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Wenn das Ibbtown-Etikett besagt, dass es schon 2014 eingek­lebt wor­den ist, ist das wohl ein kleines Zeichen, dass man mit der Abgabe des Schmök­ers in den Büch­er­schrank etwas gehadert hat. Aber jet­zt war er dann doch fäl­lig. Auch bei diesem greift lei­der die Erken­nt­nis, dass Von-der-Lippe-Schmök­er und seien es auch die eige­nen in vorge­le­sen­er Form vielle­icht etwas her­ma­chen, in zu lesender Form dann aber wenig zur Erheiterung beitra­gen. Für VdL-Fans mag er aber den­noch unter­halt­sam sein, in diesem Sinne: Gute Unter­hal­tung.
am 25.01.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Bei der WN ist auch rechts nicht gle­ich rechts. Die gestrige Absage ein­er AfD-Ver­anstal­tung in Mün­ster kom­men­tiert man mit :

Gle­ich zwei Mal inner­halb von drei Tagen haben Gas­tronomen der AfD Räum­lichkeit­en für einen Petry-Auftritt ange­boten – und die Zusage dann wieder zurück­ge­zo­gen. […] Jed­er Betreiber eines Ver­anstal­tungsraumes hat das gute Recht, nicht an die AfD zu ver­mi­eten. Aber wer zusagt und dann absagt, macht den Ver­anstal­tung­sort selb­st zum Poli­tikum. Das ist nicht gut für eine Gas­tronomie, die offen sein möchte.

Offen für Rechte? Das klang bei der WN auch schon mal anders:

Anlass zur Sorge bere­it­et es indes, dass rechte Grup­pierun­gen bin­nen weniger Monate bere­its drei Mal Kundge­bun­gen in Mün­ster abge­hal­ten haben. Weit­ere dürften, früher oder später, fol­gen. Gut zu wis­sen, dass es in dieser Stadt ein offen­bar gut funk­tion­ieren­des Net­zw­erk aus Grup­pen gibt, die sich ihnen kraftvoll in den Weg stellen und so sig­nal­isieren: Mün­ster will keine Nazis.

am 22.01.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben
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Ich habe ja in let­zter Zeit meine kleine, heimis­che Bib­lio­thek in einem Archiv erfasst, so dass mir jet­zt auf­fall­en, wenn ich Dop­pelte habe. Und dieser Eggers ist wohl in let­zter Zeit auch als gebun­dene Ver­sion in den Bücherbe­stand überge­gan­gen. Da mir die let­zte Eggers-Lek­türe so gar nicht zuge­sagt hat, habe ich mir ihn erst­mal nicht mehr vorgenom­men, da kann die Taschen­buchaus­gabe auch gle­ich wieder ver­suchen, geeignete Leser zu find­en. Die Kri­tik­er­stim­men sind allerd­ings zu diesem Schinken aus­ge­sprochen pos­i­tiv.

Dajenasmichaelalban

s Lokalzeitungs­jahr fängt ja schon wieder gut an mit dem pan­nig­sten Namen­falschschreiber seit Erich Weißel (Vielle­icht sollte man auch mal fes­thal­ten, was die merk­würdig­sten Buch­stabenkom­bi­na­tio­nen für beschriebene Per­so­n­en seit­ens des Käse­blatts so sind):
am 14.01.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

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Ich habe mir ja schon ein paar Mal sagen lassen, dass die Schachnov­el­le mit­tler­weile des Öfteren Schullek­türe ist und dementsprechend ungeliebt bei betrof­fe­nen Schülern. Das ist etwas schade, weil ich die Lek­türe als sehr angenehm in Erin­nerung habe. Sie behan­delt das Aufeinan­dertr­e­f­fen zweier Schachspiel­er, von denen ein­er ein eiskalter, jün­ger­er Profi ist und der andere ein gebroch­en­er, älter­er Mann, der dem Profi allerd­ings über­raschen­der Weise die Stirn bieten kann.

Für sehr empfehlenswert halte ich auch die Ver­fil­mung mit Curd Jür­gens und Mario Adorf:

am 13.01.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

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Die Schinken kenne ich noch aus der Schrankwand mein­er Eltern. Es war wohl mal Mode, schnel­lver­staubende Bil­ligschmök­er alter Klas­sik­er sich ins Haus zu holen, die dort nie gele­sen wur­den, aber pri­ma ver­staubten. Vielle­icht haben die abge­bilde­ten Schmök­er jet­zt endlich Leser gefun­den, allen anderen, die diese Schmök­er beherber­gen, sei die Frage gestellt, ob sie denn bei sich Zuhause wirk­lich Leser für solche Schmök­er haben.

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Noch so ein Eliz­a­beth-George-Schinken aus dem let­zten Jahr: Der zwölfte Teil der Inspec­tor-Lyn­ley-Rei­he. Kann man sicher­lich gut lesen, wenn man die Geduld für mehrere hun­dert Seit­en Krim­ikost auf­bringt und etwas nicht allzu schw­eres Englis­ches mal wieder auf dem Nachtschränkchen liegen haben möchte, auch wenn er bei den Fans nicht ganz so gut ankam.

am 05.01.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

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Hat seine Dien­ste getan, auch wenn mich mit­tler­weile der Ver­such, die Bibel auf lustig zu trim­men, eher auf den Weck­er gibt. Empfehlenswert vielle­icht noch die durch Hugo Egon Balder vorge­le­sen­er Vari­ante.
am 04.01.2016 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben
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