• Cumhuriyet Die Jour­nal­is­ten der türkische Zeitung “Cumhuriyet” arbeit­en unter starkem psy­chis­chen Druck, seit ihre Zeitung im Herb­st vorigen Jahres Präsi­dent Erdoğan ihre Führungsspitze ver­haften ließ.
  • »Fre­itag«: Nicht mit Toden­höfer “26 Jahre lang war ich Autor des »Fre­itag«: Leitar­tikel, Essays, Inter­views, Reporta­gen und über lange Jahre eine Sportkolum­ne, ja, sog­ar für das Vor­läuferblatt »Volk­szeitung« habe ich schon geschrieben. Auf meinen Absage­brief an Jakob Aug­stein habe ich keine Antwort erhal­ten. Ihm scheint das alles egal zu sein. Und ich, ich will nicht mehr.”
  • Die Zeitungs­land­schaften des Potemk­in Juliane Wiede­meier: “Falls Sie jemals in die Ver­legen­heit kom­men soll­ten, ein Potemkin­sches Dorf bauen zu müssen, fra­gen Sie bei deutschen Region­alzeitungsver­la­gen. Die wis­sen, wie’s geht. ”
03.02.2017 | | Notizblog | Kommentare deaktiviert für Lesezeichen vom 03.02.2017

Es ist ja schon länger so, dass das Lokalblättchen ihre Artikel mit irgendwelchen Bildern aus dem Inter­net verzieren, die mit dem eigentlichen The­ma des Artikels in keinem direk­ten Zusam­men­hang ste­hen.

Heute inter­viewt man den Press­esprecher der Polizei im Kreis Ste­in­furt, Rain­er Schöt­tler. Von ihm gibt es ein Foto, das man nutzen darf. 

Das Ibben­büren­er Lokalblättchen bebildert ihren Artikel lieber mit diesem Bild, das ent­ge­gen der Leseer­wartung eines Bildes, das größer als der Tex­tan­teil des Artikels ist, wed­er Rain­er Schöt­tler zeigt, noch direkt das The­ma ver­ständlicher macht. Als ob man nicht eigen­ständig irgendwelche Bilder im Inter­net anguck­en kön­nte. Was soll das?

03.02.2017 | | 4530 | 1x kommentiert

Ein Win­dows-Plug­in gekauft, das gar nicht funk­tion­iert und ich auch – selb­st hät­te es funk­tion­iert — eigentlich gar nicht brauchte. Das ist der Win­ter­abend­plug­in­blues.

02.02.2017 | | Lokalliteratur | Kommentare deaktiviert für

Im Halb­schlaf an die Stelle fassen, an der es kribbelt, und plöt­zlich Kribbel­ndes zwis­chen den Fin­gern haben. Es ist 4:55 Uhr. ICH BIN WACH.

— Marot­ten­fänger (@NichtRomanHeld) Jan­u­ary 2, 2017

Ich finde jede Putzmit­tel-Wer­bung real­is­tis­cher als den Parsh­hip-Spot.
So aus roman­tis­cher Sicht.

— Sprit­ney Beers (@DieAnina) Jan­u­ary 2, 2017

Ich sage: Ich bin eine zarte Elfe.

Die Waage sagt, ich bin sog­ar zwei.

*o/*

— Ich, der Früh­ling. (@deichgenosse) Jan­u­ary 2, 2017

Deutschrap ist die einzige Chance, die du hast, wenn du das Abi nicht schaffst.”
(Max­i­m­il­ian, 15)

— rhein­bahn intim (@rheinbahn_intim) Jan­u­ary 10, 2017

Wow — Chris­tian Wulff, esko­rtiert von Bet­ti­na. Darf man das eigentlich so sagen?

— Darth Lehrer (@Darth_Lehrer) Jan­u­ary 11, 2017

An das Mäd­chen, das mir gestern statt ihrer Tele­fon­num­mer die Num­mer der Redak­tion von “Bauer sucht Frau” gegeben hat: 1:0 für dich. 😐

— Memen­to Mori (@MementoMoriLP) Jan­u­ary 12, 2017

Solange Trump Mauern baut, sprengt er wenig­stens nichts in die Luft. Aus dem gle­ichen Grund hat­te ich früher sehr viel Lego.

— Stuben­rock­er (@rock_galore) Jan­u­ary 26, 2017

Am Ende des Monats bei Lidl mit abgezähltem Geld zu bezahlen hät­te soviel mehr Stil, wenn ich einen dick­en weißen Pelz­man­tel tra­gen würde.

— Vicky Mat­ter­horn (@SpeedleDum) Jan­u­ary 26, 2017

Trost für Björn Höcke: Auch Hitler hat nie ein KZ besucht.

TITANIC (@titanic) Jan­u­ary 27, 2017

Will nicht sagen, ich hät­te gestern viel Geld aus­gegeben…
Aber Berlin dürfte jet­zt annäh­ernd schulden­frei sein.

