber auch nicht bei der Sendung Gün­ter Jauch zuge­gen, zu der Nils Minkmar nicht erk­lärt, weswe­gen sie bei aus­bleiben­der Tiefe irgend­wie rel­e­vant sei, aber immer­hin schlägt er einen Bogen von der Protestkul­tur der 1970er zu den aktuel­len Pedi­ga-Protesten:

Damals dacht­en weite Teile der Intellek­tuel­len und der Studieren­den, dass – während Willy Brandt Bun­deskan­zler war – der Faschis­mus über West­deutsch­land kom­men würde. Kap­i­tal und Mil­itär und die CSU wür­den hier wieder eine Dik­tatur erricht­en. Wer das nicht fand, galt als Abwiegler und Kon­formist. Damals ent­stand das deutsche poli­tis­che Fernse­hen, zur Recherche, zur Aufk­lärung, zur deut­lichen Fest­stel­lung dessen, was ist.

Und während ich mir die Frage stelle: Was ist eigentlich aus dem DPF gewor­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

am 19.01.2015 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Peter Richter war wieder in sein­er Heimat­stadt auf ein­er Demo und gewin­nt in seinem dres­den­melan­cholis­chen Text Pedi­ga vor allem dies ab:

Islamis­muskri­tik­feindlichkeit durch stumpfe Islam­bepö­belung.

Pedi­ga Dres­den hat mit Katrin Oertel ein Gesicht bekom­men. Und sie fragt, wieso die Presse bei Pedi­ga aus­län­der­feindliche Hal­tun­gen aus­macht, das kön­ne man im Posi­tion­spa­pier der Bewe­gung nicht rausle­sen. Mag sein, aber bei ihren eige­nen Äußerun­gen schon. Zur Frage nach dem Beleg ihrer The­se über zu viele Mus­lime in Sach­sen meint sie:

Es ist so, wir kön­nen das nicht bele­gen, und wir sagen ein­fach, dass es eine Dunkelz­if­fer gibt, die erhe­blich ist.

Ich sehe da eher eine Däm­lichkeit, die erhe­blich ist.

Amerikanis­che Medi­en haben viel mehr Angst als deutsche Medi­en, die Karika­turen von Char­lie Heb­do zu veröf­fentlichen.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann man Dres­den wohl noch mal umkrem­peln? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

am 09.01.2015 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Es soll­te einen nicht ver­wun­dern, tut es aber doch. Im Nachk­lapp zum Anschlag auf Char­lie Heb­do wird an vie­len Stel­len die Gele­gen­heit genutzt, ihn zur Bagatel­lisierung von Pedi­ga und als Abseg­nung von Islam-Kri­tik zu benutzen. Stel­lvertre­tend tut dies auch Had­mut Danis­ch. So ein Ver­hal­ten ist schlicht ärg­er­lich, und um den Punkt nochmal klar zu machen, wieder­hole ich mal, was ich dort eben hin­ter­lassen habe:

Pegi­da allein damit zu charak­ter­isieren, die Bewe­gung “kri­tisiert den Islam” ist meines Eracht­ens grob ver­fehlt. Das ist doch kein Son­nta­gnach­mit­tags­de­bat­tier­club. Pedi­ga het­zt. Pedi­ga spricht die Äng­ste von Men­schen an, die auf Grund eines Man­gels anfäl­lig sind für Argu­mente wie “Die wol­len uns an den Kra­gen”. Es geht nicht um eine sach­liche Annäherung, es geht nicht um Auseinan­der­set­zung. Es geht um den tum­ben Ver­nich­tungswil­len dessen, wovon man glaubt, es sei Ursprung eigen­er Angst, in diesem Fall: Das, was mich und die Meini­gen ver­nicht­en will. Wie der Einzel­ne da instru­men­tal­isiert wird, wie aufgewiegelt wird, ent­ge­ht den Meis­ten. Es ist schlicht ein­fältig, Pedi­ga auf dem Rück­en des Anschlags gegen Char­lie Heb­do zu bagatel­lisieren.

Und das Prinzip, alles über einen Kamm zu scheren, soll­te man vielle­icht auch mal kri­tis­ch sehen. Es beste­ht ein Unter­schied dar­in, ob ich mit den Mit­teln der Karikatur öffentlich­es Ver­hal­ten kri­tisiere oder ob ich unter dem Deck­man­tel von Mei­n­ungs­frei­heit het­ze.

Hierzu passend: Sabri­na Gais­bauer erk­lärt, wie man Men­schen mit kollek­tiver Angst für Kam­pag­nen gewin­nt .

Lars Reineke wird beim Tagesspiegel missver­standen, blog­gt darüber und der Tagesspiegel reagiert darauf. Schön zu sehen, dass es solche Reak­tio­nen bei Zeitun­gen gibt. Es ging darum, dass Christo­pher Lauer eine Beratungstätigkeit für den Axel-Springer-Konz­ern wahrn­immt. Muss ja jed­er sel­ber wis­sen, an wen er sich verkauft.

Und während ich mir die Frage stelle: Darf man eigentlich mal auf eine intel­li­gen­te poli­tis­che Kam­pag­ne hof­fen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

am 08.01.2015 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben
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