Let­zte Neue­in­stel­lung in den Büch­er­schrank für dieses Jahr: Ein­er dieser Flach­witzschinken von Tom­my Jaud.
jaudmillionaer


Musste raus, weil? Diese Schmöck­er allen­falls in der Hör­buchver­sion von Christoph Maria Herb­st erträglich sind.
am 31.12.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Juchu, die Rei­he ist dreis­tel­lig! Das wird gefeiert mit einem etwas lesenswert­eren Schmök­er, den ich allerd­ings nur in der Audio-Ver­sion, gesprochen von Otto Sander, ertra­gen kon­nte, die vorherse­hbare Lek­türe wäre wohl schlaftech­nis­ch mein Unter­gang gewor­den:
derhundertjaehrige

am 30.12.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Kein Fan gewor­den bin ich auch von Isabell Allen­de, wenn auch ihr Erstschmök­er besser sein soll als die Fol­gero­mane, die ich gar nicht erst zur Hand genom­men habe:
allendegeisterhaus


Musste raus, weil? Ich hab’ den Schinken als E-Book, falls ich es wirk­lich nochmal lesen möchte.
am 30.12.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Dos­to­jew­skij schildert das Abdriften eines jun­gen Man­nes ins Glück­spiel, der nicht mehr seinem eige­nen Glück hin­ter­her­jagt, so nahe es auch tat­säch­lich ist, son­dern der Glam­mer­welt, die viel ver­spricht und wenig gibt.
dostojewskijspieler


Musste raus, weil? Ich die Neuüber­set­zung von Swet­lana Geier im Schrank ste­hen habe.
am 29.12.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Auch dieser lesenswerte Finanzthriller ist schon vor ein paar Wochen im Büch­er­schrank gelandet:
turowgeldhelfe


Mein Lieblingsz­i­tat hier­aus ist nach wie vor:

Wer sich heute noch fortwährend sel­ber auf die Schul­ter klopft, weil die Roten auf dem Müll­haufen der Geschichte gelandet sind, wird über die eigentlichen Sieger erst dann nach­denken, wenn Coca-Cola einen Sitz in der UNO beansprucht.

am 29.12.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Das Jahre­sende ste­ht vor der Tür, dass bedeutet auch die let­zte Chance im Jahr, mal wieder Liegenge­bliebe­nes auszu­mis­ten, z.B. diesen vor Wochen schon zum Büch­er­schrank gebracht­en Schinken von Ralf Isau:
ralphisai7sinn


Musste raus, weil? Ich lese sowas nicht, deswe­gen enthal­te ich mich auch eines Kom­men­tars und ver­weise auf Leute, die sowas gern lesen.
am 29.12.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben
am 23.12.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Christoph Tie­mann war für die Lokalzeit Mün­ster­land wieder als Restau­rantvorsteller unter­wegs. Schle­ich­wer­bung oder lustiges Por­trait? Darf man sel­ber entschei­den:

am 23.12.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben
am 18.12.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben

Vor ein paar Jahren bin ich mal in ein Buchgeschäft gelaufen und habe mich nach dem Autor der Buchvor­lage zu einem Film, den ich mochte, erkundigt. Die Beschäftigte mein­te daraufhin abwink­end zu mir, dass das Ware sei, die in Eng­land an der Super­mark­tkasse ver­ram­scht werde. Es hat dur­chaus etwas Erfrischen­des, wenn einem mal in einem Buch­laden ent­ge­genge­hal­ten wird, “Ah, inter­es­sant. So einen Schrott lesen Sie also?”

Ich kom­me darauf, weil eben diese Beschäftigte mit­tler­weile für die Lokalzeitung schreibt und offen­bar Bücher, die noch wesentlich schlechter sind als die Schinken von Tom Sharpe, nicht mehr ver­reißt, selb­st wenn ihr Autor darum bet­telt. Das ist ver­wun­der­lich für eine der Weni­gen bei der Ort­spos­tille, dessen Hor­i­zont die Spiegel-Best­seller-Lis­te erkennbar über­steigt.

Am Dien­stag hat eine Autoren­le­sung in der Rei­he “Mün­ster­land-Krim­is” in der Alten Sparkasse gegeben. Ich hat­te vor einiger Zeit auch mal für das Ibbtown-Blog ebendiese Krim­is gele­sen. Es reicht von boden­los schlecht bis einiger­maßen span­nend. Der in Rede ste­hen­de Autor zählt noch zu den sprach­lich nicht unterirdis­ch Schreiben­den, aber in seinem aktuel­len Buch verzichtet er zum Baden in Klis­chees gän­zlich auf einen Span­nungs­bo­gen.

Am Dien­stag erzählte er, dass er einen Roman Landgericht betitelt hat­te, und befürchtet hat­te, es kön­ne Ärg­er geben, weil das Buch, das im sel­ben Jahr den Deutschen Buch­preis bekom­men hat, auch so hieß. Sein Ver­lag beschwichtigte ihn aber mit der Aus­sage, dass er sich keine Sorge zu machen brauchte, denn beim anderen Buch han­dele es sich schließlich um Lit­er­atur, und Leute, die Lit­er­atur läsen, läsen sein Buch sicher­lich nicht. Im Kern ist das diesel­be Unter­schei­dung wie damals im Buch­laden. Und es ist beze­ich­nend, wenn schon der Ver­lag meint, für der­ar­tige Bücher müsse neben dem Begriff “Lit­er­atur” noch ein Platz geschaf­fen wer­den.

Es han­delt sich beim in Rede ste­hen­den Krimi bei allen — wegen mir — unter­halt­samen Anek­doten, die der Autor von sich gab, um Lit­er­atur für sim­ple Gemüter, für Leute, die sich bei den Vor­abend­schmun­zelkrim­is vor Lachen hin­ter das Sofa schmeißen. Es gibt noch keine Nach­weise, dass es solche Leute gibt, aber die Lit­er­atur für solche Leute, die hät­ten wir schon mal. Und wenn die Zeitung jet­zt herge­ht und grot­tige Lit­er­atur nicht mehr als solche zu erken­nen gibt, dann haben wir auch die passende Presse.

am 17.12.2015 von unter 4530 abgelegt. | Kommentar schreiben
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