Zum Jahre­sausklang wieder mal ein falsches Zitat in der Lokal­presse:

„Sei du selb­st, denn alle anderen gibt es schon.“

Oscar Wilde (1854 – 1900), irischer Schrift­steller, Lyrik­er, Roma­nau­tor, Dra­matik­er und Kri­tik­er

Auch hier gibt es schon eine Analy­se im englis­chsprachi­gen Bere­ich:

There is no sub­stan­tive evi­dence that Oscar Wilde made this remark.

am 29.12.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Vielschichtiger Schmök­er in drei Teilen in alt­bekan­nter Manier von John Irv­ing. Der erste Teil des Buch­es ist als Spielfilm mit Kim Basinger und Jeff Bridges übri­gens auf YouTube zu sehen. Den Schinken woll­te ich erst über Momox ver­scher­beln, dann gab es da aber so wenig Asche, dass er im Büch­er­schrank besser aufge­hoben ist:

am 29.12.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

2016 kann immer noch einen drau­fle­gen: Einen Tag nach ihrer Tochter Car­rie Fish­er ist Deb­bie Reynolds gestor­ben.

Dor­in Popa hält fest, dass 2016 nicht die Toten eines Jahres, son­dern eher eines Lebens zu betrauern sind.

Antho­ny Faio­la und Stephanie Kirch­n­er schreiben darüber, wie die Sprache der Nazis für heutige Zeit­en entstaubt wird.

Und während ich mir die Frage stelle: Legt die Geschichtsvergessen­heit 2017 noch einen drauf? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

am 28.12.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

So viele Bücher haben wir hier ja dieses Jahr noch gar nicht raus­ge­hauen, da bessern wir uns mal auf den let­zten Metern und hauen täglich welche raus. Ange­fan­gen mit Kants Kri­tik der reinen Ver­nun­ft — selb­stver­ständlich bei­de Bän­de der Suhrkamp-Aus­gabe-, an die sich jed­er mal trauen darf. Ob man dem gehobe­nen Philosophen­sprech nun fol­gen kann oder nicht, das ist sowas von ein Kul­turerbe, da soll­te man unbe­d­ingt mal reingeschmök­ert haben.

am 27.12.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben
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