Und immer noch bin ich dabei unge­le­sen Ber­tels­mann-Zwangskauf­schmök­er aus den elter­lichen Bestän­den zu ent­fer­nen:

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Dieser Schmök­er wurde bei Oprah emp­fohlen und selb­st auf der englis­chen Wikipedia-Seite des Autors wird ver­merkt, dass Ber­tels­mann ver­sucht hat, den Autor zu hypen. Ein tragis­ch­er Schick­sal­sro­man eines Dozen­ten für kreatives Schreiben. Wer’s braucht.

Das hat ja schon fast etwas vom Vorspann ein­er Vor­abend­serie:

Die Fir­ma Exxon­Mo­bil will für das Feld Ibben­büren Probe­bohrun­gen für ein späteres Frack­ing durch­führen. Gestern gab es hierzu in Ibben­büren zwei Ver­anstal­tun­gen, in denen zum The­ma informiert wer­den sollte.

Nun ist es sicher­lich so, dass die Angele­gen­heit nicht lap­i­dar ist, aber wenn die All­ge­mein­heit die Risiken tra­gen soll, die All­ge­mein­heit nicht für Frack­ing ist und den­noch Frack­ing betrieben wer­den soll, dann darf man schon mal genauer hin­schauen. Wir tun das all­ge­mein zum The­ma Frack­ing und spreziell zu Frack­ing vor Ort auf dieser Seite im neuen Teck­len­blog Wiki.

Nach dem Auftritt als Vor­band von Sta­tus Quo das näch­ste High­light des Musikvere­ins Glück­auf als Sänger bei Her­bert Gröne­mey­er, dem Enkel des Ibben­büren­er Kraftwerkleit­ers Diet­rich Gröne­mey­er.

Hebb ick gehoort, dat de Hol­lan­der niet de Plaggen van Mag­nus bebauen tut. Herr Böörg­er­meester, ick kan daor iets mien Silo ver­g­rootern. Ick bruuk noch n betken Plats vöör mien Mais­si­lo.

Hefft ie dat gehoort, dat Ippen­bürn de Hoch van´t Mön­ster­län­nd is? Heff ick die auk sofort vertellen kun­nt. Mien Mais­si­lo is haich­ster als die Halde up´n Dick­en­biärg.

Wat is in Bürn met de Böörg­er­meester-Kannedaat? Ken­nt iemand de Kannedaat van de CDU? Ick nich en als wie Hilde mie vertellt, ken­nt die de auk nich. Un Hilde ken­nt all Lüür!
Ippen­bürn wullt de Plakatwänne niet upstellen, is te düür. Ik kan auk miene Schwien­hukk en mien Gülle­bakk ver­hürn. Kann de Kannedaat­en seehrs Rek­loam uphangen.

 

Ich stöbere ja gerne in ver­gan­genen Zeit­en. Für Ibben­büren gibt es da schon ein Wiki, aber auch der Altkreis birgt inter­es­sante Geschicht­en:

In Met­tin­gen gab es man eine Kreiss­parkasse und dort 1972 einen auf­se­hen­erre­gen­den Ein­bruch, bei dem mit einem Dia­man­tk­ern­bohrg­erät eine Wand geöffnet wurde und 365.000 DM erbeutet wur­den. Zuständig war damals die Krim­i­nalpolizei Teck­len­burg (“Die Kripo fragt also: Wer hat in let­zter Zeit Putenkeulen verkauft?”).

Der Fall wurde nach der Ausstrahlung des Falls in Akten­ze­ichen xy … ungelöst gek­lärt.

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Ich bin ja nicht so der Krim­i­leser, vor allem, wenn es sich um so dicke Schmök­er wie diesen hier han­delt. Immer­hin soll er ganz gut sein. Er gehört zur Inspec­tor Lin­ley-Rei­he. Aber bei mehr als 700 Seit­en bin ich raus.

Es ent­behrt nicht ein­er gewis­sen Skuril­ität, was Pink-Pop zum Aus des Rotary Jazz n’ Youth-Fes­ti­vals zu sagen hat:

Try and Error“ – So funk­tion­iert inter­na­tionale Jugend­kul­tur­ar­beit.

So funk­tion­iert sie ja ger­ade nicht, wie man ger­ade jet­zt fest­gestellt hat. Bei so einem großen Pro­jekt auf gut Glück zu agieren und genau dadurch das Scheit­ern in Kauf zu nehmen, ist die falsche Strate­gie. Wobei es natür­lich auch das Prob­lem der­ar­tiger Pro­jek­te ist: An bes­timmten Stellen braucht man Leute, die ohne pro­fes­sionell bezahlt zu wer­den pro­fes­sionell arbeit­en, d.h. die ver­lässlich Fris­ten ein­hal­ten, For­mal­itäten beacht­en und juris­tis­che Hür­den ver­ste­hen.

Vielle­icht soll das auch ein­fach bedeuten, dass man so weit­er machen will, wie bish­er. Wirk­lich? Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen? Öffentlich gestellte Fra­gen von Teil­nehmer-Eltern nicht beant­worten? Fra­gen der Presse ignori­eren? Stel­lung­nah­men ver­weigern? Auf die kri­tis­chen Bemerkun­gen des LWL nicht reagieren? Fehler nicht eingeste­hen? Sich hin­ter dem Vere­in­sna­men, Ehre­namtlichen und Jugendlichen ver­steck­en? Kri­tik­er hin­ter den Kulis­sen blöd anmachen und sich nicht dafür entschuldigen? Um dann eine Darstel­lung der Vorkomm­nisse zu präsen­tieren, die mehr ver­schleiert als erk­lärt?

In den let­zten Wochen wurde in den lokalen Medi­en und sozialen Net­zw­erken aus­giebig über das Aus für dieses ambi­tion­ierte Pro­jekt berichtet und disku­tiert.

Disku­tiert wurde eher das Ver­hal­ten Pink-Pops in der Öffentlichkeit und die offen­sichtlichen Fehler. Das kann man nicht mehr aus der Welt behaupten. Es wäre ein Zeichen von Stärke, sich dem ein­fach zu stellen.

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