— Stu­den­ten­leben (@tomkraftwerk) Jan­u­ary 31, 2017

mehr bei Anne Schüßler.

02.02.2017 | | Lokalliteratur | Kommentare deaktiviert für Die Top10-Tweets des Januars
30.01.2017 | | Lokalliteratur | Kommentare deaktiviert für Lesezeichen vom 30.01.2017
28.01.2017 | | Lokalliteratur | Kommentare deaktiviert für Lesezeichen vom 28.01.2017
  • Sean Spicer – Wikipedia Der Press­esprecher des amtieren­den US-Präsi­den­ten Don­ald Trump, Sean Spicer, hat gle­ich in sein­er allerersten Pressekon­ferenz seine Glaub­würdigkeit geschred­dert: “Er las eigene, völ­lig unbelegte und nach­weis­lich falsche „Fak­ten“ über die Zuschauerzahlen vor. Unter anderem behauptete er: „Das war das größte Pub­likum, das jemals bei ein­er Verei­di­gung dabei war, sowohl vor Ort als auch weltweit, punk­taus.“ Zudem ver­suchte er die Medi­en­vertreter mit der Aus­sage „Wir wer­den unser­er­seits die Presse zur Rechen­schaft ziehen. Das amerikanis­che Volk hat Besseres ver­di­ent.“ unter Druck zu set­zen. Fra­gen der Medi­en­vertreter zu Spicers Aus­führun­gen wur­den nicht zuge­lassen.”
22.01.2017 | | Lokalliteratur | Kommentare deaktiviert für Lesezeichen vom 22.01.2017

Es wird auch nicht über jede Hochzeitsmesse berichtet, aber nicht deswe­gen waren wir heute Mor­gen mal im Aatal zu Besuch. Dort hielt der Hof Löbke seine Hochzeitsmesse ab, und besser kon­nte es nicht sein, zumin­dest was das Wet­ter anging.


Nun ist es bei der ganzen Hochzeits­geschichte so, dass man sich in Deutsch­land einem gefühlt amerikanis­chen Trend dahin gibt und Geld raushaut, was das Zeug hält. Gle­ich im Ein­gangs­bere­ich stand eine Leih­lim­ou­sine und ein Fahrrad für den Hochzeits­bit­ter. Wer bei­des so haben will, ist da schon mal 1100€ los. Macht natür­lich kein­er, aber man wird gle­ich darauf hingewiesen: Hier geht es eher um Kom­merz als um qual­i­ta­tiv gute Ideen. Das ist wohl bei kein­er anderen Hochzeitsmesse irgend­wie anders, aber es sein halt mal gesagt: Qual­ität muss nicht teuer sein, eigene Ideen umzuset­zen kann Spaß bieten und Kosten sparen.

Ein zweites Merk­mal bei solchen Messen und der ganzen Hochzeit­splun­derindus­trie ist, dass alles auf Frauen aus­gerichtet ist. Für Män­ner war auch bei dieser Messe wenig zu holen — welcher Mann denkt beim Heiraten von sich aus an eine Can­dy-Bar? Am ehesten vielle­icht der Anbi­eter der Foto­box und deswe­gen waren wir halt da. Das Ange­bot hat­te uns überzeugt und wir woll­ten das Ganze mal in Aktion sehen, und wis­sen nun, was wir an Schnickschnack noch dazu besor­gen. Plus­punkt. Der Kon­di­tor von Löbke gab sin­nvolle Sachen von sich, die Qual­ität der Kuchen wur­de uns ander­weit­ig bestätigt. Plus­punkt. Die Floristin­nen: Plus­punkt.

Was haben wir uns abgeguckt? Die Menükarten auf Papier zu druck­en und damit die Servi­et­ten zu umwick­eln. Was war gott­sei­dank nicht da? Ein Finanz­di­en­stleis­ter. Was soll­te man selb­ständig beack­ern? Klam­ot­ten­wahl, Musikauswahl, Hochzeit­sort. Was kön­nte man mit kün­ftig ein­beziehen? Tipps, die man vielle­icht nicht direkt verkaufen kann, bzgl. der Ein­ladun­gen, aktuelle Erfahrun­gen bei Hochzeit­en, Bräuche (Polter­abend etc.).

Alles in allem: Eine ordentliche Hochzeitsmesse, durch die man sich schnell durchgeguckt hat, und bei der man, wenn man weiß, was man will, net­te, kurze Unter­hal­tun­gen führen kann.

Von Ijo­ma Man­gold ver­ris­sen, von Ama­zon-Lesern gelobt. Halt ein Frauen­buch mit Ret­tung­sprinz — wer’s mag.

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18.01.2017 | | Lokalliteratur | Kommentare deaktiviert für Lesezeichen vom 17.01.2017
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