• In Zeit­en von Trau­murlaub Michelle Stein­beck: “Eine Fre­und­in hat ein­mal gesagt, es sei ihr Alb­traum, sich plöt­zlich in einem entle­ge­nen Ort mit ein­er kom­plett frem­den Sprache und Kul­tur wiederzufind­en. Ich kann das irgend­wie nachvol­lziehen. Trotzdem stapfe ich zurück zu den Gejet­lag­gten, die noch Sand in den Ohren haben und ger­ade Schnorchel-Unter­wasser­auf­nah­men bestaunen, und rufe: Es ist so ungerecht, ihr geht und livt ein­fach meinen Dream! ”

Morgenkaffee

In Wien habe ich übers Woch­enen­de mit­bekom­men, dass sich bei denen wohl sozial­net­zw­erkkul­turell alles haupt­säch­lich auf Face­book abspielt, weswe­gen es auch so ein Affront ist, dass Ste­fanie Sargnagels Face­book-Account für 30 Tage ges­per­rt wur­de. Dafür twit­tert sie jet­zt mehr und man kann ihrem Burschen­schaft­spro­jekt prob­lem­los weit­er fol­gen. Ander­er­seits ist das alles nur Lokalkolorit.

Bet­ti­na Klein wirft einen Blick darauf, was man aus der aktuel­len dick­en Luft zwis­chen den Nieder­lan­den und der Türkei mit­nehmen soll­te: Ein Ein­ste­hen für die eige­nen Werte.

Die Über­schrift ist ja schon Com­e­dy: Schützen öff­nen sich für Mus­lime und Homo­sex­uelle.

Und während ich mir die Frage stelle: Merken Leute, die sich den kom­merziel­len sozialen Net­zw­erken so kom­plett aus­liefern noch, dass sie sich aus­liefern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.